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Marktgemeinde legt Haushalt vor

Haag muss sparen: So steht es um die Finanzen – das sind die teuersten Projekte

Die Marktgemeinde Haag hat den Haushalt für 2025 vorgelegt.
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Die Marktgemeinde Haag hat den Haushalt für 2025 vorgelegt.

Haag muss sparen, das ist bekannt. Nun hat die Marktgemeinde den Haushalt vorgelegt. So sieht die konkrete Finanzlage der Kommune aus – das sind die wichtigsten und teuersten Großprojekte der kommenden Jahre.

Haag in Oberbayern – Lange und hitzige Diskussionen gab es in der jüngsten Zeit rund um die Finanzlage der Haager Marktgemeinde. Auch wegen des Investitionsprogramms für die Jahre 2026 bis 2028 gab es immer wieder Streitgespräche. CSU, PWG und Freie Wähler wollen Projekte verschieben oder ganz aus dem Etat herausnehmen. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats hat das Gremium mehrheitlich entschieden, dass die Verwaltung im September ein reduziertes Investitionsprogramm vorlegen soll. Der Fremdfinanzierungsbedarf soll um 50 Prozent verringert werden.

Vergleichsweise ruhig hat das Gremium dann den Haushalt für 2025 mit 13:6 Stimmen verabschiedet. Kämmerer Christian Prieller legte den Etat vor und erläuterte die wichtigsten Zahlen. Der Gesamthaushalt belaufe sich auf rund 34,5 Millionen Euro, davon circa 20,7 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt und rund 13,8 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt, so der Kämmerer.

Die Grafik zeigt den Haushalt der Marktgemeinde Haag im Jahr 2025.

Der Ansatz für die Steuereinnahmen liege bei circa 11,7 Millionen Euro, für Gebühren- und Verwaltungseinnahmen bei 5,6 Millionen Euro. Die Verwaltung konnte in diesem Jahr 970.500 Euro zum Vermögenshaushalt zuführen, die Personalausgaben würden bei circa 3,7 Millionen Euro liegen.

Pro-Kopf-Verschuldung bei 1.712 Euro

Der Schuldenstand betrage zum Ende des Jahres 11,4 Millionen Euro, derzeit liege er bei 3,4 Millionen Euro. 8,1 Millionen Euro nehme die Verwaltung 2025 neu auf, so Prieller. Somit liege die Pro-Kopf-Verschuldung zum Ende des Jahres bei 1.712 Euro, wobei der Landesdurchschnitt 866 Euro betrage. Die Kreisumlage belaufe sich auf rund 4,3 Millionen Euro.

Die allgemeinen Rücklagen der Marktgemeinde würden bei 437.000 Euro liegen, 8.000 Euro könne die Verwaltung heuer zuführen. Der Stand der Sonderrücklagen belaufe sich zum Ende des Jahres auf voraussichtlich 1,3 Millionen Euro, erklärte der Kämmerer.

Wichtigste Projekte

Die Marktgemeinde stellt im Haushaltsjahr 2025 Mittel für folgende Projekte bereit: Einsatzleiterwagen (120.000 Euro) sowie Drehleiter (930.000 Euro), Ansiedlungsmodell (480.000 Euro), Straßenbau (1,8 Millionen Euro), Straßenbeleuchtung (184.000 Euro), Flächenbervorratung zur Wirtschaftsförderung (320.000 Euro), Abwasserentsorgung (773.000 Euro), Fuhrpark Bauhof (460.000 Euro), Leitungsnetz zur Wasserversorgung (1,5 Millionen Euro), Erwerb eines bebauten Grundstücks (420.000 Euro) sowie der Ausbau des Zehentstadels (5,28 Millionen Euro).

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