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Oktoberfest-Blaulicht, Tag 2

Containerbrand, Körperverletzung und Festnahme mehrerer Unruhestifter auf der Wiesn

Oktoberfest - Videoüberwachung
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Oktoberfest-Blaulicht (Archivbild).

Zum zweiten Wiesntag am Sonntag (21. September) hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun. Gegen Abend kam es zu einer Brandstiftung, Taschendiebstählen und Körperverletzung. Das Oktoberfest-Blaulicht, Tag 2.

München - Gegen 18.30 Uhr wollte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einen Wiesengast aus einem Festzelt geleiten. Dabei soll ihm ein 25-jähriger, neuseeländischer Besucher ohne festen Wohnsitz in Deutschland mit einem Masskrug gegen den Kopf geschlagen haben. Das schildert das Polizeipräsidium München in einer Pressemeldung. Die daraufhin verständigte Einsatzkräfte der Polizei brachten die Beteiligten auf die Wiesnwache. Der Verletzte erlitt Rötungen sowie Kopfschmerzen und gab an, selbst zum Arzt gehen zu wollen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 25-Jährige nach einer Hinterlegung einer Sicherheitsleistung von 5.000 Euro wieder entlassen.

Später gegen 22.30 erlitt ein 32-Jähriger mit Wohnsitz in München ebenfalls einen Schlag auf den Kopf. Ein 29-Jähriger deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Schweiz soll ihm mit einem bislang unbekannten Gegenstand von hinten geschlagen haben. Der 32-Jährige erlitt dabei eine Platzwunde. Die verständigten polizeilichen Einsatzkräfte brachten beide Beteiligte auf die Wiesnwache, wobei der Verletzte von hinzugezogenen Sanitätern erstversorgt wurde. Der 29-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 15.000 Euro wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchener Kriminalpolizei.

Kurze Zeit später gegen 22.45 Uhr versuchten eine 17-Jährige und ein 18-Jähriger mit rumänischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland, einem stark alkoholisierten, schlafendem Oktoberfestbesucher das Handy aus der Hosentasche zu stehlen. Das schildert das Polizeipräsidium München in einer Pressemeldung. Zwei Taschendiebfahnder aus Paris beobachteten die Tat. Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Anschließend wurden beide der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Das Handy wurde dem Geschädigten wieder ausgehändigt. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 55.

Branddelikt auf dem Wiesngelände

Am ersten Wiesntag (20. September) gegen 23.20 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter eines Karussellgeschäfts Brandgeruch, der aus einem Schaustellercontainer ins Freie zog. Als er den Container betrat, traf er auf einen 25-jährigen irischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in München, der sich widerrechtlich im Wohncontainer befunden hatte. Außerdem bemerkte der Mitarbeiter einen brennenden Kleiderhaufen im Inneren des Containers. Der Mann wurde von weiteren Mitarbeitern festgehalten und durch die hinzugezogene Polizeistreife der Wiesnwache vorläufig festgenommen.

Die brennende Kleidung konnte durch Mitarbeiter eigenständig gelöscht werden, sodass die Feuerwehr nicht hinzugezogen werden musste. Durch den Brand entstand ein geringer Sachschaden in Höhe von wenigen hundert Euro. Verletzt wurde durch die Tat niemand. Der 25-Jährige wurde auf die Wiesnwache gebracht und im weiteren Verlauf der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Am Sonntag (21. September) wurde der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 13. (red)

Zum Oktoberfest-Blaulicht von Tag 1.

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