Schenkt Senioren ein Lächeln
Das ist Impulsgeberin Erna aus Stephanskirchen
Die Magazine ROSENHEIMERIN und CHIEMGAUERIN suchen gemeinsam mit OVB24 die „Impulsgeberin 2025“. Das Ziel dabei ist es, engagierten Frauen aus der Region eine Plattform zu geben, um auf gemeinnützige Projekte aufmerksam zu machen. Unsere nächste Kandidatin ist Erna.
Seit mehr als zehn Jahren arbeitet Erna Maisel als Seniorenbetreuerin in einem Rosenheimer Seniorenheim. Doch ihr Engagement reicht weit darüber hinaus: Ehrenamtlich widmet sie ihre Zeit und Energie Menschen, die auf besondere Unterstützung angewiesen sind – Senioren, Menschen mit Demenzerkrankungen oder Behinderungen. Mit viel Empathie und Hingabe bringt sie Licht in die oft schwierigen und herausfordernden Lebenssituationen dieser Menschen.
„Meine Arbeit mit den Senioren gibt mir so viel zurück, was ich in einem Bürojob niemals finden würde. Das Lächeln eines alten Menschen, der vielleicht nicht mehr sprechen kann und sich nur über seine Mimik verständigt, ist für mich das größte Geschenk“, sagt Erna Maisel über ihre Motivation. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit über den Verein TnT in Rosenheim umfasst vor allem die Betreuung von Senioren und die Unterstützung pflegender Angehöriger. Sie schenkt Familien wertvolle Auszeiten, indem sie einen Nachmittag lang die Betreuung übernimmt oder in der schwierigen letzten Lebensphase Begleitung und Trost spendet.
Stütze sein bei enormer Belastung
Besonders in diesen Momenten zeigt sich Erna Maisels Stärke: Wenn die Belastung für Angehörige zu groß wird, ist sie da, um zuzuhören, Mut zu machen und einfach eine Stütze zu sein. „Viele sind mit der Situation überfordert, gerade wenn ein geliebter Mensch am Ende seines Lebens steht. Ich bin an ihrer Seite und gebe Trost mit Worten des Zuspruchs“, erklärt sie.
Menschen wieder sensibilisieren
Erna Maisel ist überzeugt davon, dass Menschlichkeit, Echtheit und Empathie gerade in unserer heutigen Zeit besonders wichtig sind. Werte, die ihrer Meinung nach oft in den Hintergrund geraten. „Vielleicht können wir durch solche Projekte Menschen wieder dafür sensibilisieren, füreinander da zu sein und nicht wegzusehen“, meint sie hoffnungsvoll.
Ihr ehrenamtliches Engagement empfindet sie als Bereicherung für ihr eigenes Leben. Mit ihrer Arbeit schenkt sie nicht nur den Betroffenen, sondern auch sich selbst wertvolle Momente voller Dankbarkeit und Menschlichkeit. „Ich wünsche mir von Herzen, dass ich diese Aufgabe noch lange ausüben darf“, sagt Erna Maisel – und zeigt damit, wie wertvoll ehrenamtliche Arbeit für die Gesellschaft ist.
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