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„Unbekanntes Flugobjekt“ wirft Fragen auf

UFO-Mysterium über dem Mangfalltal: Was die Behörde jetzt zum luftigen „Ungetüm“ sagt

Schwebte an Neujahr wirklich ein UFO übers Mangfalltal, oder war es doch nur ein besonderer Heißluftballon?
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Schwebte an Neujahr wirklich ein UFO übers Mangfalltal, oder war es doch nur ein besonderer Heißluftballon?

Ein fliegendes Dixi-Klo? Ein hoch am Himmel schwebender Kachelofen? Ein merkwürdiges, kastenförmiges Flugobjekt sorgte am Neujahrstag im Mangfalltal für Aufsehen. Welche Theorie am wahrscheinlichsten ist und was das Luftamt Südbayern dazu sagt.

Bad Aibling/Bruckmühl/Irschenberg – „Ich wollte wissen, was es mit diesem schwarzen Ungetüm am Himmel auf sich hat“, hatte Sabine Gregg gesagt, nachdem sie vergangene Woche eine spektakuläre Entdeckung gemacht hatte. Wie ihr ging es am Neujahrstag einigen Augenzeugen, die vormittags im Mangfalltal nach oben blickten. Weit entfernt schwebte dort am Himmel ein merkwürdiges schwarzes, kastenförmiges Objekt, das auf den ersten Blick kaum zuzuordnen war.

Freilich kursierten davon schnell Fotos im Internet, die zu teils wilden und zumeist augenzwinkernden Spekulationen führten. Bewegt sich dort ein UFO über die A8 bei Irschenberg? Kreist hier eine geheimnisvolle Drohne über Bad Aibling? Oder fliegt gar eine riesige Mülltonne über Bruckmühl? Die plausibelste Erklärung deutete schließlich auf eine Sonderform eines Heißluftballons hin. Eine Spur führte dabei auch zu einem Schweizer Ballonregister, das etwa einen Ballon mit der Kennung HB-QYO listet, welcher den Namen „Kachelofen“ trägt und der mit ein wenig Fantasie dem mysteriösen Objekt über dem Mangfalltal durchaus ähneln könnte.

Was sagt das Luftamt Südbayern zur „Erscheinung“?

Nun hat sich auf OVB-Nachfrage auch das Luftamt Südbayern, übergeordnet die Regierung von Oberbayern, dazu geäußert, wenngleich das Geheimnis nicht gänzlich dadurch gelüftet werden dürfte. Denn: „Über die Ballonfahrt an Neujahr 2026 ist dem Luftamt Südbayern nichts bekannt“, erklärt Pressesprecher Wolfgang Rupp. Doch die Theorie, dass es sich bei dem Flugobjekt um einen Ballon handelte, bleibt damit dennoch wahrscheinlich.

Was steckt hinter dem kastenförmigen Objekt am Himmel (rechts oben im Bild)?

Denn laut Rupp sei eine Genehmigung von Heißluftballonfahrten durch das Luftamt Südbayern nicht erforderlich, wenn der Heißluftballonstart von einem für den Ballonaufstieg genehmigten Flugplatz erfolgt. „Ebenso bedarf es keiner Genehmigung, wenn Ballonpiloten über eine sogenannte ‚Allgemeinerlaubnis der Regierung von Oberbayern – Luftamt Südbayern‘ verfügen, die es bis zu vier Ballonen erlaubt, auch außerhalb derartiger Flugplätze zu starten“, erklärt der Pressesprecher.

„Die Hülle des Heißluftballons hat dabei nicht die klassische Form“

Auch eine vorherige Anmeldung der Ballonfahrt beim Luftamt Südbayern sei nicht erforderlich. Durchaus gängig sind laut der Behörde auch Heißluftballone in Sonderformen. „Die Hülle des Heißluftballons hat dabei nicht die klassische Form, sondern bildet eine Figur, ein Tier, etc. nach“, betont Wolfgang Rupp. Klar ist aber: Unabhängig von der Form der Ballonhülle bedarf diese stets der Zulassung durch das Luftfahrt-Bundesamt.

Bekannt sind solche Sonderformen etwa von Veranstaltungen wie der Warsteiner Montgolfiade, wo etwa riesige Biergläser, Lokomotiven oder auch überdimensionale Öfen durch die Lüfte schweben.

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