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Kolumne von Meteorologe Dominik Jung

Hitze schlägt mit voller Breitseite zu: Wettermodelle warnen plötzlich vor bis zu 40 Grad

Plötzlich dreht der Sommer auf: Nach kühleren Wochen könnte Deutschland nun eine der heftigsten Hitzewellen des Jahres treffen – mit gefährlichen Folgen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Hamm – Noch vor zwei Wochen rechneten viele damit, dass der Sommer 2025 seinen Höhepunkt bereits überschritten hat. Doch nun deutet sich ein völlig anderes Szenario an: Hoch Julia baut sich über Europa auf und schiebt heiße Luftmassen direkt aus der Sahara nach Deutschland. Laut aktuellen Modellrechnungen könnten die Temperaturen am Mittwoch (13. August) und Donnerstag (14. August) im Südwesten auf bis zu 40 Grad steigen.

Das sieht heftig aus. Das deutsche Wettermodell ICON rechnet am Donnerstag (14. August) im Westen mit bis zu 39 Grad. Lokal könnten es auch rund 40 Grad werden.

Solche Werte sind hierzulande selten – und schon gar nicht Mitte August üblich. Dass dies überhaupt möglich sein könnte, hätten vor einer Woche wohl nur wenige Wetter-Experten für realistisch gehalten. Die Hitzewelle könnte nicht nur extrem werden, sondern auch länger anhalten als zunächst angenommen.

Wetter: Hoch Julia bringt Sahara-Hitze nach Deutschland – Extreme Belastung und Gesundheitsrisiken

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bereits vor einer starken bis extremen Hitzebelastung in weiten Teilen des Landes. Besonders ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen sind gefährdet. Die hohen Temperaturen können zu Kreislaufproblemen, Dehydrierung und im schlimmsten Fall zu Hitzschlägen führen.

In Städten verstärkt sich die Belastung zusätzlich durch den sogenannten Wärmeinseleffekt, bei dem sich Gebäude und Straßen tagsüber aufheizen und nachts kaum abkühlen. Experten raten daher, tagsüber körperliche Anstrengung zu vermeiden, ausreichend zu trinken und Wohnräume so gut wie möglich kühl zu halten. Auch Haustiere benötigen in dieser Zeit besonderen Schutz.

Derartige Hitze für August extrem ungewöhnlich – sie könnte länger bleiben

Was die Wetterlage besonders brisant macht: Ein schneller Wetterumschwung ist derzeit nicht in Sicht. Selbst nach den Spitzenwerten Mitte der Woche könnten in vielen Regionen weiterhin Höchstwerte von 30 Grad und mehr erreicht werden – und das Tag für Tag. Für den August wäre dies eine ungewöhnlich lang anhaltende Hitzephase.

Sollte sich dieser Trend bestätigen, könnte es sich um eine der letzten intensiven Hitzewellen des Jahres handeln – und womöglich auch um eine der heißesten Phasen, die dieser Monat in den kommenden Jahren noch bieten wird. Die Entwicklung zeigt, wie rasant sich Wetterprognosen ändern können und wie wichtig es ist, Warnungen ernst zu nehmen, um sich und andere rechtzeitig zu schützen.

Rubriklistenbild: © www.wetterzentrale.de

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