Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bewegender Abschied in der Pfarrkirche

„Liebe, Frieden, Trost und Hoffnung“: Oberaudorf nimmt Abschied von Hannes Rechenauer

Hunderte Menschen nahmen in der Pfarrkirche Oberaudorf Abschied von Hannes Rechenauer. Er verstarb am 19. Juli im Alter von 60 Jahren.
+
Hunderte Menschen nahmen in der Pfarrkirche Oberaudorf Abschied von Hannes Rechenauer. Er verstarb am 19. Juli im Alter von 60 Jahren.

Hannes Rechenauer ist am 19. Juli 2025 im Alter von 60 Jahren verstorben. Auf seinem letzten Weg begleiteten ihn zahlreiche Menschen. Die Trauerfeier war Abschied und Rückblick auf ein bewegtes Leben.

Oberaudorf – Tagelang waren die Oberaudorfer wie paralysiert von dem unerwarteten Ableben eines der Ihren. Nun hatten sie, zusammen mit der Familie und den engsten Freunden des Verstorbenen Gelegenheit, Abschied zu nehmen. Die Trauerfeier in der Pfarrkirche Oberaudorf, wo kein freier Platz mehr war, gestaltete sich neben der feierlichen Messe, zu einem Rückblick auf das Leben des Toten und zu einem Innehalten.

Feierliche Zeremonie mit bewegenden Worten

Pfarrer Dr. Hans Huber, der die heilige Messe zelebrierte, sprach eingangs von einer „echten Hiobsbotschaft, die uns sprachlos gemacht hatte“. Nun standen der Verstorbene und sein Lebenswerk im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Viele erinnernde, emotionale, nachdenkliche, aber auch aufmunternde Worte wurden gesprochen. Vor allem die Erinnerungen seines Sohnes Johannes waren geprägt von „Liebe, Frieden, Trost und Hoffnung“.

Immer wieder innehaltendene Momente in der feierlichen Zeremonie, die dezent und musikalisch gefüllt wurden von Hans Berger und seinem Ensemble sowie dem „Audorfer Dreigesang“.

Tief bewegt nehmen die Oberaudorfer Abschied von Johannes Rechenauer und begleiten ihn zu seiner letzten Ruhestätte.

Erinnerungen an eine lebenslange Freundschaft

Peter Astner, ein Freund Rechenauers aus Kindheitstagen und enger Begleiter bis zu seinem Tode, blickte in einer sehr berührenden Rede auf das Leben seines Freundes zurück. Von der unbeschwerten Kindheit über das Erwachsenwerden bis hin zu Beruf, Familie, kommunalem und politischem Engagement bis zu seinem Tod – all das streifte er einfühlsam und erfüllt von tiefem Schmerz über den Verlust seines Freundes. Vor allem die Schilderung seines letzten Besuchs auf der Intensivstation, wo er „dem Hannes auf seinen Wunsch eine Schnitte trockenes Graubrotes“ mitgebracht und zusammen mit ihm gegessen hatte, zeigte die tiefe Verbundenheit: einfach, liebevoll, solidarisch sowie immer emphatisch und engagiert.

Zahlreiche Oberaudorfer waren zur Trauerfeier gekommen, um Abschied von Hannes Rechenauer zu nehmen.

Engagement für Oberaudorf

Für Oberaudorfs Bürgermeister Dr. Matthias Bernhardt ist „der Hannes“ viel zu früh von uns gegangen: „Er hinterlässt eine Lücke, die wohl nie mehr geschlossen werden kann. Sein Engagement bleibt für immer mit der Geschichte Oberaudorfs verknüpft. Sein Blick war immer nach vorne gerichtet. Wir sollten uns ein Beispiel nehmen an seiner Hingabe und seinem Lebensmut“, so der Rathauschef, der „ein herzliches Vergelt‘s Gott im Namen der Gemeinde Oberaudorf“ hinterherschickte. 

Mit dem kirchlichen Abendmahl und dem Segen Gottes endete die Trauerfeier. Der Sarg des Verstorbenen wurde unter Anteilnahme der vielen Hundert Trauergäste – darunter auch Daniela Ludwig, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern – zu seiner letzten Ruhestätte geleitet.

Kommentare