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Aktuelle Infektionszahlen für die Gemeinden

Coronavirus: Zahlen für Rosenheim, Mühldorf, Traunstein, Bayern, Deutschland + Impfstatistik

Modell eines Coronavirus.
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Modell eines Coronavirus: Das winzige Ding, das seit mehr als einem Jahr das Leben im Land bestimmt.
  • Moritz Kircher
    VonMoritz Kircher
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Bis Juni 2021 dauerte der letzte harte Corona-Lockdown. Seitdem wird gelockert. Und die Zahl der Neu-Infektionen sank zunächst. Doch seit Anfang Juli steigt die 7-Tage-Inzidenz täglich an. Wir stellen für Sie tagesaktuell Fallzahlen zusammen für die Region Rosenheim und Mühldorf, Chiemgau, Bayern und Deutschland.

+++ Weitere Informationen zum Thema Coronavirus in der Region Rosenheim, Mühldorf und Traunstein finden Sie auf unserer Coronavirus-Themenseite. +++

Das Coronavirus in Stadt- und Landkreis Rosenheim

Die erste Coronavirus-Welle erlebte der Landkreis Rosenheim ab Mitte März bis Anfang Mai 2020. Dann setzte eine Zeit relativer Entspannung ein. Ein Sommer, der geprägt war von Lockerungen von den strengen Corona-Regeln, die noch im Frühjahr 2020 galten.

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Doch ab Oktober erwischte die zweite Corona-Welle Stadt und Landkreis Rosenheim heftig. Zuerst gab es einen sogenannten Lockdown light. Doch erst ein verschärfter Lockdown führte dazu, dass die Zahlen allmählich zurückgingen. Seit dem 10. Februar hatte sich der Trend aber wieder umgekehrt. Ein Phänomen, das vielerorts zu beobachten war – die dritte Welle. Der Grund dafür sind allem Anschein nach Virus-Varianten, die ansteckender sind.

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Doch auch die steigende Zahl der Impfungen macht sich offenbar bemerkbar – gepaart mit einem Trend, der auch nach der ersten Coronavirus-Welle im vergangenen Jahr zu beobachten war: Kommt die wärmere Jahreszeit, scheint auch die Zahl der Neu-Infektionen und somit die entscheidenden 7-Tages-Inzidenzen zurückzugehen.

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Auf Gemeindeebene verteilen sich die Fallzahlen wie folgt:

Weitere Informationen zum Coronavirus in Stadt und Kreis Rosenheim finden Sie hier

Das Coronavirus im Landkreis Mühldorf

Während sich das Coronavirus in den umliegenden Landkreisen bereits massiv ausgebreitet hatte, war der Kreis Mühldorf in der ersten Welle im Frühjahr 2020 relativ lange verschont geblieben. Erst am 17. März bestätigte das Gesundheitsamt im Kreis Mühldorf die ersten beiden COVID-19-Erkrankten. Es folgte ein moderater Anstieg im April.

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Aber auch hier hat die zweite Corona-Welle voll zugeschlagen. Seit Mitte Februar 2021 ging die Entwicklung der Fallzahlen stetig nach oben und erreichte im April einen Höhepunkt. Seitdem geht die Zahl der Neu-Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Mühldorf aber wieder genauso rasant zurück, wie sie zuvor gestiegen war.

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Auf Gemeindeebene verteilen sich die Fallzahlen wie folgt:

Weitere Informationen zur Corona-Entwicklung im Landkreis Mühldorf

Das Coronavirus im Landkreis Traunstein

Während der Landkreis Traunstein lange relativ geringe Fallzahlen meldete, stiegen auch hier die Infektionen mit dem Coronavirus ab Ende März 2020 sprunghaft an. Nach einem kontinuierlichen Anstieg der Fallzahlen im April 2020 flachte die Kurve der Neu-Infektionen seit Anfang Mai spürbar ab.

Doch die zweite Coronavirus-Welle traf den Landkreis Traunstein Mitte November 2020 wie kaum einen anderen in Bayern. Der sogenannte 7-Tage-Inzidenzwert übersprang dort sogar zeitweise die Marke von 400. Dann beruhigte sich die Lage allmählich wieder, sodass die Inzidenz im Januar kontinuierlich unter die Marke von 200 gedrückt werden konnte - Tendenz bis Ende Januar fallend.

