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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Wetter-Prognose zum August: Wann kommt der Sommer zurück?
Eine unruhige Wetterphase mündet in eine Sturmlage – danach wird es deutlich wärmer. Kommt der Sommer zurück? Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Frankfurt – Die neue Woche startet unbeständig – und legt mit dem Dienstag (6. August) einen echten Kracher hin. Besonders im Norden braut sich etwas zusammen: Hier droht eine ausgewachsene Sturmlage mit teils schweren Sturmböen. Erste Schauer und kurze Gewitter bringen bereits am Montag lokale Starkregenmengen. Doch das eigentliche Sturmzentrum zieht am Dienstag über den Norden hinweg.
Dann sind Böen der Stärke 8 bis 9 in weiten Landesteilen möglich, in Nordseenähe und auf den Mittelgebirgsgipfeln sogar schwere Sturmböen mit bis zu 100 km/h. Auch wenn die genaue Zugbahn noch nicht gesichert ist, dürfte der Norden mit am stärksten betroffen sein. Gleichzeitig sorgt eine Kaltfront im Nordwesten für weitere kräftige Schauer und einzelne Gewitter – Starkregen inklusive. Äste können abbrechen, Bäume umstürzen und Straßen- sowie Bahnverbindungen behindern.
Schauer, Gewitter, Starkregen – der Wetter-Mix bleibt gefährlich
Doch nicht nur der Dienstag sorgt für Aufsehen. Schon am Donnerstag (31. Juli) und Freitag (1. August) liegt verbreitet eine labile Wetterlage über Deutschland. Im Nordosten geht es mit teils gewittrigem Starkregen weiter, gebietsweise können innerhalb weniger Stunden 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter fallen. Auch in der Westhälfte entwickeln sich Schauer und Gewitter, lokal eng begrenzt mit Starkregen-Potenzial.
Am Freitag (1. August) zieht sich die Unruhe weiter durch die Republik: Während im Norden und in der Mitte einzelne Gewitter für Sturmböen sorgen können, steigt in der Südhälfte am Nachmittag die Wahrscheinlichkeit für unwetterartige Entwicklungen. Hier drohen kräftige Gewitter mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen. Besonders im südlichen Alpenvorland sind Unwetter nicht ausgeschlossen.
Nach dem Sturm die Hitze – Sommercomeback in Sicht
Nach dem unruhigen Intermezzo zeichnet sich ein markanter Wetterwechsel ab. Schon am Mittwoch (6. August) beruhigt sich die Lage spürbar, abgesehen von kurzen Gewittern an der Küste. Zum 2. Augustwochenende (9. und 10. August) deutet sich dann eine nachhaltige Umstellung an: Ein Hoch übernimmt zunehmend das Kommando, die Luftmassen drehen auf Südwest.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Damit steigen die Temperaturen spürbar an – pünktlich zum zweiten Augustwochenende könnte uns damit eine frühsommerliche bis heiße Phase bevorstehen. Besonders im Süden sind Höchstwerte über 30 Grad möglich, selbst in der Mitte wird es wieder deutlich wärmer. Ob die Hitze länger bleibt, ist zwar noch offen – aber nach Tagen voller Sturm, Starkregen und Gewittern wäre das für viele eine willkommene Rückkehr des Sommers.