Finanzielle Bildung für Schüler
Das ist Impulsgeberin Anika aus Piding
Die Magazine ROSENHEIMERIN und CHIEMGAUERIN suchen gemeinsam mit OVB24 die „Impulsgeberin 2025“. Das Ziel dabei ist es, engagierten Frauen aus der Region eine Plattform zu geben, um auf gemeinnützige Projekte aufmerksam zu machen. Unsere nächste Kandidatin ist Anika.
Geld ist allgegenwärtig – und doch wissen viele junge Menschen kaum, wie sie ihre Finanzen im Alltag sinnvoll verwalten sollen. Genau hier setzt Anika Sengstock an. Die 34-jährige Bankmitarbeiterin aus Piding engagiert sich ehrenamtlich für die Stiftung „Deutschland im Plus“ und bringt Schülerinnen und Schülern wichtige Grundlagen der finanziellen Bildung näher. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit im Data Analytics Center einer mittelständischen Bank investiert sie Zeit und Leidenschaft in die Aufklärung junger Menschen.
Finanzielle Bildung ist wichtig und wird oft unterschätzt
Als Referentin besucht Anika Schulen und hält Workshops zu Themen wie Kaufverhalten, Budgetplanung und der Vermeidung von Schulden. „Viele Jugendliche stehen nach dem Schulabschluss vor finanziellen Herausforderungen, ohne jemals darauf vorbereitet worden zu sein“, erklärt sie. „Mir ist es wichtig, dass jede und jeder die Möglichkeit bekommt, finanzielle Bildung zu erhalten – unabhängig von Herkunft oder Schulbildung.“
Die Stiftung „Deutschland im Plus“ verfolgt das Ziel, private Überschuldung zu verhindern und Menschen bereits früh für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu sensibilisieren. Neben den Schulworkshops bietet die Stiftung auch Peer-to-Peer-Programme für Geflüchtete sowie Unterstützung bei der Überschuldungsberatung an. Anika konzentriert sich auf die Arbeit mit Jugendlichen und möchte sie frühzeitig für die Herausforderungen des finanziellen Alltags wappnen.
Angebot bekannter machen
Ein zentrales Anliegen ist es ihr, das Angebot bekannter zu machen. Gerade in Oberbayern, insbesondere in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein, gibt es bislang nur wenige Schulen, die die kostenlose Unterstützung der Stiftung in Anspruch nehmen. „Die Workshops lassen sich hervorragend in Projektwochen integrieren, vor allem vor den Sommerferien, wenn die Schülerinnen und Schüler für neue Themen offen sind“, betont Anika.
Darüber hinaus ist die Stiftung stets auf der Suche nach weiteren ehrenamtlichen Referentinnen und Referenten sowie neuen Sponsoren, um die finanzielle Bildung in Deutschland weiter auszubauen. Mit ihrem Engagement leistet Anika Sengstock einen wichtigen Beitrag dazu, jungen Menschen den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld zu vermitteln und sie besser auf ihre finanzielle Zukunft vorzubereiten.
„Es ist ein gutes Gefühl, etwas zu bewirken und den Schülerinnen und Schülern Wissen mit auf den Weg zu geben, das sie im Leben wirklich brauchen“, schreibt Annika in ihrer Bewerbung zur Impulsgeberin 2025. „Ich hoffe, dass noch mehr Schulen dieses Angebot wahrnehmen und wir gemeinsam einen Unterschied machen können.“
Hier gehts zum Überblick über alle Impulsgeberinnen. (nt)
