Zwei Vierjährige unter den Verletzten
Horror-Unfall bei Tuntenhausen: So geht es den 7 Verletzten und das könnte die Ursache sein
Am Montagabend (12. Januar) kam es auf der Kreisstraße RO18 zwischen Tuntenhausen und Thalacker zu einem schweren Unfall. Insgesamt sieben Personen wurden dabei verletzt, darunter auch zwei vierjährige Kinder. Wie es den Verletzten geht und was die Polizei zur Unfallursache sagt.
Tuntenhausen – Auf der Kreisstraße RO18 zwischen Tuntenhausen und Thalacker kam es am Montagabend (12. Januar) zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Wie die Polizeiinspektion Bad Aibling in einer Pressemitteilung mitteilte, kam eine 32-jährige Frau aus dem Landkreis Rosenheim in einer Rechtskurve bei Schmidhausen mit ihrem Auto in den Gegenverkehr. Dabei kollidierte sie mit dem Fahrzeug eines 79-jährigen Mannes aus dem Landkreis Ebersberg.
So geht es den Verletzten
Alle sieben Insassen der beiden Fahrzeuge wurden verletzt, zwei davon schwer. Unter den Verletzten waren auch zwei Kinder im Alter von vier Jahren. Die Verletzten wurden mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. In ihrer Pressemitteilung gab die Polizeiinspektion Bad Aibling auch bekannt, dass sie und ein sachverständiger Gutachter die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen haben. Auf OVB-Anfrage gab ein Sprecher der Polizei nun weitere Informationen bekannt: „Wir wissen, dass eine Person mittlerweile außer Lebensgefahr ist.“ Wie es den anderen sechs Insassen geht, dazu konnte er bislang keine weiteren Angaben machen.
Schwerer Unfall bei Tuntenhausen am Montag (12. Januar)




Gutachter rekonstruiert Unfallhergang
Während die Polizei demnächst die Vernehmung von Zeugen und Fahrzeuginsassen vornimmt, wird der Gutachter den Unfallhergang rekonstruieren. So schaut der Gutachter zum Beispiel, welches Fahrzeug welche Fahrtrichtung fuhr. „Mit welcher Geschwindigkeit beide Autos fuhren und was passiert wäre, wenn jemand langsamer gefahren wäre und so weiter“, erklärt der Polizist. Und natürlich, wie genau es letztendlich zur Kollision beider Autos kam.
Davon geht man im Moment aus
Was genau passiert ist, steht laut dem Polizisten erst in sechs bis acht Wochen fest. Denn so lange dauere es, bis wirklich alle Fakten gesichert sind. Bis also der Gutachter abschließend alle Fakten zusammen hat, kann die Polizei keine Angaben zur Unfallursache machen. Denn das wäre „reine Spekulation“. Allerdings geht man derzeit davon aus, dass der Unfall aufgrund von Glätte passiert ist.
Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz
Bis 21.55 Uhr war die Kreisstraße RO18 komplett gesperrt. Im Einsatz waren neben der Polizei auch der Rettungsdienst mit zwei Rettungshubschraubern, sechs Rettungswagen, drei Notärzten und zwei Kindernotärzten. Ebenfalls vor Ort waren auch die Einsatzleitung Rettungsdienst und die Feuerwehren Tuntenhausen, Beyharting, Bad Aibling und Ostermünchen mit insgesamt zehn Fahrzeugen sowie die Kreisbrandinspektion.
Vor Ort war auch Richard Schrank, Rosenheimer Kreisbrandrat. „Wir waren gerade auf dem Weg zu einer Versammlung“, erinnert er sich an die Alarmierung. Mit circa 60 Einsatzkräften der Feuerwehren war er im Einsatz. Und die hatten an der Unfallstelle viel zu tun. „Unsere Arbeit beginnt mit der Straßensperrung, damit kein weiteres Auto in die Unfallstelle fährt“, erklärt Schrank. Während sie die Stelle absichern und ausleuchten, unterstützen sie auch den Rettungsdienst bei der Bergung der Verletzten und dem Transport zu den Rettungswagen und Rettungshubschraubern. „Es waren zwei Rettungshubschrauber im Einsatz, für die wir auch die Landeplätze ausleuchten und absichern“, sagt Richard Schrank. Nach ungefähr drei Stunden konnte die Unfallstelle dann wieder freigegeben werden.