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Nur nicht hängen lassen

Tomaten-Pflege: Untere Blätter sollte man unbedingt entfernen

Auch während der Ernte benötigt die Tomate Pflege, um die Früchte vor Krankheiten zu schützen. Dazu zählt das Entfernen der unteren Blätter.

Auch im Sommer, wenn die Tomaten regelmäßig geerntet werden, sollte man die Pflanze nicht sich selbst überlassen. Denn neben ausreichend Gießwasser ist es auch wichtig, die Pflanze mit wachem Auge auf Schädlinge und Krankheiten zu untersuchen, bevor sich diese ausbreiten können und die Ernte vernichten.

Tomaten-Pflege: Untere Blätter unbedingt entfernen

Vom unteren Stamm der Tomatenpflanze sollten keine Blätter auf dem Boden aufliegen.

Die meisten Sporen- und Pilzkrankheiten, beispielsweise die Kraut- und Braunfäule, übertragen sich vom Boden auf die unteren Blätter der Pflanze. Sie können sich über die ganze Tomate verbreiten und dazu führen, dass diese abstirbt. Daher empfiehlt Selbstversorger Rigotti in seinem YouTube-Kanal, die Blätter, die auf dem Boden aufliegen, abzubrechen.

Besser noch greift man dabei jedoch zu einer Gartenschere oder einem scharfen Messer, um die Pflanze nicht zu verletzten und somit Pilzen an der Bruchstelle eine neue Angriffsfläche zu bieten.

Auch folgende Pflegemaßnahmen sind während der Erntezeit sinnvoll:

  • Fleckige, verfärbte und welke Blätter sofort abschneiden, da diese sich auch nicht wieder erholen werden.
  • Die Pflanze wöchentlich ausgeizen, indem man die Seitentriebe aus den Blattachseln entfernt. Dies erleichtert auch die Ernte.
  • Ab Mitte August schneidet man die Spitzen des Haupttriebs und der Seitentriebe von Stabtomaten ab – es geht nun nicht mehr um das Höhenwachstum der Pflanze.
  • Ab August sollte man letzte Blüten abknipsen, da sich keine Früchte mehr ausbilden.

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Werfen Sie Kaffeesatz nicht weg – es gibt 11 Pflanzen, die ihn lieben

Lachsfarbene Blüte einer Kamelie (Camellia japonica)
Im Gießwasser aufgelöst ist Kaffeesatz ein hervorragender Dünger für Kamelien. © imagebroker/Imago
Eine Rosenpflanze mit mehreren roten Kospen und eine kleine Gartenschaufel mit getrocknetem Kaffeesatz
Den getrockneten Kaffeesatz kann man auch direkt in den Boden rund um die Rosen einarbeiten. © Martin Bäuml Fotodesign/Imago
Eine weiß blühende Engelstrompete (Brugmansia sanguinea) im Kübel auf der Terrasse
Die Engelstrompete hat viele große Blüten und dementsprechend einen hohen Nährstoffbedarf. © Werner Otto/Imago
Zwei mehrere Meter hohe Rhododendronbüsche, die lila und pink blühen
Rhododendren benötigen wie auch Hortensien einen sauren Boden. Kaffeesäure ist daher als Dünger ideal. © Gottfried Czepluch/Imago
Ein kleiner rosa blühender Oleander im Kübel auf einer Terrasse
Eine Überdüngung ist beim Oleander unwahrscheinlich, daher: noch einen Kaffee, bitte. ©  allOver/Imago
Blätter des Frauenhaarfarns aus der Nähe
Auch Zimmerpflanzen wie Farne, zum Beispiel das Frauenhaar-Farn, freuen sich gelegentlich über eine Prise Kaffee. © blickwinkel/Imago
Eine Frauenhand pflückt Erdbeeren in eine Schüssel, im Beet liegen Gartenhandschuhe und eine Harke
Perfekte Resteverwertung: Der Kaffeesatz düngt die Erdbeeren nicht nur, er soll auch Schnecken abschrecken. © Westend61/Imago
Ein Kultur-Heidelbeer-Pflanze mit vielen blauen reifen Früchten
Die Heidelbeere mag sauren Boden und verträgt Kaffeesatz daher sehr gut. © blickwinkel/Imago
Eine Frau im gelben T-Shirt pflückt Brombeeren von einem Zweig mit reifen und unreifen Brombeeren.
Auch Beerensträucher wie die Brombeere bilden dank des Kaliums im Kaffeesatz aromatische Früchte. © Cavan Images/Imago
Auf einer Holzbank liegt eine große gelb-grüne Zucchini vor einer Zucchinipflanze
Zucchini wissen – ebenso wie ihre Verwandten, die Gurken –, während der Fruchtbildung eine Extraportion Kaffeesatz zu schätzen.  © Chromorange/Imago
Ein Mann kniet vor einer großen Tomatenpflanze mit mehreren noch grünen Ochsenherztomaten.
Da Tomaten Starkzehrer sind, benötigen sie genug Nährstoffe, um groß und aromatisch zu werden. ©  Westend61/Imago

Das Entfernen überflüssiger Blätter hat laut Mein schöner Garten auch den Zweck, den Tomatenfrüchten nicht unnötig Licht zu rauben. Außerdem geht während der Zeit der Tomatenbildung weniger Kraft in die Blätter. Man sollte jedoch nicht alle Blätter abschneiden oder ausbrechen, da diese für die Photosynthese der Pflanze noch wichtig sind und die Früchte vor Regen schützen.

Rubriklistenbild: © Addictive Stock/Imago

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