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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Heftige Wetter-Wende steht an: Nach 29 Grad rollen Gewitter und Stürme auf Deutschland zu

Nach spätsommerlicher Wärme folgt der Herbst mit voller Wucht. Regen, Wind und sinkende Temperaturen bestimmen das Bild. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Hamm – Noch am letzten Wochenende (6. und 7. September) kletterten die Temperaturen in Teilen Deutschlands bis auf fast 29 Grad, vielerorts fühlte es sich an wie ein Nachschlag des Hochsommers. Nun aber ist alles anders: Der Herbst ist mit Macht eingezogen und zeigt sich von seiner wechselhaften Seite. Am Samstag (13. September) startet der Osten und Südosten zwar zunächst mit ein paar sonnigen Phasen, doch im Verlauf ziehen immer dichtere Wolken auf. Dazu gesellen sich einzelne Schauer, teils mit kräftigen Regengüssen.

Da steht Deutschland aber ein recht wechselhaftes und nasses Wochenende bevor. Das sind die Regenmengen der kommenden Tage.

In der restlichen Republik ist von Beginn an meist dichte Bewölkung präsent, die wiederholt Regen bringt – vereinzelt sogar mit Blitz und Donner. Die Temperaturen erreichen nur noch 16 bis 23 Grad, also deutlich weniger als zuletzt. Während es im Südosten vergleichsweise windschwach bleibt, frischt der Südwestwind im Norden und Westen zeitweise kräftig auf. An der Nordsee und im Bergland sind sogar stürmische Böen möglich. Die Nacht zum Sonntag verläuft überwiegend grau und nass. Besonders im Westen und Süden regnet es anhaltend, mitunter kräftig und lokal gewittrig. Nur im Nordosten lockert es allmählich etwas auf. Die Tiefstwerte sinken auf 8 bis 14 Grad.

Sonntag mit Wetterberuhigung – aber nicht für alle

Am Sonntagmorgen (14. September) fällt im Osten und Südosten zunächst noch Regen, bevor es auch dort etwas auflockert. In den übrigen Regionen zeigen sich immerhin zeitweise ein paar Sonnenstrahlen zwischen den Wolken, wenngleich einzelne Schauer nicht ausgeschlossen sind. Die Temperaturen pendeln sich zwischen 16 und 23 Grad ein – ein Niveau, das eher zu einem typischen Herbstwochenende passt. Der Wind bleibt schwach bis mäßig, nur an der Nordsee weht er frisch aus Südwest. In der Nacht auf Montag rückt von Nordwesten eine neue Regenfront heran, die in der zweiten Nachthälfte teils schauerartig durchsetzt ist und auch kurze Gewitter mitbringt. Über dem Osten und Süden bleibt es zunächst noch länger trocken und teils gering bewölkt. Mit Tiefstwerten von 8 bis 17 Grad bleibt die Nacht vergleichsweise mild. Im Küstenumfeld sowie in höheren Lagen zieht der Wind weiter an und erreicht Sturmböen.

Wetter in Deutschland: Montag mit Sturmgefahr an der Küste

Der Montag (15. September) bringt einen Mix aus Sonne, Wolken und Schauern. Besonders im Süden und Südosten zeigt sich der Tag mitunter heiter, einzig an den Alpen können sich vereinzelte Schauer entwickeln. Sonst ist es wechselhaft mit wiederholten Regengüssen, an der Nordsee sind sogar kurze Gewitter dabei. Die Temperaturen steigen auf 19 bis 25 Grad, im äußersten Südosten sind lokal bis 27 Grad möglich – ein kleines Aufbäumen gegen den herbstlichen Trend. Der Wind spielt jedoch eine entscheidende Rolle: Während er im Südosten eher mäßig weht, ist er in großen Teilen des Landes frisch bis stark. Besonders im Bergland sowie an der Nordseeküste muss mit stürmischen Böen gerechnet werden, teils droht sogar schwerer Sturm. In der Nacht zum Dienstag ziehen am Alpenrand neue Regenfälle auf, im Nordwesten kommt es erneut zu kräftigen Schauern. Dazwischen zeigt sich der Himmel teils klar, teils wolkig. Die Temperaturen sinken auf 9 bis 15 Grad. Damit ist klar: Der Herbst hat Deutschland fest im Griff – und sorgt für einen harten Kontrast zur Wärme des vergangenen Wochenendes.

Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com

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