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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Nach Traum-März kippt jetzt das Wetter – ein Tag besonders im Fokus
Gewitter, milde Nächte und immer neue Temperaturrekorde. Die Wetterlage bleibt nicht so stabil wie derzeit. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Der Dienstag (10. März) beginnt vielerorts mit Nebel oder Hochnebel, der sich im Laufe des Vormittags langsam auflöst. Danach zeigt sich ein wechselhafter Himmel mit einer Mischung aus Wolken und sonnigen Abschnitten. Besonders im Nordwesten können sich die trüben Felder länger halten. Ab dem Mittag wird es in der Westhälfte zunehmend unbeständig. Von dort breiten sich immer wieder Schauer aus, vor allem über Mittelgebirgen können sich auch einzelne kurze Gewitter entwickeln.
Trotz der wechselhaften Entwicklung bleibt die Luft außergewöhnlich mild für Anfang März. Die Höchstwerte erreichen meist etwa 16 bis 20 Grad, im äußersten Norden bleibt es mit rund 11 bis 14 Grad etwas kühler. Direkt an der See liegen die Temperaturen nur um etwa 8 bis 10 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest.
Teilweise Wetter-Wechsel ab Mittwoch in Deutschland
Am Mittwoch (11. März) zeigt sich das Wetter zunächst zweigeteilt. Während sich im Südosten und Osten längere sonnige Abschnitte halten können, dominieren sonst Wolkenfelder. Im Laufe des Tages nähert sich von Westen her wieder wechselhaftes Wetter. Ab dem Mittag breitet sich schauerartiger Regen aus, der später auch den Osten und Süden erreicht. Vereinzelt können sich dabei erneut kurze Gewitter bilden, vielerorts bleibt es jedoch bis in den Abend hinein noch trocken. Das bedeutet jedoch keinen drastischen Wetterumschwung – wie ihn etwa der Hundertjährige Kalender prognostiziert.
Die Temperaturen gehen im Vergleich zu den Vortagen leicht zurück, bleiben aber weiterhin mild für die Jahreszeit. Meist werden 14 bis 17 Grad erreicht, an den Küsten etwa 9 bis 11 Grad. Der Wind frischt spürbar auf und weht meist mäßig aus Südwest, besonders an der Nordsee, in höheren Lagen und in Schauernähe sind kräftige Böen möglich.
In Deutschland selten, aber möglich: Die faszinierendsten Wetterphänomene
Donnerstag bis Sonntag: Wolken, Regen und langsam sinkende Temperaturen
Der Donnerstag (12. März) startet im Osten und Südosten noch mit dichterer Bewölkung und einzelnen Regenschauern. In den übrigen Regionen lockert es zeitweise auf und die Sonne zeigt sich zwischen lockeren Wolken. Am Nachmittag ziehen im Westen und Nordwesten wieder dichtere Wolkenfelder auf, meist bleibt es aber noch trocken. Die Temperaturen steigen auf etwa 13 bis 17 Grad, an der Nordsee bleibt es etwas frischer. Am Freitag setzt sich in der Nordwesthälfte häufiger Regen durch, während es von der Oder bis zu den Alpen freundlicher bleibt mit längeren sonnigen Phasen. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 14 und 19 Grad.
Am Wochenende nimmt die Wärme langsam ab. Die Temperaturen gehen etwas zurück, während Wolken und einzelne Schauer weiterhin vor allem im Norden und Westen unterwegs sind. Insgesamt bleibt das Wetter damit wechselhaft – weit entfernt vom stabilen Frühsommer, den der März zuletzt kurz angedeutet hat.