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Diskussion um neue Brücke in Griesstätt

Eine „Monster-Brücke“ über die Murn - nur um Zuschüsse zu bekommen?

Die derzeitige Notbrücke über die Murn darf eigentlich nur noch bis Sommer 2025 genutzt werden.
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Die derzeitige Notbrücke über die Murn darf eigentlich nur noch bis Sommer 2025 genutzt werden.

Eine überdimensionierte Brücke in Griesstätt als Lachnummer? Zum Lachen ist Bürgermeister Robert Aßmus nicht. Denn: Um staatliche Zuschüsse zu bekommen, müsste das neue Bauwerk mit einer Breite von knapp sechs Metern geplant werden.

Griesstätt – Endgültig aufgeben muss die Gemeinde Griesstätt wohl ihre Bemühungen, von der Nachbargemeinde Vogtareuth oder dem Landkreis Zuschüsse für die Errichtung einer neuen Brücke über die Murn in Untermühle zu erhalten.

Straßenbaulast liegt bei Griesstätt

Von einem weiteren vergeblichen Gespräch diesbezüglich mit Landrat Otto Lederer unterrichtete Bürgermeister Robert Aßmus den Gemeinderat in der jüngsten Sitzung. Die Straßenbaulast läge nach dessen Aussage eindeutig bei Griesstätt, da die Brücke vollständig auf Gemeindegrund liegt. Auch die Belange von Rettungsdienst und Feuerwehr seien ausschließlich allein von Griesstätt zu berücksichtigen. Es bliebe nur noch übrig, so Aßmus im Gemeinderat, überdimensioniert zu planen, um überhaupt einen staatlichen Zuschuss zu erhalten, auch auf die Gefahr hin, sich mit einer solchen knapp sechs Meter breiten Brücke lächerlich zu machen. Geschätzt 400 000 bis 450 000 Euro würde ein solches Bauwerk wohl insgesamt kosten, nur dann könnten bis zu 50 Prozent aus der Staatskasse fließen.

Eine kleinere Konstruktion, die an die Wegbreite angepasst wäre, würde laut dem Bürgermeister zwar nur etwa 250 000 Euro kosten, diese Ausgabe ginge aber allein zulasten der Gemeinde, da es hierfür keinen staatlichen Zuschuss gibt.

Keine weitere Zeit verlieren

Nun sei es nötig, genauer berechnen zu lassen, was eine breite, aber Zuschuss- konforme Brücke wirklich kosten würde, äußerte sich Aßmus weiter. Zudem gelte es, nötige Grundstücksverhandlungen zu führen. Auch könnte es sein, dass unter Umständen in den nächsten Jahren dem Freistaat das Geld für solche Vorhaben ausgehen könne und Zuschüsse dann geringer ausfielen, stellte er in den Raum. Deshalb solle man keine weitere Zeit verlieren.

Das ist laut Aßmus auch deshalb nötig, weil die derzeitige Notbrücke eigentlich nur mehr bis Sommer 2025 genutzt werden kann und – vorbehaltlich einer weiteren Nutzungsverlängerung – bis dahin zumindest mit der Umsetzung des Vorhabens begonnen sein sollte.

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