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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Hochdruck bringt Sommerwetter – jetzt rollt die Hitzewelle über Deutschland und bleibt erstmal
Nach dem Sturm folgt die Sonne: Hedwig und Ines bringen Deutschland Sommerwetter mit Hitze, Sonne und nur vereinzelten Gewittern. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Hamm – Nach dem Durchzug von Sturmtief Ning am Dienstag (5. August) sortiert sich die Großwetterlage in Mitteleuropa komplett neu. Die beiden Hochdruckgebiete Hedwig und Ines übernehmen ab Mittwoch (6, August) die Kontrolle. Während Hedwig sich östlich von Deutschland positioniert, nähert sich Ines vom Atlantik her.
Die beiden Hochs verschmelzen im Wochenverlauf förmlich zu einem mächtigen Sommerhoch, das sich über Mitteleuropa festsetzt. Diese „Hochdruck-Hochzeit“ bringt ab Mittwoch stabile und zunehmend heiße Wetterbedingungen. Deutschland rückt damit zurück unter den Einfluss hochsommerlicher Luftmassen – nach durchwachsenem Wetter ein deutlicher Wechsel hin zu Badewetter, Sommerabenden im Freien und steigender Hitzebelastung.
Die Großwetterlagenkarte von Dienstag (5. August) zeigt östlich von Deutschland das Hoch Hedwig, westlich davon liegt das Hoch Ines (das „H“ ist noch zu sehen). Beide Hoch schließen sich ab Mittwoch (6. August) zu einem Mega-Sommerhoch zusammen.
Mit der neuen Wetterlage dreht die Strömung auf südwestliche Richtungen. Aus Südwesteuropa strömt warme bis heiße Luft zu uns, die Temperaturen klettern im Tagesverlauf immer weiter nach oben. Ab Mittwoch sind vielerorts 25 bis 30 Grad drin, am Wochenende sogar verbreitet über 30 Grad. Vor allem der Westen und Süden Deutschlands könnten von echter Hitze getroffen werden.
Der Himmel zeigt sich meist wolkenarm, die Sonne dominiert das Wettergeschehen. Dennoch ist auch diese sommerliche Phase nicht völlig gewitterfrei. Besonders in den Nachmittags- und Abendstunden sind örtlich kurze, kräftige Hitzegewitter möglich – typisch für eine solche Wetterlage. Diese können lokal heftig ausfallen, flächendeckend Regen bringen sie aber nicht.
Wie lange bleibt das Sommerhoch?
Die Modelle sind sich weitgehend einig: Ein grundlegender Wetterwechsel ist vorerst nicht in Sicht. Das kräftige Hoch sorgt für stabile Verhältnisse bis mindestens Mitte August. Einige Wettermodelle deuten sogar an, dass sich das Sommerhoch noch darüber hinaus halten könnte. Damit stehen die Chancen gut für eine längere heiße Phase mit wenig Regen und viel Sonne. Für die Natur bedeutet das zunehmend Trockenheit, für Urlauber und Sonnenhungrige hingegen beste Aussichten.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Wie lange sich Hedwig und Ines letztlich über Mitteleuropa halten, bleibt offen. Doch die Signale für eine Fortsetzung des Hochs sind derzeit klar. Der Sommer hat wieder die Oberhand – und das mit voller Kraft.