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Ab Mitte März 2021 erwischte die dritte Coronavirus-Welle auch den Kreis Traunstein. Noch einmal stiegen die Fallzahlen deutlich an. Allerdings nicht mehr ganz so heftig, wie noch im November. Und seit dem 19. April sinkt die 7-Tage-Inzidenz kontinuierlich.

Das Coronavirus in Bayern

Bayern war seit Beginn der Pandemie eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Bundesländer. Um die Ausbreitung einzudämmen, hatte die bayerische Staatsregierung bei Ausbruch der Pandemie weitreichende Ausgangsbeschränkungen in Kraft gesetzt, die bis Juli 2020 nach und nach wieder gelockert wurden.

Doch seit dem 2. November galt auch in Bayern: Lockdown der Zweite. Und dieser wurde auch noch Schritt für Schritt verschärft und immer wieder verlängert. Erst für Anfang März 2021 gab es wieder wenige Lockerungen. Als erstes öffneten Baumärkte, Friseure und andere „körpernahe“ Dienstleistungen. Auch die Schulen sollten wieder öffnen – bei stark schwankenden Inzidenzen ein einziges hin und her.

Bis Mitte April baute sich auch in Bayern eine deutlich erkennbare dritte Welle der Coronavirus-Infektionen auf. Einen Monat später – Mitte Mai – erreichte Bayern eine stabile Inzidenz unter 100, die immer weiter zurück ging. So weit, dass die Staatsregierung am 4. Juni für den 7. Juni weitreichende Lockerungen der bislang geltenden Corona-Regeln ankündigte. Am 21. Juni 2021 lagt die Inzidenz bayernweit erstmals seit Monaten wieder knapp unter 10.

Die Inzidenz-Zahlen für Bayern

Was bedeutet Inzidenz? Die Zahl bildet im Fall von Corona ab, wie viele Menschen sich in einem definierten Zeitraum mit dem Virus infizieren. Die Maßgabe in Deutschland lautete zunächst seit dem Ende des strengen Lockdowns Anfang Mai 2020: Treten in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis innerhalb einer Woche mehr als 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner auf, dann müssen lokal wieder Maßnahmen ergriffen werden, um den Ausbruch einzudämmen.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz war während der gesamten Pandemie in Deutschland immer wieder Gegenstand von Debatten. In der Regel richteten sich die Lockdown-Maßnahmen nach dem Inzidenzwert. Aber welcher Wert gerade ausschlaggebend sein sollte, das wurde von der Politik immer wieder neu verhandelt und definiert.

Das Coronavirus in Deutschland

Die zweite Welle, vor der viele gewarnt hatten, traf Deutschland im Oktober 2020 mit voller Wucht. Die Konsequenz: Seit dem 2. November galt für die Bundesrepublik für einen Monat ein Lockdown light. Dieser hatte jedoch nicht den gewünschten Erfolg, weshalb die Maßnahmen mehrmals verschärft und verlängert wurden.

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Schließlich zogen sich die Corona-Regeln bis weit ins Frühjahr hinein. Erst seitdem im Mai die Zahl der Neu-Infektionen in der Bundesrepublik flächendeckend zurückzugehen scheint, werden auch wieder Lockerungen diskutiert und beschlossen.

Die Bundesregierung stellt eine Übersicht über die jeweils geltenden Allgemeinverfügungen der Bundesländer zusammen.

Corona-Impfungen in Deutschland

Am 27. Dezember 2020 haben in Deutschland flächendeckend die Coronavirus-Impfungen begonnen. Das Robert-Koch-Institut dokumentiert tagesaktuell, wie viele Impfungen bislang verabreicht wurden.

Coronavirus in Zahlen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne in Deutschland

Zur Einordnung der Corona-Fallzahlen

Jeder Corona-Infizierte kann mehrere Menschen mit dem Virus anstecken. Um die Ausbreitung langfristig zu reduzieren, müssten Maßnahmen ergriffen werden, die die Zahl der Neu-Ansteckungen unter den Wert von 1 bringt. Ein Coronavirus-Infizierter soll also durchschnittlich weniger als einen weiteren Mensch mit dem Virus anstecken.

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