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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Kurioses Wetter-Phänomen: Warum sich bis zum 2. Advent trotz milder Höhenluft hartnäckig die Kälte hält

Viele Regionen in Deutschland bleiben überraschend kühl. (Hoch)-Nebel und schwacher Wind halten das Wetter gedämpft. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Kassel – Zu Beginn der Woche dominiert im Nordwesten eine dichte Wolkendecke, aus der zeitweise etwas Regen oder Nieselregen fällt. In Flussniederungen sowie im Südosten halten sich Nebel- und Hochnebelfelder oft bis zum Abend, während Richtung Schwarzwald und im Osten vereinzelt freundliche Phasen auftreten. Die Temperaturen steigen je nach Sonnenschein oder Dauergrau auf etwa 4 bis 8 Grad, in besonders grauen Regionen bleiben sie auch darunter.

In der Höhe (ca. 1500 m) sind in dieser Woche sehr warme Höhenluftmassen unterwegs. Unten merkt man besonders bei Dauernebel davon recht wenig.

Zur Wochenmitte setzt sich dieses Wetter-Muster fort. Vom Westen bis in den Norden zeigt sich der Himmel meist dicht bewölkt, mit gelegentlichem Regen, während sonst vor allem Hochnebel dominiert. In ungünstigen Lagen des Südostens kann sich die Kälte so hartnäckig halten, dass leichter Dauerfrost möglich ist.

Wetter Anfang Dezember: Nur lokal Auflockerungen, sonst kühle Nebellagen

Ab Donnerstag (4. Dezember) entstehen an den Nordrändern einiger Mittelgebirge sowie in höheren Regionen Süddeutschlands und der Alpen größere Wolkenlücken. Abseits davon bleibt es jedoch über weite Strecken grau. Bei schwachem Wind erwärmt sich die Luft im Westen auf 4 bis 8 Grad, während sie weiter östlich meist zwischen 0 und 5 Grad verharrt.

Am Freitag setzt sich das ruhige Spät­herbstwetter fort. Während im Nordosten vereinzelt noch etwas Regen fällt, dominieren Richtung Süden erneut zähe Nebel- und Hochnebelfelder. Im höheren Bergland zeigt sich gelegentlich die Sonne, im Dauergrau bleibt es nahe dem Gefrierpunkt, sonst werden 2 bis 7 Grad erreicht.

Zum 2. Advent leicht unbeständig, aber milder

Am Samstag (6. Dezember) ziehen im Norden und später auch im Westen zunehmend dichte Wolken heran, die zeitweise Regen bringen. Im Bergland mischt sich Schneeregen dazu, in Hochlagen fällt Schnee. Im Südosten halten sich erneut Nebel und Hochnebel, während an den Alpen noch etwas Sonnenschein möglich ist. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 2 und 8 Grad.

Am 2. Advent bestimmen über den westlichen Regionen kompakte Wolken mit gelegentlichem leichten Regen das Bild, in Gipfellagen fällt teils Schnee. Abseits der Nebelfelder zeigen sich im Osten und Südosten auch kurze Aufhellungen. Die Temperaturen erreichen vielerorts 3 bis 10 Grad.

Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com

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