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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Sommer-Wetter kommt zurück: August-Datum wohl fix – doch nächster Dämpfer bahnt sich an

Nach wechselhaften Wochen startet der August mit Sonne, Hitze und Hochdruck – doch bleibt das Sommerwetter diesmal beständig? Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Frankfurt – Nach einem eher durchwachsenen Juli, geprägt von wiederholten Tiefdruckeinflüssen, Regen und nur kurzen warmen Phasen, deutet sich in der ersten Augustwoche 2025 ein markanter Wetterumschwung an. Ein kräftiges Hochdruckgebiet baut sich über Mitteleuropa auf und sorgt dafür, dass trockene und zunehmend heiße Luft aus südlichen Breiten nach Deutschland gelangt.

Bereits zu Wochenbeginn steigen die Temperaturen verbreitet auf 25 bis 30 Grad. Vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands könnten lokal auch Werte über 30 Grad erreicht werden, abhängig von der genauen Zugbahn des Hochs. Gleichzeitig sorgt die stabile Luftmasse für viel Sonnenschein, meist nur wenige harmlose Quellwolken und eine spürbare Trockenheit. Für viele fühlt sich dieser Start in den August wie ein verspäteter Beginn des Hochsommers an.

Hochdruck bringt Sommer-Wetter zurück

Der UV-Index steigt in der zweiten Wochenhälfte (7. August) wieder deutlich an. Die Sonnenbrandgefahr nimmt wieder stark zu.

Wie stabil ist die neue Wetterlage?

Ob das Sommerwetter diesmal von Dauer ist, hängt stark von der Standfestigkeit des Hochdruckgebiets ab. Die aktuellen Modellläufe zeigen zumindest eine gewisse Stabilität über mehrere Tage hinweg. Der Kern des Hochs soll sich über Mitteleuropa festsetzen, was die Westwindzone vorübergehend blockiert. Das bedeutet: Keine atlantischen Tiefs, kaum Regen, dafür eine Fortsetzung der trockenen, warmen bis heißen Witterung. Doch es bleibt ein Unsicherheitsfaktor: Je nach Position des Hochs könnte es zum Rand auch zu gewittrigen Entwicklungen kommen. Zudem deuten einige mittelfristige Modelle ab Mitte August auf eine mögliche Umstellung hin zu wieder wechselhafterem Wetter. Ob der Sommer also eine längere zweite Halbzeit spielt oder nur ein kurzes Comeback feiert, bleibt noch offen.

Sandstrände, Metropolen und antike Stätten: Die schönsten Urlaubsorte in der Türkei

