Faschingstreiben am Feuerwehr-Gerätehaus
Feuerwehrler zünden Gaudi-Feuerwerk: Was beim Fasching in Pullach geboten war
Unter dem Motto „Comic“ sorgten die Pullacher Feuerwehrler über mehrere Stunden lang für ausgelassenen und unbekümmerten Jubel, Trubel und Heiterkeit. Feuerwehrkommandant Josef Hofmann hatte mit seinem 25-köpfigen Kameradenteam für die optimalen Rahmenbedingungen gesorgt. Das waren die Höhepunkte.
Kolbermoor – Ein fulminantes Spaß- und Gaudi-Feuerwerk zündeten die Pullacher Feuerwehrler mit ihrer zweiten Faschingsgaudi am vergangenen Samstagnachmittag. Knapp 400 kleine und große Fasching-Enthusiasten waren der Einladung der Pullacher Floriansjünger zum Feuerwehrgerätehaus gefolgt.
„Comic“-Motto sorgt für Stimmung
Unter dem Motto „Comic“ sorgten sie über mehrere Stunden lang für ausgelassenen und unbekümmerten Jubel, Trubel und Heiterkeit. Feuerwehrkommandant Josef Hofmann hatte mit seinem 25-köpfigen Kameradenteam für die optimalen Rahmenbedingungen gesorgt.
Allein fünf Verpflegungshütten mit einer imposanten 360 Grad Cocktailbar-Theke als „flüssige Einsatzzentrale“ sorgten auf dem Feuerwehrgerätehaus-Vorplatz für die perfekte kulinarische Rundumversorgung der Extraklasse. Da waren sich alle einig.
Vier Quadratmeter Blechkuchen
Zur „Einsatzverpflegung“ gehörten sage und schreibe 307 Krapfen, vier Quadratmeter Blechkuchen, Leberkäse für 321 Semmeln sowie 71 Kilogramm Pommes mit 27 Flaschen Ketchup und Mayonnaise. Um 13.32 Uhr erfolgte mit dem Einmarsch des Faschingsvereins Mangfalltal der spektakuläre Startschuss zum ultimativen Faschingstreiben.
Die Kolbermoorer waren aus alter Verbundenheit zu den Pullacher Feuerwehrlern mit der Kinder- und Erwachsenen-Garde samt Jugend-Showtanzgruppe und kompletten Hofstaat aufmarschiert.
Die Auftritte lösten die ersten Höchstwerte auf der Stimmungsskala aus. Nach dem finalen Schlussapplaus blies Kommandant Hofmann, als „bissfeste Kartoffel“ verkleidet, zur „zackigen“ Aufstellung für den Faschingsumzug am Feuerwehrhaus.
Mit neun Minuten Zeitverzug machte sich das bunte Fußvolk um 14.23 Uhr auf die Reise. Passend zum Faschings-Thema „Comic“ ging eine bunte Tierwelt mit Eichhörnern, Eisbären und Löwen auf die Reise.
Mit von der Partie waren neben einer blau-gelben Minions-Gruppe auch Panzerknacker- und „Knasti“-Gangs, eine Mama-Batman-Gruppe sowie eine lustige und wilde Horde von Schlümpfen. In dem knapp 250 Meter langen und farbenfrohen Gaudiwurm mischte auch der Pullacher John Wayne mit Stute „Lulu“, Pink-Panther, Wikinger und Clowns mit.
Auch gaben sich die komplette Kolbermoorer Garde um Präsident Manuel Eckert, die Kinder- und Jugendgarde der Faschingsgilde Bad Aibling als auch die Oberlandler Jugend- und Kindergarde die Ehre.
„Zaungäste“ mit Laola-Wellen
Die „Zaungäste“ auf den Privat-Grundstücken begleiteten den farbenfrohen Umzug teils mit spontanen Laola-Wellen. Als Dank dafür warfen die Zugteilnehmer Süßigkeiten zurück. Für die ein oder andere Stärkung mit flüssigem Lebenselixier auf dem knapp einstündigen Marschweg durch die Pullacher Au sorgte Kommandant Hofmann mit „seiner Chefin“ Maria höchstpersönlich.
Nach der Rückankunft ging es sofort ohne größere Verschnaufpausen Schlag auf Schlag weiter. Für die weitern Höhepunkte war die Oberlandler Kinder- und Jugendgarde mit Prinzenpaar sowie die Kinder- und Jugendgarde der Faschingsgilde Bad Aibling zuständig.
Zum finalen Stimmungs-Showdown kam es schließlich beim Auftritt der Faschingsgilde Bad Aibling.
Showtanz sorgt für Begeisterung
Das Prinzenpaar und der Showtanz lösten die letzten Begeisterungsstürme aus. Am Ende eines langen Tages zogen um 22.22 Uhr alle Beteiligten das gleiche Fazit: Tolle Organisation, Spaß und Gaudi ohne Ende, professionelle und spektakuläre Showauftritte, eine grandiose Stimmung bei Jung und Alt, top Familien-Party, unbedingt wieder.


