Entscheidung gefallen
Paukenschlag in Rosenheim: Stadt senkt Parkgebühren auf der Loretowiese
Die Bewirtschaftung der Loretowiese in Rosenheim hat für Kritik gesorgt - zum Teil über die Stadtgrenzen hinaus. Das Fazit ein Jahr nachdem die Parkgebühren eingeführt wurden: Auf der Fläche herrscht zum Teil gähnende Leere. Jetzt soll es günstiger werden.
Rosenheim - Die Entscheidung ist gefallen. Mit knapper Mehrheit sprachen sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstagabend (22. Mai) dafür aus, die Parkgebühren auf der Loretowiese zu senken. Anlass für die Entscheidung war ein Antrag von CSU und SPD. In diesem sprachen sich die beiden Fraktionen dafür aus, die Preise günstiger zu gestalten.
Drei Euro für ein Tagesticket
Konkret heißt das: In Zukunft sollen nur noch drei Euro für ein Tagesticket und zwei Euro für ein Halbtagesticket anfallen. „Wir haben von vielen Betrieben aus dem Gesundheits- und Handelsbereich vernommen, dass die Attraktivität der Arbeitsplätze unmittelbar in Zusammenhang mit der Erreichbarkeit der Innenstadt steht“, sagt Abuzar Erdogan, Fraktionsvorsitzender der SPD.
Die Hoffnung durch die Umstellung: Eine bessere Auslastung der Loretowiese und weniger Parkplatz-Probleme im Umfeld. Kritik gab es aus den Reihen der Grünen. So sei die Entscheidung nicht nur kontraproduktiv, was die Verbesserung des ÖPNV angehe, auch glauben sie nicht daran, dass der geringere Preis mehr Autofahrer auf die Loretowiese lockt.
„Es ist eine echte Lachnummer und absolut kontraproduktiv“, sagte Peter Rutz, Fraktionsvorsitzender der Grünen, während der Sitzung.
Ein ausführlicher Bericht über die Diskussion im Haupt- und Finanzausschuss und die Senkung der Parkgebühren folgt.