Sicht auf Bodrum in Mugla, Türkei.
Bodrum ist die „weiße Stadt“ der Türkei, mit ihrer imposanten Kreuzritterburg St. Peter und dem malerischen Yachthafen. Sie liegt an der türkischen Ägäisküste. © Monticellllo/Pond5 Images/IMAGO
Blick auf Istanbul vom Fluss aus. 24.07.2025.
Istanbul ist eine einzigartige Metropole zwischen Europa und Asien. Die Hagia Sophia, die Blaue Moschee und der Bosporus vereinen Jahrtausende Geschichte mit pulsierendem Leben. © Alexander Ryumin/ZUMA Press/IMAGO
Ephesos (bei Kusadasi) von oben. 21.03.2025.
Ephesos (bei Kusadasi) ist eine der bedeutendsten antiken Städte der Welt – UNESCO-Weltkulturerbe mit der berühmten Celsus-Bibliothek und beeindruckenden römischen Ruinen. © Lokman İlhan/Anadolu Agency//IMAGO
Konyaalti Strand, Türkei, Antalya, 28.06.2025
Die Perle der türkischen Riviera: In Antalya treffen traumhafte Strände wie der Konyaalti Beach auf das Taurusgebirge. © Orhan Cicek/Anadolu Agency/IMAGO
Blick von einer Drohne auf das ehemalige griechische Dorf Kayakoy, Fethiye.
Blick von einer Drohne auf das ehemalige griechische Dorf Kayakoy, Fethiye. © Jack F/Pond5 Images/IMAGO
Nachgebautes trojanisches Pferd beim Eingang zur antiken Ausgrabungsstätte von Troja, Troia, Truva, UNESCO-Weltkulturerbe.
Die legendäre Stadt Troja aus Homers Ilias liegt ebenfalls in der Türkei. Sie ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Menschheit. Am Eingang zu der antiken Ausgrabungsstätte steht ein nachgebautes trojanisches Pferd. © imagebroker/IMAGO
Blick auf Kas. 21.11.2023.
Kaş zählt als charmantes Künstlerstädtchen an der Lykischen Küste mit bunten Häusern, antiken Stätten und kristallklaren Buchten für Taucher und Naturliebhaber. © proslgn/Pond5 Images/IMAGO
Luftansicht von Marmaris in der Provinz Mugla, Türkei.
Marmaris ist ein lebendiger Badeort zwischen Kiefernwäldern und türkisblauem Meer, bekannt für seinen natürlichen Hafen, endlose Strände und das pulsierende Nachtleben. © monticellllo/Pond5 Images/IMAGO
Heißluftballons fliegen über Kappadokien in der Türkei. 30.04.2025.
Kappadokien zählt zu den großen Naturwundern im Landesinneren der Türkei. Wer hierhin reist, trifft auf eine märchenhafte Vulkanlandschaft mit bizarren Feenkaminen und unterirdische Städte. Bei Sonnenaufgang fliegen Heißluftballons über die Stadt und bieten eine traumhafte Kulisse – von oben oder unten. © Luis Pina/Cavan Images/IMAGO
Kalk-Sinterterrassen von Pamukkale, Pamukkale, Provinz Denizli, Ägäisregion, Türkei.
Die „Baumwollburg“ mit schneeweißen Kalksinterterrassen und heilenden Thermalquellen – ein UNESCO-Weltkulturerbe. Eine Heißluftballonfahrt über die weißen Terrassen ist ein besonderes Erlebnis. © Anna Reinert/imageBROKER/IMAGO
Antiker Apollon-Tempel von Didyma. 07.05.2021.
Didim ist ein entspannter Badeort mit dem berühmten Altinkum-Strand und dem majestätischen antiken Apollon-Tempel von Didyma in unmittelbarer Nähe. © Jack F/Pond5 Images/IMAGO
Dalyan von oben, 23.10.2023.
Dalyan ist ein Naturparadies am gleichnamigen Fluss mit antiken Felsengräbern und Schildkrötenstränden. Auf Bootsfahrten kann man unberührte Schilflandschaften entdecken. © monticello/Zoonar.com/IMAGO
The centuries-old landmark of Kusadasi, Okuz Mehmet Pasha Caravanserai. 30.07.2025.
Kusadasi ist das lebendige Tor zu Ephesos mit traditionellen Basaren, modernem Yachthafen und der romantischen Taubeninsel vor der Küste. © Berkan Cetin/Anadolu Agency/IMAGO
Beleuchtete antike Ruinen in Side bei Nacht.
Side ist eine antike Hafenstadt mit beeindruckenden Tempeln und Ruinen direkt am Strand. Hier treffen 3500 Jahre Geschichte auf modernen Badeurlaub. © Mustafa Karabiyik/IMAGO
Izmir von oben, 23.07.2025.
