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Nach Großeinsatz im Nationalpark

Verbotenes Campen in Berchtesgaden: Münchner müssen nach Brand tief in die Tasche greifen

Von einem höhergelegenen Aussichtspunkt ist der Königssee zu sehen, eingebettet in die Berchtesgadener Alpen.
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Ein Besucherandrang herrscht am Königssee vor allem in den Sommermonaten.

Mit Zelten, Lagerfeuern und jeder Menge Alkohol schlugen sechs junge Männer ihr verbotenes Camp im Nationalpark Berchtesgaden auf. Die Polizei und Feuerwehr Königssee musste ausrücken, um einen größeren Brand zu verhindern.

Schönau am Königssee – Campen und Feuer entfachen sind im Nationalpark Berchtesgaden strengstens verboten: Genau deswegen wurden gegen sechs junge Männer aus München Anzeigen erstattet. Sie müssen mit einem hohen Busgeld rechnen. Die Gruppe, die bereits am Vortag aus München angereist sein soll, hatte oberhalb des Malerwinklwegs ein inoffizielles Camp errichtet. Neben Zelten und Campingausstattung wurden zwei Feuerstellen errichtet.

Erst kürzlich warnte das Landratsamt vor erhöhter Waldbrandgefahr, die ein schnelles Löschen erforderlich machte.  „Grundsätzlich ist die Waldbrandgefahr derzeit wegen der Trockenheit nicht zu unterschätzen. Im konkreten Fall wurde das Feuer aber schnell gelöscht, ohne dass größere Schäden entstanden sind“, informiert die Pressestelle des Nationalparks Berchtesgaden.

Im Einsatz waren laut Polizei Berchtesgaden 20 Mitglieder der Feuerwehr Königssee. Aufgrund der schwer erreichbaren Brandstelle konnte diese mit ihren Einsatzwagen nur bis zum Malerwinkel-Rundwanderweg fahren. Den weiteren Weg zum Einsatzort in der Nähe der Rabenwand musste die Feuerwehr zu Fuß mit Rucksackspritzern zurücklegen, wie einem Social Media Beitrag der Freiwilligen Feuerwehr Königssee zu entnehmen ist. Im Wald können mittels Rückenspritzen/Löschrucksäcken Abschnitte mit besonders intensiver Flammenbildung am Boden abgelöscht werden.

Verstärkte Kontrollen gegen Wildcamper im Nationalpark

Über die Osterfeiertage ist es laut dem Nationalpark Berchtesgaden zu mehreren Verstößen gegen das Campingverbot gekommen. „Unser Rangerteam kontrolliert die Einhaltung der Nationalparkverordnung (darunter auch das Camping-Verbot) im Gebiet engmaschig. Verstöße werden konsequent zur Anzeige gebracht. Rund um die Osterfeiertage hat es bereits die ersten Fälle am Königssee gegeben“, so die Pressestelle.

Feuer machen ist im Wald verboten

Die Feuerwehr Königssee informiert: Feuer machen im Wald ist strengstens verboten und kann teuer werden. Wie hoch das Bußgeld ausfällt, ist nach Bundesland verschieden geregelt. Das Bußgeld für Verstöße im Nationalpark legt das Landratsamt Berchtesgaden je nach Schaden fest. Im Fall der Camper kommt noch der verursachte Einsatz der Feuerwehr hinzu. Da es sich um Vorsätzlichkeit handelt, kann die Gemeinde Königssee, laut Polizeiinspektion Berchtesgaden, die Kosten für den Personal- und Materialaufwand der Feuerwehr einfordern. (jj)

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