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Frischer Wind nach zwei Jahrzehnten

Tüßlinger übernimmt Stadtsaal-Gastronomie in Neuötting: „Stecke ganzes Herzblut rein“

Ein Tüßlinger leitet ab dem 1. September die Geschicke im Stadtsaal in Neuötting
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Ein Tüßlinger leitet ab dem 1. September die Geschicke im Stadtsaal in Neuötting.

Frischer Wind im Neuöttinger Stadtsaal: Nach 20 Jahren unter der Leitung des Unternehmens „Sternenzelt“ übernimmt ab dem 1. September ein Tüßlinger die Gastronomie – mit großen Visionen im Gepäck.

Neuötting - In weniger als vier Wochen darf sich die Stadt Neuötting über frischen Wind im eigenen Stadtsaal freuen. Denn nachdem das Mühldorfer Unternehmen „Sternenzelt“ die letzten 20 Jahre - und damit seit 2005 - die Geschicke in der Gastronomie innehatte, übernimmt ab dem 1. September ein Tüßlinger. Mit großen Visionen und einem klaren Ziel im Gepäck.

Tüßlinger übernimmt Stadtsaal-Gastronomie in Neuötting

Ich habe selbst bei Sternenzelt gearbeitet und kenne dementsprechend den Stadtsaal hin- und auswendig“, verrät der neue Inhaber Udo Sager im Gespräch mit innsalzach24.de. „Dadurch ist mir aufgefallen, was bei den Gästen gewünscht ist. Als die Stelle dann ausgeschrieben wurde, habe ich mich einfach mal beworben.“

Dabei konnte sich der 53-Jährige gegen mehrere Mitbewerber, darunter eben auch Sternenzelt, durchsetzen: „Ich möchte den Stadtsaal mehr beleben, eine neue Karte erarbeiten, Antipasti und warme Gerichte anbieten und auch nach Veranstaltungen noch geöffnet haben. Meine Pläne sind vielseitig, aber in erster Linie möchte ich erstmal ankommen und mich in meiner neuen Funktion finden.“

„Stecke mein ganzes Herzblut rein“

Dies dürfte aber nicht allzu viel Zeit beanspruchen, leitet Sager doch bereits ein Restaurant in Waging am See: „Ich bin für das Deck42 verantwortlich, was für mich natürlich von Vorteil ist. Dort haben wir von Mai bis Oktober geöffnet, wobei ich nun ab September auch in den Wintermonaten etwas zu tun habe. Ich liebe die Gastronomie und stecke gerne mein ganzes Herzblut rein. Mich erfüllt es einfach.“

Und wenn sich einmal zwei Termine überschneiden sollten? „Aktuell kommen die Küche und der Service in Waging ohne mich aus, wobei ich natürlich so oft wie nur möglich dort sein werde. Sollte dieser Fall aber mal eintreten, dann werde ich in Neuötting vor Ort sein. Für mich ist die dortige Übernahme der Gastronomie eine ideale Ergänzung.“ Eine große Stütze dabei sei seine Freundin, die „immer“ hinter ihm stehe und den Rücken freihalte.

Sager verrät kleines Geheimnis

„Zum Einen verspüre ich große Vorfreude und kann den Start kaum erwarten, zum Anderen aber auch Druck, weil ich bei den ersten Veranstaltungen optimal abliefern möchte“, erklärt Sager, der ein kleines Geheimnis hinsichtlich Neuausrichtung der Karte Preis gibt. „In Waging bieten wir selbstgemachte Limonaden an und legen großen Wert auf Frische. Dies möchte ich in Neuötting ebenso umsetzen.“

Er könne sich auch vorstellen, den Saal ein- bis zweimal pro Woche tagsüber als „kleine Kantine“ zu nutzen. Dies seien aber vorerst Pläne für die Zukunft: „Ich möchte, dass die Menschen auch merken, dass jemand neues übernommen und sich das Ganze geändert hat. Wenn ich merke, dass unser Angebot gut ankommt, dann kann man den nächsten Schritt gehen“, ist sich Sager sicher. (gz)

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