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Bürgerversammlung im Gasthaus Boschner

Altes Rathaus in Maitenbeth: Abriss steht bevor – Was danach dort entstehen könnte

Das alte Rathaus ist bald Geschichte. Der Abriss soll noch in diesem Jahr erfolgen.
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Das alte Rathaus ist bald Geschichte. Der Abriss soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Bei der Bürgerversammlung in Maitenbeth informierte Bürgermeister Thomas Stark über laufende Projekte in der Gemeinde. Auf der Wunschliste der anwesenden Bürger stand unter anderem ein neuer Spielplatz. Außerdem ging es um das alte Rathaus.

Maitenbeth – Gut 50 Besucher konnte Maitenbeths Bürgermeister Thomas Stark jüngst zur Bürgerversammlung im Gasthaus Boschner begrüßen. Nachdem der Bürgermeister einen Überblick zur Gemeinde vermittelt hatte, trugen die Besucher einige Themen vor, die sie bewegen.

Zunächst wartete der Bürgermeister mit Zahlen zur Gemeinde auf: 2152 Menschen leben aktuell in Maitenbeth, 116 Wegzüge standen 140 Zuzüge gegenüber. 14 Geburten übertrafen zehn Sterbefälle.

Der Verwaltungshaushalt umfasst 6,3 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt 3,2 Millionen Euro. Dabei stehen 1,2 Millionen Euro Rücklagen 1,4 Millionen Euro Schulden gegenüber. Größte Einnahmequellen sind nach den Ausführungen des Bürgermeisters die Einkommensteuerbeteiligung mit 1,7 Millionen Euro und vorgesehene 820 000 Euro Gewerbesteuer. Die Schlüsselzuweisung erreicht 377 000 Euro. Die rückläufige Grundsteuer A soll 26 000 Euro betragen, die Variante B für Wohngebäude 288 000 Euro.

Sanierung des Schulhauses weitgehend abgeschlossen

Größter Ausgabeposten ist die Kreisumlage mit 1,5 Millionen Euro. Weitere Umlagen betreffen die Verwaltungsgemeinschaft mit 395 000 Euro, die Schulverbände mit Rechtmehring über 214 000 Euro und Haag in Höhe von 95 000 Euro. Der Aufwand für die Kinderbetreuung erreicht 926 000 Euro, nach Abzug der Zuschüsse trägt die Gemeinde 397 000 Euro. Die Betriebskosten der Kindertagesstätte kommen auf 1,4 Millionen Euro. Weitgehend abgeschlossen ist die Sanierung des Schulhauses für 7,2 Millionen Euro abzüglich 2,9 Millionen Euro Förderung. In Planung ist die Neugestaltung des Pausenhofs für 510 000 Euro. Diese solle dieses Jahr fertig werden.

Auch die anstehenden Straßensanierungen sprach Thomas Stark an. Sie betreffen die Verbindungen von der Bundesstraße 12 nach Weiher, die Josef-Eisenauer-Straße, die Hauser Straße, die Straße von Niesberg nach Gassen, von Brandstätt nach Brand, von der Kreisstraße nach Marsmeier, von Kramerberg zur Kiesgrube und von Öd nach Rain. Aus der Kamerabefahrung des Kanals laufen noch die Auswertungen. Die Abwässer fließen in die Haager Kläranlage, deren Erweiterung in Sicht sei, so der Bürgermeister.

Beim Thema Feuerwehr berichtete er von 21 Einsätzen und 33 Übungen. Es gebe 55 Aktive und zwölf Mitglieder in der Jugendgruppe. Aktuelles Thema sei die Sanierung des Feuerwehrhauses.

Zum Thema Verkehr erbrachte eine Zählung in Marsmeier im morgendlichen Berufsverkehr 30 Fahrzeuge, die bei einem Schnitt von 32 Stundenkilometern maximal 46 Stundenkilometer schnell waren. Geflüchtete Menschen sind aktuell im früheren Rasthaus Straßmaier untergebracht. Von 28 Plätzen sind 17 belegt.

An Standort des alten Rathauses könnten Mehrfamilienhäuser entstehen

Dem Bürgermeister zufolge sind die Tage des alten Rathauses gezählt, der Abriss soll noch heuer erfolgen. Ein Mehrfamilienhaus könnte an die Stelle treten. Danach könnte das Lehrerwohnhaus nebenan einem Ersatzbau weichen. Die Baugebiete sind weitgehend belegt. Am Schmiedsee sind die Parzellen der Gemeinde verkauft und bebaut, in Schellenberg ist bis auf das Grundstück für ein Mehrfamilienhaus alles verkauft.

Bei den Wortmeldungen wünschten sich anwesende Bürger einen Spielplatz für Kleinkinder. Es gebe zwar Spielmöglichkeiten, doch richteten sich diese an größere Kinder. Ein weiteres Thema war der kommende MVV-Beitritt des Landkreises. Auch das Thema Flüchtlinge fand Erwähnung. Unverändert sei die Lage auf dem Grundstück in der Siedlungsstraße, antwortete der Bürgermeister auf Nachfrage. Dort geschehe derzeit nichts, was daran liegen könnte, dass die Unterkunft in Straßmaier nicht voll belegt sei. Der Breitbandausbau pausiere, weil der letzte Förderantrag der Gemeinde abgelehnt worden sei. Man stelle aber neue Anträge sobald dies möglich sei.

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