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Gautrachtenpflegerin mit Leib und Seele

Das ist Impulsgeberin Irmi aus Bad Feilnbach

Seit ihrer Kindheit ist Irmi im Trachtenverein aktiv und engagiert sich leidenschaftlich für die Bewahrung bayerischer Traditionen.
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Seit ihrer Kindheit ist Irmi im Trachtenverein aktiv und engagiert sich leidenschaftlich für die Bewahrung bayerischer Traditionen.

Die Magazine ROSENHEIMERIN und CHIEMGAUERIN suchen gemeinsam mit OVB24 die „Impulsgeberin 2025“. Das Ziel dabei ist es, engagierten Frauen aus der Region eine Plattform zu geben, um auf gemeinnützige Projekte aufmerksam zu machen. Unsere nächste Kandidatin ist Irmi.

Irmi Impler ist 52 Jahre alt, Bäuerin auf einem Nebenerwerbs-Bio-Betrieb und fest in ihrer Heimat Bad Feilnbach verwurzelt. Seit ihrer Kindheit ist sie im Trachtenverein aktiv und engagiert sich leidenschaftlich für die Bewahrung bayerischer Traditionen. Als Vorstandsfrau des GTEV Edelweiß Dettendorf-Kematen und Gautrachtenpflegerin im Gauverband 1 setzt sie sich dafür ein, die Trachtensache zu pflegen und an kommende Generationen weiterzugeben.

Ihr Projekt: Tradition bewahren und weitergeben

In ihrer Funktion als Gautrachtenpflegerin trägt Irmi eine Vielzahl an Aufgaben. Sie organisiert Gebietstreffen, leitet Mieder-Nähkurse und verfasst informative Drehrock-Hefte sowie Beschaffungslisten für Trachten. Ein besonderes Anliegen ist es ihr, das Wissen um die traditionelle Kleidung zu bewahren und weiterzugeben. „Die Trachtensache liegt mir sehr am Herzen, und ich möchte mit meinem Engagement besonders den vielen Frauen ein Gesicht geben, die sich ehrenamtlich für den Trachtenverein einsetzen“, betont sie in ihrer Bewerbung.

Darüber hinaus besucht sie Trachtenfeste – auch über die Grenzen des eigenen Gaues hinaus – und pflegt Kontakte zu Trachtenfrauen in ganz Bayern, von Bad Tölz bis Altötting und von Wasserburg bis Berchtesgaden. Doch ihr ehrenamtliches Engagement reicht weit über die Trachtenpflege hinaus: Gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern organisiert sie kirchliche Veranstaltungen, Seniorentreffen und Ausflüge für Bäuerinnen und Landfrauen.

Irmi möchte mit ihrem Engagement nicht nur Traditionen bewahren, sondern auch die Bedeutung des Ehrenamts ins Bewusstsein rücken.

Ihre Motivation: Zusammenhalt und Nächstenliebe

Für Irmi ist ihr Ehrenamt mehr als nur eine Verpflichtung – es ist eine Herzensangelegenheit. „Für mich bedeutet Ehrenamt Nächstenliebe“, sagt sie mit Überzeugung. Obwohl ihr Mann scherzhaft anmerkt: „Du machst alles, was nichts einbringt“, sieht sie ihr Engagement keineswegs als Zeitverschwendung. Im Gegenteil: Sie betrachtet es als wertvolles Hobby und unverzichtbaren Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.

Sie ist davon überzeugt, dass die Gemeinschaft ohne das Ehrenamt und die Pflege von Traditionen an Wärme und Zusammenhalt verlieren würde. „Was ist eine Ortschaft, in der man nur ans Geld denkt und das Miteinander, das Ehrenamtliche, verloren geht?“, fragt sie und unterstreicht damit die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für den sozialen Zusammenhalt.

Impulse für die Region - Frauen, die bewegen

Bedeutung des Ehrenamts bewusst machen

Irmi möchte mit ihrem Engagement nicht nur Traditionen bewahren, sondern auch die Bedeutung des Ehrenamts ins Bewusstsein rücken. Besonders am Herzen liegt ihr die Sichtbarkeit der vielen Frauen, die im Hintergrund oft unbeachtet Großes leisten.

„In den Trachtenvereinen können alle Familienmitglieder aktiv mitwirken. Was wäre Bayern ohne seine Trachtler?“ fragt sie und macht damit deutlich, wie wichtig es ist, diese lebendige Tradition zu pflegen und weiterzutragen. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz sorgt sie dafür, dass das kulturelle Erbe Bayerns auch für künftige Generationen lebendig bleibt.

Für Irmi ist klar: Ohne ehrenamtliches Engagement würde vieles fehlen – nicht nur in ihrer Gemeinde, sondern in der gesamten Gesellschaft. Deshalb bleibt sie auch weiterhin mit Herz und Hingabe an der Seite derer, die Traditionen leben und bewahren wollen.

Hier gehts zum Überblick über alle Impulsgeberinnen. (nt)

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