Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sportliche Kooperation

Wasserburgs TSV-Fußballer trainieren künftig auch auf Platz der Stiftung Attl

Freuen sich auf die Zusammenarbeit: (von links) Thomas Urbaniak, Zweiter Abteilungsleiter Fußball TSV Wasserburg, TSV-Vorsitzender Bastian Wernthaler, Manuela Keml, Vorständin Stiftung Attl, und Zweiter Bürgermeister Werner Garter.w
+
Freuen sich auf die Zusammenarbeit: (von links) Thomas Urbaniak, Zweiter Abteilungsleiter Fußball TSV Wasserburg, TSV-Vorsitzender Bastian Wernthaler, Manuela Keml, Vorständin Stiftung Attl, und Zweiter Bürgermeister Werner Garter.

„Es ist ein Tag zur Freude“, sagte TSV-Vorsitzender Bastian Wernthaler beim symbolischen Eröffnungsspiel von Wasserburgs Fußballern gegen – oder besser gesagt mit – den Fußballern aus der Stiftung Attl. Künftig trainieren die Mannschaften der Innstadt auch im Stadtteil Attel.

Wasserburg/Attel – „Es ist ein Tag zur Freude“, meinte TSV-Vorsitzender Bastian Wernthaler unlängst beim symbolischen Eröffnungsspiel von Wasserburgs Fußballern gegen, oder besser gesagt mit den Fußballern aus der Stiftung Attl. Künftig trainieren die Mannschaften der Innstadt auch im Stadtteil Attel.

„Der TSV 1880 Wasserburg hat große Probleme mit den Trainingsplätzen“, erklärte Wernthaler. In der Stiftung Attl sei man sofort auf eine große Bereitschaft zur Kooperation gestoßen und mit offenen Armen aufgenommen worden. So hat die Fußballballabteilung nicht nur eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit; auch die Stiftung Attl profitiert von den Gästen. Denn der Sportverein investiert in den Platz und stattet ihn zusätzlich mit einer Flutlichtanlage aus, um auch am Abend trainieren zu können.

Zum gemeinsamen Freundschaftsspiel kamen Spieler aus den verschiedensten Mannschaften des TSV nach Attel.

Stiftung stellt Platz unentgeltlich zur Verfügung

Die Vorständin der Einrichtung, Manuela Keml, hieß in ihrer Begrüßungsrede die Sportler des TSV willkommen. „Wir sind uns schnell einig geworden“, freute sie sich über die Kooperation. Es sei wichtig, Orte für Begegnungen zu schaffen. Die Stiftung stelle den Platz gerne unentgeltlich dem Wasserburger TSV zur Verfügung.

Wasserburgs Zweiter Bürgermeister Werner Gartner stellte in seiner Rede vor allem den inklusiven Charakter der Kooperation in den Vordergrund: „Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch dazugehört und jeder mitmachen kann.“ Gerade im Sport böten sich viele Möglichkeiten.

Ziel: Betreute integrieren

Dies bestätigte auch Bastian Wernthaler. Mit den Trainingseinheiten in Attel bekommen viele Mitglieder des TSV einen ersten Kontakt zur Stiftung Attl und den betreuten Menschen. „Attl ist künftig auch auf der sportlichen Landkarte des TSV.“ Zudem möchte der Sportverein vermehrt Betreute der Einrichtung in seine Abteilungen integrieren, wie zum Beispiel auch beim Rasenkraftsport – ein inklusives Angebot, in dem Menschen mit Behinderung schon seit längerem aktiv sind.

Aber auch sonst gebe es eine große Offenheit, beispielsweise beim Taekwondo oder der Tennisabteilung. Beim anschließenden Freundschaftsspiel standen weder der Leistungsgedanke noch das Endergebnis im Vordergrund, sondern der Spaß am sportlichen Miteinander und dem gemeinsamen Besuch des Attler Biergartens im Anschluss.

Kommentare