Ein Herz für die Schwächsten
Das ist Impulsgeberin Ulrike aus Bad Aibling
Die Magazine ROSENHEIMERIN und CHIEMGAUERIN suchen gemeinsam mit OVB24 die „Impulsgeberin 2025“. Das Ziel dabei ist es, engagierten Frauen aus der Region eine Plattform zu geben, um auf gemeinnützige Projekte aufmerksam zu machen. Unsere nächste Kandidatin ist Ulrike.
Ulrike Schöberl engagiert sich mit voller Leidenschaft für Protegoon, eine Hilfsorganisation mit Sitz in Bad Aibling, die sich für bedürftige Kinder, Familien und Senioren im Landkreis Rosenheim einsetzt. Jährlich werden fast 50.000 Euro durch die Winter-Spendenaktion „Glücksmomente“ generiert, bei der rund 3.000 Glückslose für den guten Zweck verkauft werden. Bereits zum zweiten Mal leitete Ulrike die Aktion und stellte gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Eltern sicher, dass die Lose während der Vorweihnachtszeit verschickt und Hunderte von Briefen koordiniert werden. Anfang Januar folgte der Höhepunkt der Aktion: Die Verlosung von knapp 100 Preisen und die Bekanntgabe der glücklichen Gewinner.
Glück weitergeben
„Ich hatte das Glück, in einer liebevollen Familie ohne finanzielle Sorgen aufzuwachsen“, schildert Ulrike in ihrer Bewerbung zur Impulsgeberin 2025. „Dieses Glück möchte ich weitergeben.“ Besonders alleinerziehenden Müttern möchte sie helfen, die oft in schwierigen Situationen stecken. Ihre organisatorischen Fähigkeiten und IT-Kenntnisse setzt sie gezielt ein, um das Projekt erfolgreich zu gestalten.
Hilfe geht an Menschen in akuten Notsituationen
„Wir stehen oft vor der Herausforderung, Spenden zu generieren“, erklärt Schöberl. Die Menschen, denen Protegoon hilft, befinden sich meist in akuten Notsituationen und möchten nicht mit ihren Sorgen an die Öffentlichkeit. Auch viele großzügige Spender bevorzugen Anonymität, was die Bewerbung erschwert. Umso wichtiger ist Ulrike Schöberl eine Berichterstattung, die das Engagement der Ehrenamtlichen und die Hilfsbereitschaft der Spender sichtbar macht.
Protegoon unterstützt Menschen in Not – bei tragischen Schicksalsschlägen wie dem Tod eines Familienmitglieds, aber auch bei alltäglichen Herausforderungen wie fehlenden Schulmaterialien, defekten Haushaltsgeräten oder fehlendem Geld für Babynahrung. „Wir arbeiten alle ehrenamtlich, sodass 100 % der Spenden genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“
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