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Zwei Brände in der Nacht auf 1. Juli

Angst vor einem Feuerteufel in Hundham: Nach zwei Hofbränden rüsten die Landwirte jetzt auf

Zwei Brände binnen weniger Stunden auf zwei landwirtschaftlichen Anwesen in Hundham bei Fischbachau haben in der Nacht auf Dienstag, 1. Juli, rund 300 Feuerwehrkräfte aus der Region gefordert. Die Polizei geht nun der Frage nach, ob die landwirtschaftlichen Betriebe absichtlich angezündet (Symbolfoto) worden sind und die beiden Feuer im Zusammenhang stehen.
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Zwei Brände binnen weniger Stunden auf zwei landwirtschaftlichen Anwesen in Hundham bei Fischbachau haben in der Nacht auf 1. Juli rund 300 Feuerwehrkräfte aus der Region gefordert. Die Polizei geht der Frage nach, ob die landwirtschaftlichen Betriebe absichtlich angezündet wurden (linkes Bild: Symbolfoto).

Zwei Hofbrände binnen weniger Stunden in Hundham haben Landwirte im Leitzachtal in Alarmbereitschaft versetzt. Sie wollen ihre Anwesen nun aufrüsten. Derweil rücken für die Kriminalpolizei jetzt auch frühere Brände in den Fokus der Ermittlungen.

Hundham – Auch wenn es die Polizei noch nicht bestätigen kann: Nach zwei Bränden auf landwirtschaftlichen Anwesen in Hundham bei Fischbachau (Landkreis Miesbach) binnen weniger Stunden sind die Dorfbewohner überzeugt davon, dass in ihrer Nachbarschaft ein Feuerteufel sein Unwesen treibt. „Wir haben Angst – und zwar gewaltig“, sagt eine Landwirtin aus dem Leitzachtal gegenüber dem OVB. Ihren Namen will sie, aus Angst davor, selbst zur Zielscheibe zu werden, nicht nennen. Was sie allerdings verrät: „Die Landwirte in der Region rüsten jetzt auf.

Es sind diese beiden Fällen, die die Landwirte des Leitzachtals in Aufregung und Sorge um ihr Hab und Gut versetzen: Zunächst war am Montagabend (30. Juni) auf einem Bauernhof an der Leitzachtalstraße im Herzen von Hundham ein Feuer ausgebrochen. Die Familie, die den Hof bewohnte und bewirtschaftete, konnte sich zwar vor den Flammen in Sicherheit bringen. Vier Kälber verloren aber durch das Feuer ihr Leben. Das Anwesen brannte nahezu vollständig nieder, den Schaden taxierte die Polizei in einer ersten Schätzung auf einen hohen sechsstelligen Betrag.

Noch während der Löscharbeiten wird ein zweites Feuer entdeckt

Noch während der Löscharbeiten auf dem Gelände brach dann auf einem landwirtschaftlichen Anwesen an der Leitzachtalstraße in Richtung Dürnbach – nur knapp einen Kilometer vom ersten Einsatzort entfernt – ein weiterer Brand aus. Der Sohn des Hofbesitzers, der den Hof für seinen im Krankenstand befindlichen Vater gehütet hatte, konnte sich, seine Freundin und ein Kleinkind in Sicherheit bringen, die Feuerwehr zudem ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindern. Ein Nebengebäude sowie die dort abgestellten landwirtschaftlichen Geräte wurden jedoch zerstört, wodurch laut Polizei ein Schaden in Höhe eines niedrigen sechsstelligen Betrags entstanden ist.

Die Kriminalpolizei Miesbach hat die Ermittlungen zu den beiden Bränden übernommen, in die unter anderem die Brandfahnder des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) involviert sein werden, wie Daniel Katz, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, verrät. Was in derartigen Fällen aber eine „gängige Vorgehensweise“ sei. Die Auswertung und Spurensuche bei derartigen Brandgeschehen sei „äußerst komplex“, weshalb sich erste Ergebnisse rund um die Frage, wie und wo die Brände ausgebrochen sind, noch einige Zeit hinziehen werden.

Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach

Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck

Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach

Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck

Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham

Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke

Daher könne die Polizei, die laut Katz in Hinblick auf den Zeugenaufruf bereits erste Hinweise aus der Bevölkerung bekommen hat und diese nun auswertet, derzeit noch keine weitere Angaben dazu machen, ob in Hundham ein Brandstifter am Werk war, so der Polizeisprecher am Mittwoch (2. Juli) gegenüber dem OVB. Seine frühere Aussage, dass für die Kripo ein „Brandstiftungsdelikt denkbar“ sei, gelte weiter.

