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Ein umgekippter Gülleanhänger sorgte für Chaos in Palling. 14.000 Liter Gülle liefen dabei aus. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz - und musste danach besondere Maßnahmen ergreifen.
Der 17-jährige Fahrer gab an, dass er mit seinem Traktorgespann von Feichten an der Alz in Richtung Palling unterwegs war. Innerorts wurde er aber dann von einem noch unbekannten Auto überholt und geschnitten. Der junge Traktorfahrer musste ausweichen. In Folge dessen geriet der angehängte Güllebehälter ins Schleudern, kippte schließlich um und das Gemisch lief aus. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt.
Kanalreinigungsfirma als Unterstützung angefordert
Die erste Maßnahme der Freiwilligen Feuerwehr Palling: Der Gruppenführer versicherte sich, dass niemand verletzt wurde, erklärt der Einsatzleiter. Auch die Polizei bestätigt, dass der Traktorfahrer unverletzt blieb. Dann war eine Straßensperrung notwendig und die Säuberungsarbeiten begannen. Um die Ausbreitung der Gülle auf dem Gehweg zu vermeiden, schütteten die Feuerwehrler kleine Erdwälle auf. Somit konnte der Fluss des zähen Gemischs gestoppt werden. Vor Ort war zudem ein Vertreter des Landratsamts Traunstein, der Anweisungen gab, wie genau vorgegangen werden soll.
Wie der Einsatzleiter der Pallinger Feuerwehr außerdem erklärt, wurde eine Kanalreinigungsfirma verständigt, die mit einem Vakuumsauger zur Unfallstelle kamen und bei der Reinigung, beziehungsweise Absaugung unterstützten. Mit Erfolg: Die Lacken konnten gut entfernt werden.
Zur Bergung des Güllefasses kamen Helfer des Landwirts, die es mit Hoflader und Seilwinde wieder aufgezogen haben. Die Feuerwehr unterstützte mit ihrer Winde, um einen sicheren Ablauf zu garantieren.
Geräte und Kleidung müssen gereinigt werden
Gut fünf Stunden dauerte der Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Palling. Ihre Einsatzkleidung haben die Ehrenamtlichen noch vor Ort in Müllsäcke gepackt, heißt es weiter vom Einsatzleiter. Diese wird jetzt in einer Reinigungsfirma gewaschen, um die Dreck- und Geruchsspuren zu entfernen. Laut dem Einsatzleiter ist aber Reservekleidung bei der Feuerwehr vorhanden. Bei den Einsatzmitteln habe man nur das Nötigste verwendet. Auch diese Geräte, wie zum Beispiel Schläuche, werden nun in einer externen Werkstatt gereinigt.
Die Polizei Traunreut bittet aber weiterhin Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug oder dessen Fahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 08669 / 86140 zu melden.