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Unermüdliches Engagement in der Gemeinde

Das ist Impulsgeberin Rosi aus Prien am Chiemsee

Seit mehr als vier Jahrzehnten engagiert sich Rosi Hell ehrenamtlich in ihrer Heimatgemeinde Prien am Chiemsee
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Seit mehr als vier Jahrzehnten engagiert sich Rosi Hell ehrenamtlich in ihrer Heimatgemeinde Prien am Chiemsee

Die Magazine ROSENHEIMERIN und CHIEMGAUERIN suchen gemeinsam mit OVB24 die „Impulsgeberin 2025“. Das Ziel dabei ist es, engagierten Frauen aus der Region eine Plattform zu geben, um auf gemeinnützige Projekte aufmerksam zu machen. Unsere nächste Kandidatin ist Rosi.

Seit mehr als vier Jahrzehnten engagiert sich Rosi Hell ehrenamtlich in ihrer Heimatgemeinde Prien am Chiemsee. Die 55-jährige gelernte Bäckereifachverkäuferin ist in zahlreichen Bereichen aktiv – von der katholischen Kirche über die Kommunalpolitik bis hin zu sozialen Projekten. Ihr Einsatz ist geprägt von einem tiefen Verantwortungsgefühl und dem Wunsch, anderen Menschen zu helfen.

Jahrzehntelanger Dauereinsatz

Seit 41 Jahren ist Rosi Hell ehrenamtlich in der katholischen Kirche tätig. Im Laufe der Jahre hat sie viele Aufgaben übernommen: von der Betreuung der Caritassammlung und dem Austragen von Pfarrbriefen bis hin zum Lektorendienst, den sie seit 1990 ausübt. Als Vorsitzende des Pfarrgemeinderats seit 2024 liegt ihr besonderes Augenmerk auf sozialen Projekten und der Organisation von Veranstaltungen. „Mir ist es wichtig, dass wir für die Menschen da sind – sei es durch eine Sterbeandacht oder durch Aktionen wie den Geburtstagskaffee für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ab 80 Jahren“, erklärt sie in ihrer Bewerbung zur Impulsgeberin 2025.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Arbeit im Arbeitskreis Soziales, wo sie Besuche bei Menschen organisiert, die aus dem „Heiligen Antonius“-Opferstock Unterstützung erhalten. Während der Pandemie übernahm sie den Ordnerdienst, um die Einhaltung der Hygienemaßnahmen zu gewährleisten. Darüber hinaus setzt sie sich für den Erhalt von Traditionen ein: Sie organisiert Kreuzwegandachten und leitet Firm- und Kommunionsgruppen, die auch soziale Projekte wie Bastelaktionen für kranke Kinder beinhalten.

Neben ihrer kirchlichen Arbeit engagiert sich Rosi Hell seit 2014 als Gemeinderätin in Prien. Dort hat sie als Jugendreferentin wichtige Impulse gesetzt, wie die Einführung von Pfandringen und die Erneuerung der Fußballtore. Als Mittelschulverbandsrätin setzt sie sich aktiv für die Vermittlung von Ausbildungsplätzen ein. „Mir ist es wichtig, dass die Anliegen der Jugendlichen gehört werden“, betont sie.

Rosi ist in zahlreichen Bereichen aktiv – von der katholischen Kirche über die Kommunalpolitik bis hin zu sozialen Projekten.

Kindergarten als großer Erfolg

Ein großer Erfolg ist ihr Einsatz für den interkommunalen Kindergarten in Wildenwart, der im September 2025 eröffnet werden soll. Auch für den Erhalt der Grundschule in Wildenwart hat sie sich als frühere Elternbeiratsvorsitzende stark gemacht. Als 2. Vorsitzende und Einsatzleiterin der Bürgerhilfe Prien, bei deren Gründung sie federführend beteiligt war, unterstützt sie Menschen in Notlagen und ist Ansprechperson bei akuten Bedarfen.

Darüber hinaus engagiert sich Rosi seit 25 Jahren im Prüfungsausschuss der Berufsschule Rosenheim, den sie seit drei Jahren als Vorsitzende leitet. Auch die Integration von Geflüchteten ist ihr ein Anliegen: So initiierte sie Hilfsaktionen für Ukrainerinnen und Ukrainer und vermittelte Arbeitsplätze in Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Ihre Freizeit widmet sie auch den kulturellen und traditionellen Wurzeln ihrer Heimat. Seit ihrem vierten Lebensjahr ist sie Mitglied im Trachtenverein Prien und darüber hinaus in weiteren Trachtenvereinen aktiv. Als langjähriges Mitglied des Priener Bauerntheaters bringt sie ihre Leidenschaft für die Kultur auf die Bühne.

Impulse für die Region - Frauen, die bewegen

Engagement als Bereicherung

Trotz ihres umfangreichen Engagements sieht Rosi Hell ihre ehrenamtliche Arbeit nicht als Belastung, sondern als Bereicherung. „Es ist viel, aber wenn ich die positiven Rückmeldungen von Jung und Alt bekomme, macht es mir große Freude“, sagt sie. Für sie bedeutet Ehrenamt vor allem Nächstenliebe und die Überzeugung, dass ein lebendiges Miteinander unersetzlich ist. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz zeigt sie eindrucksvoll, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Zusammenhalt einer Gemeinde ist.

Hier gehts zum Überblick über alle Impulsgeberinnen. (nt)

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