Izmir ist eine pulsierende Metropole am Ägäischen Meer. Die moderne Großstadt hat 4000 Jahren Geschichte, lebendige Kultur und den berühmten Uhrturm. © Berkan Cetin/Anadolu Agency/IMAGO
Blick von der Burg auf Çeşme.
Çeşme gilt als Windsurf-Hotspot an der Ägäis. Es bietet Thermalbäder, Weinberge und das malerische Dorf Alaçatı mit seinen charakteristischen Steinhäusern. © thehakanarslan/IMAGO
Der brennende Berg Chimaira (Lykien) in der Türkei.
Cirali ist das Ökotourismus-Paradies im Olympos-Nationalpark. Dort gibt es unberührte Natur, antike Ruinen und das mystische ewige Feuer von Chimaira. © Iris Kaczmarczyk/CHROMORANGE/IMAGO
April 28, 2016. Kemer in der Türkei, Blick auf den Alanya Hafen.
Kemer ist, wo das Taurusgebirge das Mittelmeer küsst. Eine moderne Marina, kristallklare Buchten und spektakuläre Bergpanoramen in perfekter Harmonie. © ZUMA Press/IMAGO
Sonnenuntergang über Konakli. 13.08.2023.
Konakli ist ein ruhiger Familienort zwischen Alanya und Side mit weitläufigen Sandstränden und spektakulärem Blick auf das Taurusgebirge. © D Tatiana/Pond5 Images/IMAGO
Blick auf Kumburnu.
Ein Blick auf den Strand Kumburnu, den ersten mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Strand des Landes. Er liegt in Ölüdeniz, einem der meistbesuchten Touristenziele. © Ali Rıza Akkır/Anadolu Agency/IMAGO
Straßenansicht von Ayvalik, Türkei, 19. Juli 2022.
Ayvalik ist eine charmante Hafenstadt an der nördlichen Ägäis mit osmanischer Architektur, vorgelagerten Inseln und traditionellen Olivenhainen. © Erdal3416/Depositphotos/IMAGO
Zwei Frauen an der Promenade in Alanya.
Alanya ist eine historische Küstenstadt mit der imposanten Seldschuken-Burg, dem berühmten Roten Turm und kilometerlangen Sandstränden unter südlicher Sonne. © Michal Fludra/NurPhoto/IMAGO
Eine Luftaufnahme des Patara-Strandes, des größten Strandes in der Türkei.
Der Patara-Strand ist der größte Strand in der Türkei. Hier findet man 18 Kilometer unberührten Sandstrand im Naturschutzgebiet – ein Brutplatz der Meeresschildkröten und Heimat der antiken Hauptstadt des Lykischen Reiches. © Wirestock/Pond5 Images/IMAGO
Blick auf traditionelle osmanische Häuser in Safranbolu mit türkischem Kaffee.
Safranbolu ist ein UNESCO-Weltkulturerbe mit perfekt erhaltener osmanischer Architektur. Ein Besuch ist wie eine Zeitreise in das historische Anatolien zwischen traditionellen Holzhäusern und Kopfsteinpflasterstraßen. © thehakanarslan/Pond5 Images/IMAGO
Das Sumela-Kloster in Trabzon.
Das griechisch-orthodoxe Sumela-Kloster ist der Jungfrau Maria geweiht. Es liegt auf einer steilen Klippe in etwa 1200 Metern Höhe im Pontischen Gebirge der türkischen Schwarzmeerregion. Seine Gründung geht auf das 4. Jahrhundert zurück. © IMAGO/Resul Kaboglu

Wie heiß kann ein August in Deutschland werden?

Ein Blick auf die Klimadaten zeigt: Der August hat durchaus Hitzepotenzial. In den vergangenen Jahrzehnten wurden in diesem Monat mehrfach Temperaturen über 35 Grad erreicht, zuletzt im August 2020 mit über 38 Grad in einigen Regionen. Der absolute Rekord liegt bei 40,3 Grad, gemessen am 7. August 2015 in Kitzingen (Bayern). Durchschnittlich ist der August in Deutschland der zweitwärmste Monat nach dem Juli, kann aber bei stabiler Hochdrucklage auch Spitzenreiter sein. Sollte sich das aktuelle Hoch länger halten, sind neue Hitzetage wahrscheinlich.

Entscheidend wird sein, wie lange die westlichen Tiefdrucksysteme ferngehalten werden können. Der August ist in den vergangenen Jahren jedenfalls häufiger als „verlängerter Hochsommer“ in Erscheinung getreten – und 2025 könnte sich nahtlos in diese Entwicklung einreihen.

Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com

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