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Lade-Limit für Betroffene
Brandgefahr: Mehr als 33.000 Mercedes EQA und EQB müssen in die Werkstatt
Aufgrund von Brandgefahr startet Mercedes einen weltweiten Rückruf von über 33.000 EQA- und EQB-Elektroautos. Fahrzeughalter sollten ihre Autos nicht mehr vollständig aufladen.
Mercedes EQA und EQB: Gefahr eines Kurzschlusses in der Hochvoltbatterie
Laut der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sind die Modelle EQA und EQB der Baujahre von 2021 bis 2024 betroffen. Bei den Fahrzeugen kann ein Kurzschluss in der Hochvoltbatterie zum Brand führen. Weltweit müssen 33.705 Fahrzeuge in die Werkstätten, in Deutschland sind laut KBA 3.119 betroffen. Der Rückruf läuft unter der KBA-Referenznummer „14775R“, der Herstellercode der Rückrufaktion lautet „5496507“.
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So soll das Problem an den betroffenen Fahrzeugen behoben werden
Um das Problem zu beheben, wird die Software des Batteriemanagementsystems aktualisiert. Bis diese Maßnahme zur Verfügung steht, werden Besitzer der betroffenen Modelle angewiesen, die Batterie ihres Elektroautos maximal auf 80 Prozent zu laden. Laut KBA-Rückruf sind Mercedes bereits „vereinzelte“ Sachschäden bekannt, die durch das Problem verursacht worden. Dem ADAC zufolge geht aus Unterlagen der US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hervor, dass es in China aufgrund des Problems bereits zu Fahrzeugbränden kam.
Wie man als Fahrzeughalter von einer Rückrufaktion erfährt
Sobald man in Deutschland als Fahrzeugbesitzer von einem Rückruf betroffen ist, erhält man Post. Wichtig zu beachten ist dabei: Ein solcher Brief ist nicht als Empfehlung zu verstehen. Wem ein Rückrufschreiben zugestellt wird, der muss den darin aufgeführten Mangel beseitigen lassen. Wenn ein Halter dem Rückruf auch nach mehreren Aufforderungen nicht nachkommt, kann das KBA die örtlich zuständige Zulassungsbehörde informieren – und diese wiederum kann das Auto außer Betrieb setzen. Nach dem Erhalt des Rückrufschreibens empfiehlt es sich, zügig eine Werkstatt aufzusuchen. Im Jahr 2023 gab es in Deutschland mehr als 13.500 Rückrufe – eine Auswertung zeigt, welche Teile besonders häufig Probleme verursachen.