Kolumne vom Meteorologe Dominik Jung
Heatdome könnte Deutschland mit 30 Grad und mehr treffen – konkrete Tage im Fokus
Pünktlich zum Start der Fußball-WM in Nord- und Mittelamerika könnte sich eine markante Hitzelage entwickeln. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Schon jetzt sammelt sich über Nordafrika und der Sahara immer mehr heiße Luft. Ein kräftiger Heatdome könnte sich aufbauen und in den kommenden 7 bis 10 Tagen langsam Richtung Europa verschieben. Besonders spannend: Genau dieses Szenario zeigen einige Wettermodelle bereits seit Wochen.
Das amerikanische GFS-Modell der NOAA deutet nun an, dass vor allem die Mitte und der Süden Deutschlands von der Hitze erfasst werden könnten. Dort wären ab 11. oder 12. Juni Temperaturen von 30 Grad und mehr möglich. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, könnte der Juni plötzlich vom eher wechselhaften Frühsommer zum echten Hitzebringer kippen.
Deutschland-Wetter im Fokus: Hitze baut sich über Nordafrika auf – ECMWF lag seit Wochen auf dieser Spur
Brisant ist: Das ECMWF-Modell hatte dieses Muster bereits seit 4 bis 6 Wochen immer wieder angedeutet. Jetzt ziehen weitere Berechnungen nach. Noch ist die Lage nicht sicher, doch die Signale werden auffälliger.
Kommt der Heatdome wirklich nach Europa, könnte Deutschland genau zum WM-Start eine erste markante Hitzewelle erleben.
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