Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Wintereinbruch zu Ostern? Wettermodell zeigt ungewöhnlich deutliche Schnee-Prognose
Ein neuer GFS-Modelllauf sorgt für Aufsehen: Es deutet sich eine kühle Karwoche an – mit Schneemengen genau zu Karfreitag. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Seit mehreren Tagen zeichnen die großen Wettermodelle eine klare Tendenz: Die Karwoche könnte deutlich kühler ausfallen als zuletzt gedacht. Statt frühsommerlicher Wärme droht eine Umstellung auf eine eher nordwestliche bis nördliche Strömung, mit spürbar kälterer Luft in weiten Teilen Europas.
Kuriose Prognose des GFS-Wettermodells der US-Wetterbehörde NOAA für Karfreitag (3. April). Halb Deutschland könnte unter einer Schneedecke liegen. Was ist da dran?
Das allein wäre noch nichts Ungewöhnliches für Anfang April. Doch der aktuelle Lauf des GFS-Modells geht nun einen Schritt weiter und legt eine Entwicklung auf den Tisch, die deutlich aus dem Rahmen fällt und selbst erfahrene Wetterbeobachter aufhorchen lässt.
Wetter-Prognose: GFS rechnet mit massiver Schneedecke
Konkret zeigt dieser einzelne Modelllauf für Karfreitag eine ausgeprägte Schneedecke in Teilen Deutschlands. Besonders im Süden sowie in höheren Lagen der Mittelgebirge werden teils zweistellige, lokal sogar extreme Schneehöhen bis 80 cm simuliert.
In den Alpen sind laut dieser Rechnung sogar Werte von deutlich über einem halben Meter möglich. Wichtig dabei: Die Karte zeigt die berechnete Schneedecke, nicht den Neuschnee. Dennoch wäre ein solches Szenario für Anfang April bemerkenswert und würde vielerorts eher an tiefen Winter als an Ostern erinnern.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
So spektakulär dieser GFS-Lauf vom Mittwochnachmittag (18. März) auch ist, er bleibt eine Momentaufnahme mit großer Unsicherheit. Gerade in diesem Zeitraum sind Details wie Temperatur und Niederschlagsart noch sehr sensibel. Allerdings ist die zugrunde liegende Tendenz durchaus interessant: Eine kühlere, unbeständige Karwoche wird von mehreren Läufen gestützt.
Ob daraus jedoch tatsächlich ein winterlicher Ausreißer mit Schnee bis in tiefere Lagen entsteht, ist derzeit völlig offen. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, ob sich dieser „krasse“ Modelltrend bestätigt oder wieder verschwindet.