Zumal es in und um das Leitzachtal in den vergangenen Monaten auffällig viele Brände gegeben hat, wie auch Katz bestätigt. „Es hat in der Region in der Vergangenheit einige Brandfälle gegeben, die sich die Ermittler jetzt natürlich genau anschauen werden“, sagt der Polizeisprecher. „Je landwirtschaftlicher es da dann wird, umso interessanter könnte es natürlich für uns sein.“ Einer der Fälle, die bei den Ermittlern dabei in den Fokus rücken könnte, ist der Brand eines Stadls in Fischbachau am 19. September 2024. Der Schaden damals lag ebenfalls im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Dass bei den beiden jüngsten Bränden an der Leitzachtalstraße in Hundham der Zufall eine Rolle gespielt hat, daran glauben in der Region indes nur noch die wenigsten. „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese beiden Feuer nicht zusammenhängen“, sagt auch die Landwirtin, die es durchaus für wahrscheinlich hält, dass der mutmaßliche Feuerteufel aus der Region stammt. „Man weiß ja, dass solche Feuerteufel oftmals in ihrem nahen Umfeld zuschlagen“, sagt die besorgte Frau über diese ihrer Meinung nach „kranken Leute“, die von einer „Feuersucht“ angetrieben würden.

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei Miesbach

Die ersten Anrufe sind bereits eingegangen, dennoch hoffen die Ermittler In Hinblick auf die beiden Brände auf landwirtschaftlichen Anwesen in Hundham in der Nacht auf Dienstag, 1. Juli, auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Die Kriminalpolizei Miesbach interessiert sich dabei vor allem für verdächtige Personen oder Fahrzeuge, die im Vorfeld der beiden Brände im Bereich der Leitzachtalstraße und im kompletten Gebiet Hundhams etwaigen Zeugen aufgefallen sind. Zudem bitten die Ermittler auch anderweitige verdächtige Wahrnehmungen, die mit den beiden Bränden in Verbindung stehen könnten, der Kripo unter Telefon 08025/2990 oder jeder anderen Polizeidienststelle mitzuteilen.

Was sie dabei besonders entsetzt, ist die Skrupellosigkeit, mit der die Brandstifter zu Werke gehen. „Die nehmen in Kauf, dass Menschen sterben und Tiere qualvoll verenden“, so die Landwirtin. „Und dass die teilweise über mehrere 100 Jahre gehütete Vergangenheit von Menschen ausgelöscht wird, in dem all ihre Erinnerungen zerstört und sie völlig deprivatisiert werden.“ Als Beispiel führt sie das Schicksal der Familie an, bei der am Montagabend der erste Brand ausgebrochen war: „Die haben eigentlich nur noch das, was sie am Leib getragen haben.“

Von vernetzten Brandmeldern bis zum Bewegungsmelder

Damit es anderen Landwirten aus dem Leitzachtal nicht ebenso ergeht, rüsten die Bauern jetzt sicherheitstechnisch deutlich auf, wie die Bäuerin verrät: „Viele Landwirte haben bereits reagiert und installieren jetzt beispielsweise vernetzte Brandmelder, die sofort eine Nachricht aufs Smartphone senden, sowie Bewegungsmelder auf den Höfen“, sagt die Leitzachtalerin, die jedem Landwirt zudem nur raten kann, auf einen ausreichenden Versicherungsschutz zu setzen und regelmäßig technische Geräte prüfen zu lassen, um im Schadensfall nicht auf Kosten sitzenzubleiben.

Ratschläge, die Josef Huber, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes im Landkreis Miesbach, nur unterstreichen kann. Auch wenn er selbst im Norden des Landkreises und damit bereits außerhalb des Leitzachtals lebt, gehen dem Landwirt die Vorfälle in Hundham nahe. „So viele Kilometer Entfernung sind es ja von mir bis Fischbachau auch nicht“, sagt Huber. Da mache man sich bei derartigen Vorfällen schon „Gedanken, was das für einen selbst und seinen Betrieb bedeuten würde“.

Kreisobmann des Bauernverbandes glaubt nicht an einen Zufall

Man müsse zwar zunächst abwarten, ob es wirklich Brandstiftung gewesen sei, sagt der Kreisobmann, der aber ergänzt: „Das wäre schon ein unglaublicher Zufall, an den ich eigentlich nicht glaube.“ Dass es bei derartigen kriminellen Handlungen immer wieder mal landwirtschaftliche Anwesen treffe, könne er sich nur damit erklären, dass „die Zugangssituation zu einem Bauernhof leichter ist, als bei einem Wohnhaus“.

Huber plant nun, demnächst mit den beiden Familien, die bei den Bränden in Hundham betroffen waren und ihr Hab und Gut verloren haben, Kontakt aufzunehmen.. „Wir werden den Familien natürlich unsere Hilfe anbieten und schauen, wo wir sie unterstützen können“, so der Kreisobmann. „Dafür ist der Bauernverband ja letztlich da.“

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