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Der „Rosenheim Cops-Star“ veröffentlicht Buch

„Habe den Rahmen gesprengt“: Marisa Burger offenbart Details aus ihrer wilden Vergangenheit

Marisa Burger Frau Stockl Geburtstag
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Die Schauspielerin Marisa Burger von den „Rosenheim Cops“ feierte jüngst ihren 50. Geburtstag.

In einem Interview hat Marisa Burger, Star aus den „Rosenheim Cops“ über ihre schwierige Kindheit in Altötting und ihre Essstörung gesprochen. Am Dienstag (17. Oktober) erschien zudem ihr Buch.

Ganze 4,01 Millionen Menschen schalteten am Dienstag (10. Oktober) ein, als die Arbeit der „Rosenheim Cops“ im TV mit der aktuellen Staffel in eine neue Runde startete. Am Dienstag (17. Oktober) erscheint Burgers Buch „Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang war“. Marisa Burger, die „Frau Stockl“ aus den „Rosenheim Cops“, hat in einem Interview mit der Zeitschrift „Bunte“ vorab tiefe Einblicke in ihre Lebensgeschichte gewährt.

„Rosenheim Cops“-Darstellerin spricht über Kindheit in Altötting

Marisa Burgers Kindheit in Altötting war geprägt von einem schwierigen Verhältnis zu ihren Eltern. Diese hatten klare Vorstellungen von ihrem Lebensweg, aber Marisa entschied sich, diese Grenzen zu überschreiten. Dies führte zu Schwierigkeiten in der Beziehung zu ihren Eltern, die sie nicht so akzeptieren konnten, wie sie war. Marisa hatte das Gefühl, dass ihr Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Liebe oft nicht erfüllt wurde.

„Es war für meine Eltern schwierig, mich zu akzeptieren, wie ich bin. Ich fühlte mich nicht so gesehen wie ich war und fühlte mich alleingelassen“, so Burger im Interview mit der „Bunte“. Marisa hatte das Gefühl, dass nie anerkannt wurde, dass sie als Mädchen genauso ein selbstbestimmtes Leben führen sollte wie ihre Brüder. Als Jugendliche hätte sie sich mehr Unterstützung von ihren Eltern gewünscht. „Meine Eltern hatten einen Rahmen für mich ausgesucht und gedacht, unser Kind muss diesen Weg gehen. Aber ich habe den Rahmen gesprengt.“

Marisa Burger wurde mit 19 Jahren schwanger

Obwohl Marisa heute ein besseres Verhältnis zu ihrer Mutter (ihr Vater ist bereits vor Jahren verstorben) hat, erkenne sie an, dass ihre Generation anders ist als die ihrer Eltern. „Wir haben unsere kleinen Kontinuitäten und telefonieren regelmäßig. Mein Beruf und was ich mache, wird dabei ausgeblendet.“ Trotzdem gebe es Momente, in denen sie traurig sei, weil sie gerne mehr über sich und ihr Leben erzählen würde.

Die vollständige Emanzipation von den Eltern kam, als Marisa selbst Mutter wurde. Mit 19 Jahren wurde sie schwanger und brachte mit 20 Jahren ihre Tochter Anna Luisa zur Welt. Dieses Ereignis gab ihr enorme Kraft und ermöglichte es ihr, sich von zu Hause zu lösen. Bei der Erziehung von Anna Luisa war es Marisa wichtig, ihr Respekt und Achtung zu vermitteln. Marisa betont, wie wichtig eine starke elterliche Unterstützung für Kinder ist und dass sie immer für ihre Tochter da sein wird. Die Mutter-Tochter-Beziehung ist für sie nicht schwierig, auch wenn es manchmal Meinungsverschiedenheiten gibt. Kommunikation und Verständnis sind ihr wichtig.

Marisa Burger spricht von toxischer erster Ehe

Marisa beschreibt ihre erste Ehe als toxisch und erklärt, warum sie es 18 Jahre lang ausgehalten hat. Sie betont, wie schwer es sei, sich aus dieser Spirale zu befreien, und dass es auch schöne Momente gab, an die sie sich erinnert. Aber die Ehe habe ihr Selbstvertrauen, Mut und Lebensfreude geraubt.

In ihrer zweiten Ehe mit Werner Müller, dem Chefrestaurator des Kunstmuseums Basel, lege Marisa Wert auf Augenhöhe und Respekt. Sie betont die Bedeutung von Vertrauen als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Beziehung, auch wenn sie in verschiedenen Städten leben.

Die Rosenheim Cops.

Schauspielerin Maria Burger hatte eine Essstörung

Obwohl Marisa in ihrer Jugend mit Magersucht zu kämpfen hatte, betont sie, dass sie glücklicherweise immer die Kraft hatte, sich selbst zu helfen. Für sie sei ihr Leben zu wertvoll, um es aufzugeben. Die Krankheit diente ihr als Ventil für ihren Wunsch nach Aufmerksamkeit, die sie von ihren Eltern nicht bekam. Ihre Erfahrungen änderten sich, als sie ins Internat ging und dort Strukturen vorfand, die ihr halfen, zur Normalität zurückzukehren.

Marisa arbeitet weiter an sich, vor allem daran, sich selbst glücklich zu machen und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Sie betont, dass das Glück in den kleinen Momenten des Lebens liegt und dass es eine Kunst ist, sich selbst glücklich zu machen.

mh

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