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1100-jähriges Bestehen

Eggstätt feiert Jubiläum mit Festwochenende – und einer historischen Ausstellung

Im Eggstätter Rathaus muss in den kommenden Jahren gespart werden.
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Das Eggstätter Rathaus.

Die Gemeinde Eggstätt begeht ihr 1100-jähriges Bestehen mit einem großen Festwochenende Ende Juli. Vom 25. bis 27. Juli finden Bier- und Weinfest, Festgottesdienst und Festzug statt. Begleitend zeigt das Haus des Gastes eine Ausstellung zur Ortsgeschichte.

Eggstätt – In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Tourist-Info-Leiterin Julia Hausmann über den Stand der Dinge bezüglich des Festwochenendes und der Ausstellung im Rahmen des Jubiläums 1100 Jahre Echistat. Am 25. Juli startet der Festreigen mit dem Bier- und Weinfest, und am Festsonntag, 27. Juli, werden mit einem Festgottesdienst, Festzug und Frühschoppen 1100 Jahre Echistat gefeiert.

Schon am Donnerstag davor eröffnet die gleichnamige Ausstellung, die bis zum 28. August im Haus des Gastes gezeigt wird. Für die Ausstellung zeichne eine Arbeitsgruppe bestehend aus Bürgermeister Christoph Kraus, Tourist-Info, Ortsarchivar Peter Fenzl, Christine Lubkoll-Klotz, Ingrid Langl, Josef Höck und Professor Dr. Siegmar von Schnurbein verantwortlich, informierte Hausmann.

Aus dem städtischen Museum Rosenheim kommt eine Leihgabe: die Eggstätter Reihengräber.

Schnell habe sich die Gruppe auf die Themenbereiche geeinigt: Anfänge und historische Entwicklung; Kirche – zwischen Salzburg und Freising; Gemeinde; 375 Jahre Schulgeschichte; Land-/Forstwirtschaft – Jagd/Fischfang – Torfabbau; Wirtschaft und Gewerbe, Tourismus sowie Eggstätter Persönlichkeiten.

„Ausstellung lebt von und aus den Erinnerungen der Eggstätter“

Hausmann betonte: „Die Ausstellung lebt von und aus den Erinnerungen der Eggstätter.“ Sie erhebe keinen Vollständigkeitsanspruch. Man habe Leihgaben aus dem städtischen Museum Rosenheim wie die Eggstätter Reihengräber („Diese werden erstmals bei uns ausgestellt“) und dem Priener Heimatmuseum (gezeigt wird ein Bruderschaftsmantel) bekommen. Aber auch zahlreiche Bürger, Firmen, Vereine der Hartseegemeinde hätten Ausstellungsobjekte beigetragen oder werden sich einbringen.

Werke der renommierten Eggstätter Künstlerin Christine Stadler (1922-2001) werden ebenfalls zu bewundern sein. Parallel zur Ausstellung planen die Ausstellungsmacher einmal die Woche Gesprächsrunden. „Auf den Spuren von Christine Stadler“ wandle man mit Josef und Ursula Stadler, Schulgeschichten gebe es mit Robert Westermeier, dem ehemaligen Bürgermeister und Schulleiter. Einblicke ins Alltagsleben in Eggstätt bieten Christine Lubkoll-Klotz, Ortsarchivar Peter Fenzl und Ingrid Langl an. Und wer sich für Vor- und Frühgeschichte interessiert, ist bei Archäologe Professor Siegmar von Schnurbein bestens aufgehoben.

Alle Gespräche finden im Haus des Gastes statt – bei schönem Wetter auf dem Rathausplatz. Der Eintritt ist frei. Alle Termine, weitere Informationen und kurzfristige Änderungen unter www.eggstaett.de. (elk)

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