Fest besteht seit 1981
Edlinger Gmoafest steht vor Tür – Das ist geplant
Das Edlinger „Gmoafest“ rück immer näher. Was heuer geplant ist und warum die Veranstalter die Preise erhöhen müssen.
Edling – Immer näher rückt der Termin für das heurige „Gmoa-Fest“ in Edling, das in diesem Jahr wieder im Gemeindeort Steppach, genauer gesagt in Untersteppach, stattfindet. Die Steppacher Freiwillige Feuerwehr, die Schützengesellschaft Staudham und der Verein „TschugBar“ sind in diesem Jahr als Festgemeinschaft die Organisatoren und Betreiber des Edlinger „Gmoa-Fest“. „Am Karsamstag wird mit dem Zeltaufbau begonnen. Schon am Nachmittag soll dann schon einiges stehen“ sagt Barbara Lechner von der Steppacher Festgemeinschaft.
Start mit Ü30-Party
Bereits am Mittwoch, 30. April, findet als Vorprogramm eine Ü30-Party mit DJ Stefan im Festzelt statt. Das erste Fass Bier zur Gmoa-Fest-Eröffnung wird dann am 2. Mai von Bürgermeister Matthias Schnetzer angezapft. Das Programm an diesem Abend besteht aus dem Spaß und der Freude, die von den Betrieben, Vereinen und den hoffentlich vielen anderen Gästen, denen gute Nachbarschaft etwas bedeutet, mitgebracht wird. Für eine gute musikalische Stimmung sorgen „De Graxntaler“. Am Samstag, 3. Mai, gibt es ab 19 Uhr im Festzelt Stimmungsmusik mit der Band „Boaz’n Royal.
Anlass für das Edlinger „Gmoa-Fest“
Der Ursprung des Edlinger „Gmoa-Festes“ geht bis Anfang der 80er Jahre zurück. Es war im Februar 1981, als der Ort Edling seine kommunale Eigenständigkeit durch den Bayerischen Verfassungsgerichtshof wieder zurückbekam. Die durch eine Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung entzogene Selbständigkeit und Eingemeindung in Wasserburg konnte durch das große persönliche Engagement einer eigens gegründeten Bürgervereinigung zurückerlangt werden. Nicht mehr ein Ortsteil der Nachbarkommune Wasserburg war man, sondern wieder ein Ort mit einem eigenen Bürgermeister, einem Gemeinderat und einem Rathaus. Für manche Edlinger ist das immer noch Teil ihrer Lebens-Geschichte, für manche auch von Geschichten. Von da an bis heute, nur unterbrochen durch die Corona-Zeit, ist das „Gmoa-Fest“ für den Ort und die Bewohner ein Anlass, dieses Ereignis zu feiern.
Am Tag darauf, am Sonntag, findet dann ab 10 Uhr das große Treffen der Oldtimerfreunde auf der Festwiese statt. Im Festzelt wird ein Weißwurstfrühstück und auch ein Mittagstisch angeboten. Bis zum späten Nachmittag bietet die Festzeltgastronomie alle Köstlichkeiten einer Bierzeltküche. Abends ist dann kein Festzeltbetrieb. Den gibt es erst wieder am Montag, 5. Mai, wenn mit dem traditionellen Kesselfleischessen der Festausklang gefeiert wird.
Das Festzelt ist wie alle Jahre beheizt. Eine Schießbude und ein Glückshafen mit Losverkauf sind auf dem Festplatz aufgebaut. Für die Sicherheit vor und im Festzelt sorgt eine professionelle Securityfirma. „Leider können wir aber die gewohnt günstigen Preise im Festzelt nicht mehr so anbieten, wie es unsere Gäste vom Gmoa-Fest gewohnt sind“, sagt Barbara Lechner noch. Als Gründe nennt sie dabei die gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreise. Allerdings auch „weil das ehrenamtliche Personal im Festzelt nicht mehr so zur Verfügung steht, wie es in den vielen vergangenen Jahren immer war“.
