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Leiche weiter vermisst

Mordfall Jutta Fuchs: Polizei ließ See abpumpen - kommen jetzt Beweise ans Licht?

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In Schwanewede bei Bremen lässt die Polizei bei Mord-Ermittlungen auf der Suche nach der Leiche einer jungen Frau den kompletten Tietjensee abpumpen.

Der Tietjensee in Schwanewede bei Bremen wurde fast leer gepumpt. Hinter der Aktion steckt ein mysteriöser Mordfall - und der beschäftigt die Polizei bereits seit 25 Jahren. Was hat die Aktion gebracht?

Update 5. November 2018: Die spektakuläre Suche nach Jutta Fuchs im Tietjensee ist beendet. Um Beweismittel oder Hinweise zu der seit 25 Jahren vermissten Frau aus Bremen zu finden, hatte die Polizei den kompletten See bei Schwanewede abpumpen lassen. Das Gewässer ist nun wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt worden. Nach Angaben von buten un binnen sind derzeit noch keine Suchergebnisse bekannt.

Mordfall ohne Leiche: Tietjensee in Schwanewede bei Bremen wohl letzte Chance für Staatsanwaltschaft

Update vom 15. Oktober 2018, 11.50: Die Suche nach der Leiche einer jungen Frau im leergepumpten Tietjensee wird noch mehrere Tage dauern. Die Kriminalpolizei bekomme dabei Unterstützung von Experten, sagte eine Polizeisprecherin am Montag gegenüber der dpa. Wie die Ermittler den Morast nach Leichenteilen oder anderen Beweisen durchsuchen, wollte sie wegen der laufenden Ermittlungen nicht sagen. Die Polizei erhofft sich dadurch Antworten auf einen seit 25 Jahren ungeklärten Fall zu finden.

Update vom 9. Oktober 2018, 16.37: 

Schwanewede - Von dem 260 Meter langen See in Schwanewede sind nur noch einige schlammige Pfützen übrig. Was der Morast verbirgt, weiß keiner. Die Kriminalpolizei hofft, Antworten auf einen ungeklärten Fall vor 25 Jahren zu finden. Sie sucht die Leiche einer jungen Frau, die damals spurlos verschwand.

Für die Suche wurde der See seit vergangenen Samstag komplett abgepumpt. 35 Millionen Liter flossen in die nahe Weser. 400 bis 500 Kilogramm Fische wurden gefangen und umgesetzt. Der See ist mit Sichtschutzgittern umstellt und wird rund um die Uhr bewacht - zur Vorbeugung gegen unbefugte Beweisentnahme.

Rettungskräfte beim Einsatz im Tiezjensee in Schwanewede bei Bremen.

Update vom 8. Oktober 2018, 14.30 Uhr: 

Das Abpumpen des Sees ist nach Polizei-Angaben fast abgeschlossen. In Kürze beginnen die Ermittlungen der Kriminalpolizei. Die Ermittler bitten um Verständnis, dass diese unter Ausschluss der Medien und der Öffentlichkeit stattfinden. Aus diesem Grund wird der See ab Dienstagnachmittag weiträumig für den Personenverkehr gesperrt.

Update vom 6. Oktober 2018, 22.16 Uhr:

Womöglich ist das Auspumpen des Tietjensees in Schwanewede bei Bremen für die Staatsanwaltschaft die letzte Möglichkeit, um Beweise für den Mordprozess gegen den 58 Jahre alten Verdächtigen zu finden. Schon beim Durchsuchen seines Auto schlugen die Leichenspürhunde an. Ob das aber reicht, um den Verdächtigen des Mordes zu überführen, ist fraglich. Vor allem ohne Leiche dürfte es für die Staatsanwaltschaft schwierig werden, das Gericht von der Schuld des Angeklagten zu überzeugen. Ende November könnte es deshalb zu einem Freispruch kommen.

Polizei pumpt in Schwanewede den Tietjensee bei Bremen ab

Meldung vom 6. Oktober 2018, 16.32 Uhr:

Für ihre Mord-Ermittlungen hat die Polizei am Samstag begonnen, den Tietjensee in Schwanewede bei Bremen abzupumpen, wie nordbuzz.de* berichtet. Sie hofft, die Leiche einer vor 25 Jahren verschwundenen jungen Frau zu finden. Die Arbeiten sollen mehrere Tage dauern, das Wasser wird in die Weser geleitet.

Schwanewede bei Bremen: Polizei pumpt für Mord-Ermittlungen kompletten Tietjensee ab 

Im Rahmen polizeilicher Mord-Ermittlungen haben am Samstag die Abpumparbeiten an dem in Schwanewede bei Bremen gelegenen Tietjensee begonnen. Die Ermittler hoffen, die Leiche einer vor 25 Jahren verschwundenen jungen Frau zu finden. "Die Arbeiten haben begonnen, das Wasser läuft jetzt", sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Nach seiner Einschätzung kann es zwischen drei und fünf Tagen dauern, bis der etwa 260 Meter lange und 83 Meter breite See leergepumpt ist. Dann sollen Fahnder den freigelegten Morast auf der Suche nach möglichen versenkten Beweisen durchwühlen. Hintergrund sind Ermittlungen gegen den früheren Lebensgefährten der Frau.

Schwanewede: Auf der Suche nach einer Leiche lässt die Polizei Tietjensee bei Bremen abpumpen 

In Schwanewede bei Bremen lässt die Polizei bei Mord-Ermittlungen auf der Suche nach der Leiche einer jungen Frau den kompletten Tietjensee abpumpen.

THW und Polizei hatten am Vortag mit den Vorbereitungen für das Abpumpen des in Schwanewede gelegenen Tietjensees begonnen. Dabei wurden auch besondere Vorkehrungen getroffen, damit Beweise beim Abpumpen nicht verschwinden oder beschädigt werden. Konkrete Angaben dazu machte der Polizeisprecher nicht. Das abgepumpte Wasser aus dem etwa 1,60 Meter tiefen Gewässer soll über Gräben in die Weser geleitet werden. "Wir haben auch Unterstützung durch Umweltbetriebe wegen der im See lebenden Fische", erklärte der Sprecher, der von etwa 35 Millionen Litern abzupumpendem Wasser sprach. Nach der Durchsuchung soll der Ort wieder geflutet werden. Danach sollen darin auch wieder Fische ausgesetzt werden.

Schwanewede: Lebensgefährte vor Gericht, jetzt pumpt die Polizei Tietjensee bei Bremen ab 

1993 war eine junge Mutter in Bremen verschwunden. Eine Leiche wurde nie gefunden. Ihr damaliger Partner steht seit August wegen Mordes vor dem Landgericht. Der heute 58-Jährige soll die Frau ermordet haben, weil sie sich von ihm trennen und mit dem kleinen Sohn ausziehen wollte. Der Mann weist die Vorwürfe von sich.

Ein Jahr nach dem Verschwinden der Frau fischte ein Angler eine mit Steinen beschwerte Tüte aus dem See. Darin waren persönliche Gegenstände der Frau wie ihr Verlobungsring. Tauchgänge von Einsatzkräften blieben anschließend ohne Leichenfund, da die Sicht im brackigen Wasser des Sees nur wenige Zentimeter betrug. Zum Auspumpen des Sees war es gekommen, weil die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufgenommen hatte.

Mit dpa-Material 

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