Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Lange Shopping-Nacht

„Lange Shopping-Nacht“ statt „Rosige Zeiten“ in Rosenheim: Warum dieses Jahr weniger geboten war

Auch eine kleine Modeschau war während der Langen Shopping-Nacht in Rosenheim geboten.
+
Auch eine kleine Modeschau war während der Langen Shopping-Nacht in Rosenheim geboten.

Die Lange Shopping-Nacht in Rosenheim fand in einer stark abgespeckten Version statt. Die beliebte Veranstaltung „Rosige Zeiten“ pausierte, aber die Geschäfte sorgten mit Aktionen für einen abwechslungsreichen Abend.

Rosenheim - Am Donnerstag (2. Oktober) fand die Lange Shopping-Nacht in Rosenheim statt – dieses Mal in einer stark abgespeckten Version. Die beliebte Veranstaltung „Rosige Zeiten" pausierte, doch die teilnehmenden Geschäfte sorgten mit Aktionen und Programmpunkten für einen abwechslungsreichen Abend.

Normalerweise verwandeln aufwendige Lichtinstallationen den Salingarten während der „Rosigen Zeiten" in einen regelrechten Zaubergarten. In diesem Jahr mussten die Besucher darauf verzichten, und auch sonst gab es nur vereinzelt Lichtspiele in der Innenstadt, unter anderem am Salinplatz, wo Lichtkünstler Urs Halser bunte Motive an die Hausfassaden projizierte.

Kreative Aktionen und gemütliche Atmosphäre

Passanten in der Rosenheimer Innenstadt genießen die Lange Shopping-Nacht trotz abgespecktem Programm und wenigen Lichtinstallationen.

Trotz der reduzierten Lichtinstallationen zeigten sich die teilnehmenden Geschäfte kreativ: Vor der Galeria lockte eine Cocktailbar, einige Modeboutiquen organisierten kleine Modenschauen, andere boten Gewinnspiele, Glücksräder oder besondere Rabatte an. Bei der Papeterie Bensegger versteckten sich Besucher rund um das Gebäude und wurden von Hunden der Rettungshundestaffel Oberland gesucht - ein Highlight besonders für Kinder und Familien.

Auch die Rettungshundestaffel Oberland war vor Ort: Besucher konnten sich verstecken und von den Hunden suchen lassen.

Im Vergleich zu früheren Jahren war es deutlich ruhiger in der Rosenheimer Innenstadt. Das Wetter spielte allerdings mit: trocken und kühl, sodass viele Besucher gerne in die Geschäfte gingen, aber auch draußen bei Kerzenschein und den Sitzplätzen der Gastronomie die Lange Nacht genossen – gut eingepackt in warme Kleidung.

Auch die kulturellen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, Gäste zu empfangen: Das Holztechnische Museum bot Führungen durch den Speicher an, und auch das Städtische Museum konnte von Besuchern besichtigt werden.

Gründe für die Pause und Ausblick auf die Zukunft

Wie bereits im Vorfeld bekanntgegeben, ist der Hauptgrund für die Pause den neuen Sicherheitsbestimmungen geschuldet. Alleine für die Absperrung des Max-Josefs-Platzes wären rund 5.000 Euro notwendig gewesen, erklärte Kathrin Schrubar, Leiterin des City-Managements Rosenheim. "Wir können nicht mehr Geld ausgeben, als wir haben", betonte sie.

Musiker unterhielten die Besucher während der Langen Shopping-Nacht in Rosenheim.

Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, ermögliche aber, im kommenden Jahr mit einem neuen, finanziell tragbaren Konzept wieder voll durchzustarten. Im Gegensatz zu Veranstaltungen wie „Wasserburg leuchtet“ soll der Zugang zu den „Rosigen Zeiten" weiterhin kostenfrei bleiben. „Wir wollen, dass jeder zu uns kommen kann“, so Schrubar.

Wie das neue Programm der "Rosigen Zeiten" im kommenden Jahr aussehen wird, ist noch offen. Das City-Management plant jedoch, wieder ein attraktives Gesamtprogramm anzubieten und hofft dabei auf Unterstützung durch Sponsoren und Partner.

Kommentare