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Alles wird orangefarben

So setzt Rosenheim am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ein Zeichen

 Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen setzt die Stadt Rosenheim ein Zeichen.
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 Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen setzt die Stadt Rosenheim ein Zeichen.

360 Frauen wurden 2023 in Deutschland getötet. 40 davon in Bayern. Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen setzt die Stadt Rosenheim ein Zeichen. Eine der Organisatorinnen hat dabei persönliche Erfahrungen mit Femizid machen müssen.

Rosenheim – Carlotta Wittenberg setzt sich seit Jahren gegen Gewalt an Frauen ein. Der Rosenheimerin ist die Angelegenheit aus persönlichen Gründen sehr wichtig – mehr möchte sie nicht in der Zeitung lesen. Sie sammelte über 360 Paar Schuhe, die im Salingarten ausgestellt wurden. Sie symbolisieren die Femizide, die im vergangenen Jahr begangen wurden.

„Ich möchte mit diesem Mahnmal auch aufzeigen, wohin sich von Gewalt betroffene Frauen wenden können“, sagt Wittenberg. So sei sie bereits mit einigen Frauen ins Gespräch gekommen. Aber auch die Männer hätten sich interessiert und betroffen gezeigt, dass die Zahl der Femizid-Opfer so hoch ist.

360 Schuhe standen am 25. November am Salinplatz. Neben jedem Schuh Fakten zu einzelnen Femiziden.

Laut Gabriele Leicht, dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim, sind im vergangenen Jahr 40 Frauen in Bayern getötet worden. Ihnen zu Ehren wurde um 17 Uhr das Mittertor angeleuchtet. Die orangene Farbe wurde von der UN-Aktion „Orange the world“, auf Deutsch etwa „Macht die Welt orange“ übernommen. Dazu wurden orangefarbene Leuchtarmbänder verteilt. „Wir dürfen nicht länger wegsehen“, sagte Leicht. Sie fordert einen Ausbau der Frauenhäuser sowie die Einführung des geplanten Gewalthilfegesetzes.

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