Familie, Freunde und Verein in Trauer
Aus dem Leben gerissen: Axel Metzner (†67) aus Neubeuern und seine Verdienste um den TSV
Axel Metzner aus Neubeuern wurde mit 67 Jahren plötzlich aus dem Leben gerissen. Der langjährige Torhüter des TSV Neubeuern hat nach seiner aktiven Zeit den Frauenfußball im Verein aufgebaut und sehr erfolgreich entwickelt. Der Verein trauert mit der Familie und den Freunden des Verstorbenen.
Von Thomas Schwitteck
Neubeuern – Unfassbare Trauer und große Anteilnahme verbreiteten sich schnell mit der Kunde vom unerwarteten, plötzlichen Tod von Axel Metzner. Er wurde im Alter von 67 Jahren unvermittelt aus dem Kreis seiner Ehefrau, Familie, Freunde und Nachbarn gerissen.
Unauffällig, bescheiden, rücksichtsvoll, freundlich und hilfsbereit war Axel Metzner Teil der Dorfgemeinschaft. Insbesondere war er in die Gemeinschaft des TSV Neubeuern eingebunden. Nach der Grundschule in Neubeuern und dem Abitur an der Schule Schloss Neubeuern folgte seine Zeit bei der Bundeswehr. Daran schloss sich ein Studium der Elektrotechnik in Darmstadt an.
Seine Aufgabe und Erfüllung fand er in seiner Tätigkeit als Kraftfahrer. Über viele Jahre bis zu seinem Renteneintritt belieferte er als Mischerfahrer zuverlässig und unfallfrei die Baustellen der näheren und weiteren Umgebung. Kameradschaftliches Zusammenarbeiten zeichnete ihn aus.
Seit Kindertagen war er dem TSV Neubeuern verbunden. Fußball war seine Domäne, und hier die Stelle als Torwart. Bei Schülern, der Jugend, der aktiven Mannschaft und später über Jahre zuverlässig bei den Alten Herren konnte man sich auf ihn verlassen. Den Anfang und die Entwicklung des Frauenfußballs im TSV Neubeuern prägte Axel Metzner entscheidend mit – und dies in einer Zeit, als der Frauenfußball noch skeptisch betrachtet wurde. Akribisch waren seine Vorbereitungen und die Trainingspläne. Erfolge stellten sich ein. Die Mannschaften spielten teilweise höherklassig. Ein festes Fundament schaffend, zog sich Metzner zurück, ohne den Kontakt zu den derzeit Verantwortlichen zu verlieren.
Dorothea Heibl vom TSV Neubeuern, Spielerin unter seiner Verantwortung, blickte im Rahmen des Gottesdienstes in der Kirche von Altenbeuern auf das erfolgreiche Wirken mit freundschaftlicher Verbundenheit zu Axel Metzner zurück. In geselliger Runde am Sportplatz oder im Dorf konnte man Axel Metzner zusammen mit seiner Ehefrau antreffen. Auf seine Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft konnte man sich verlassen. Ein besonderes Augenmerk legte er auf seine Leidenschaft, die Rosenzüchtung, die er im heimischen Garten mit Hingabe pflegte. Seinen Gemeinschaftssinn bekundete auch die Fahnenabordnung der Feuerwehr bei der Trauerfeier.