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Im Landkreis München

Mit Überwachungs-Drohne und Lichtschranken-Alarm: Hightech-Schutz für den Maibaum in Haar

Nach etlichen Jahren ohne Maibaum soll heuer in Haar wieder einer aufgestellt werden. Bild rechts: Die Maibaumwache um
 Peter Siemsen (2.v.r.).
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Nach etlichen Jahren ohne Maibaum soll heuer in Haar wieder einer aufgestellt werden. Bild rechts: Die Maibaumwache um Peter Siemsen (2.v.r.).

Peter Siemsen (53) und sein mehrköpfiger Wach-Trupp sorgen sich um den neuen Maibaum im Münchner Vorort Haar. Um den Baum besser vor Dieben zu schützen, bringen sie auch High-Tech zum Einsatz. Schon in der ersten Nacht machte sich das bezahlt.

Haar – Lichtschranken umgeben den rund 30 Meter langen Stamm – sie sollen Diebe abhalten. Eine Drohne steigt auf, überträgt Überwachungsaufnahmen live auf einen Monitor. Darauf verfolgen Peter Siemsen (53) und sein mehrköpfiger Wachtrupp in einem Zelt das nächtliche Geschehen.

Was ein wenig nach Hochsicherheitstrakt klingt, spielte sich kürzlich in Haar (Landkreis München) ab. Direkt an der Volkshochschule. Dort lagert, streng bewacht, seit rund einer Woche der neue Maibaum, der am 1. Mai vor dem Gasthof zur Post aufgestellt wird. Damit er nicht geklaut wird, half der Ortsverband der FDP mit Hightech-Schutz nach – inklusive Drohne und Lichtschrankenalarm: „Wir wollten mal was Neues ausprobieren“, sagt FDP-Ortschef Siemsen. Gleich die erste Nachtwache von Samstag, den 23., auf Sonntag, den 24. März, hatten die Parteimitglieder aus Haar übernommen, wobei die Technik zum Einsatz kam.

Tatsächlich: „Es kamen einige vorbei, die den Baum verdächtig genau anschauten“, sagt Siemsen. Durch die Überwachungsbilder konnten sie jedoch einschreiten und die potenziellen Diebe zur Rede stellen. Als der Techniktest beendet war und die Anlagen wieder abgebaut waren, kam es in den Morgenstunden tatsächlich zum Diebstahlversuch. Rund 30 Burschen aus Aschheim wollten den Wachwechsel nutzen, um zuzuschlagen. Sie konnten jedoch noch gestoppt werden – ganz analog, ohne Hightech.

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