Setzt sich für gewaltbetroffene Frauen ein
Das ist Impulsgeberin Irmgard aus Waldkraiburg
Die Magazine ROSENHEIMERIN und CHIEMGAUERIN suchen gemeinsam mit OVB24 die „Impulsgeberin 2025“. Das Ziel dabei ist es, engagierten Frauen aus der Region eine Plattform zu geben, um auf gemeinnützige Projekte aufmerksam zu machen. Unsere nächste Kandidatin ist Irmgard.
Irmgard, 70 Jahre alt und pensionierte Gymnasiallehrerin, ist seit Mai 2020 die 1. Vorsitzende des Vereins „Frauen helfen Frauen im Landkreis Mühldorf e.V.“. Der Verein betreibt eine Fachberatungsstelle für gewaltbetroffene Frauen, Kinder und Jugendliche am Stadtplatz in Waldkraiburg. Als Vorstandsvorsitzende ist Irmgard für das Antragswesen, die Öffentlichkeitsarbeit und alle finanzierungsrelevanten Projekte wie Vorträge oder Infostände verantwortlich. „Im vergangenen Jahr habe ich rund 630 Stunden ehrenamtlich investiert – und jeder einzelne Moment war es wert“, betont sie.
Steigende Fallzahlen motivieren Irmgard
Die steigenden Fallzahlen auch im Jahr 2024 zeigen Irmgard deutlich, wie dringend die Fachberatungsstelle benötigt wird. Viele von Gewalt betroffene Frauen, Kinder und Jugendliche erhalten dort dringend notwendige Hilfe. Doch ohne das Engagement der Vorstandsfrauen und aktiver Mitglieder ist die Finanzierung nicht gesichert. Aktuell organisiert der Verein ein Benefizkonzert am 16. März 2025, um weitere Sponsoren zu gewinnen. „Jede Spende hilft uns, betroffenen Menschen zur Seite zu stehen und unsere Arbeit fortzusetzen“, sagt Irmgard mit Nachdruck.
Große finanzielle Herausforderung
Irmgard ist überzeugt, dass die Öffentlichkeit kontinuierlich auf die Arbeit des Vereins aufmerksam gemacht werden muss. Ohne diese Sichtbarkeit sei die notwendige Spendenakquise unmöglich. Der Verein steht vor großen finanziellen Herausforderungen, da der Eigenanteil inzwischen so hoch ist, dass Mitgliedsbeiträge und freiwillige Zuschüsse der Kommunen nicht mehr ausreichen. „Es geht nicht nur um finanzielle Mittel – ohne Spenden sind auch die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiterinnen in Gefahr“, warnt sie. Ihr Ziel ist es, mit unermüdlichem Einsatz die Beratungsstelle langfristig zu sichern und Betroffenen eine Anlaufstelle zu bieten.
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