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Nur nicht hängen lassen

Tomaten-Pflege: Warum Sie die unteren Blätter jetzt unbedingt entfernen sollten

Gärtner erntfernt mit Schere Blätter von Tomate
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Auch während der Erntezeit brauchen Tomaten Aufmerksamkeit, sonst drohen Pilzkrankheiten.

Die Tomate wächst gut, doch plötzlich zeigen sich braune Flecken auf den Blättern. Der Grund liegt oft buchstäblich am Boden – und lässt sich mit einem einfachen Handgriff vermeiden.

Auch im Sommer, wenn die Tomaten regelmäßig geerntet werden, sollte man die Pflanze nicht sich selbst überlassen. Denn neben ausreichend Gießwasser ist es auch wichtig, die Pflanze mit wachem Auge auf Schädlinge und Krankheiten zu untersuchen, bevor sich diese ausbreiten können und die Ernte vernichten.

Tomaten-Pflege: Untere Blätter sollten Sie unbedingt entfernen

Die meisten Sporen- und Pilzkrankheiten, beispielsweise die Kraut- und Braunfäule, übertragen sich vom Boden auf die unteren Blätter der Pflanze. Sie können sich über die ganze Tomate verbreiten und dazu führen, dass diese abstirbt. Daher sollte man die Blätter, die auf dem Boden aufliegen, abbrechen.

Besser noch greift man dabei jedoch zu einer Gartenschere oder einem scharfen Messer, um die Pflanze nicht zu verletzten und somit Pilzen an der Bruchstelle eine neue Angriffsfläche zu bieten.

Wichtige Tomatenpflege während der Erntezeit

Auch folgende Pflegemaßnahmen sind sinnvoll:

  • Fleckige, verfärbte und welke Blätter sofort abschneiden, da diese sich auch nicht wieder erholen werden.
  • Die Pflanze wöchentlich ausgeizen, indem man die Seitentriebe aus den Blattachseln entfernt. Dies erleichtert auch die Ernte.
  • Ab Mitte August schneidet man die Spitzen des Haupttriebs und der Seitentriebe von Stabtomaten ab – es geht nun nicht mehr um das Höhenwachstum der Pflanze.
  • Ab August sollte man letzte Blüten abknipsen, da sich keine Früchte mehr ausbilden.

Das Entfernen überflüssiger Blätter hat auch den Zweck, den Tomatenfrüchten nicht unnötig Licht zu rauben. Außerdem geht während der Zeit der Tomatenbildung weniger Kraft in die Blätter. Man sollte jedoch nicht alle Blätter abschneiden oder ausbrechen, da diese für die Photosynthese der Pflanze noch wichtig sind und die Früchte vor Regen schützen.

Welche Gartenarbeiten stehen im August an?

Eine Person gießt ein Gemüsebeet. Zu sehen sind die Hand, die Pflanzenspritze mit dem Wasserstrahl und das Beet.
Blumen, Gemüse und Kübelpflanzen benötigen an heißen Augusttagen besonders viel Wasser. Gießen Sie am besten frühmorgens oder spätabends möglichst nah an den Wurzeln. © Svenja Hanusch/IMAGO
Henkelkorb voller erntefrischer grüner Zucchini
Jetzt zahlt sich die harte Arbeit der Vormonate aus: Ernten Sie Zucchini und Gurken regelmäßig und am besten, solange sie klein sind. Das regt die Pflanze an, neue Früchte zu bilden. Auch geschmacklich können kleinere Zucchini und Gurken gegenüber größeren Exemplaren punkten. © Martina RaedleinCHROMORANGE/IMAGO
Ein Gärtner arbeitet im Garten und pflanzt Erdbeerpflanzen in ein Beet.
Der August ist der perfekte Monat, um neue Erdbeer-Setzlinge in ein sonniges Beet zu pflanzen, damit sie bis zum Winter gut anwurzeln. © Viktorya Telminova/Zoonar.com/IMAGO
Eine Hand lockert mit einer Hacke das Beet aus
Das regelmäßige Auflockern der Beete sorgt dafür, dass Gießwasser besser zu den Wurzeln dringt. Mulch schützt zusätzlich davor, dass di Erde zu schnell austrocknet.  © lianem/IMAGO
Eine Hand bricht den Geiztrieb einer Tomate an
Brechen Sie Geiztriebe bei Tomaten regelmäßig aus und knipsen Sie Ende August späte Blüten ab. So lenkt die Pflanze ihre Kraft komplett in die bereits vorhandenen Früchte. © VikTelminova/IMAGO
Gärtner sät Samen in ein Beet.
Säen Sie jetzt typisches Herbstgemüse wie Feldsalat, Spinat, Rucola oder Radieschen direkt ins Beet. Die Pflanzen nutzen die warme Erde optimal aus, um noch vor dem Winter heranzuwachsen. © Cavan Images/IMAGO
Fallobst unter einem üppig beladenen Apfelbaum
Ganz wichtig: Fallobst regelmäßig vom Rasen aufsammeln, um Wespen fernzuhalten und Krankheiten zu vermeiden. Reife Früchte werden geerntet.  © H. DutyIMAGO
Eine Hand mit Handschuh schneidet einen Himbeerstrauch
Beerensträucher bekommen nach der Ernte eine Verjüngungskur. Schneiden Sie die abgeernteten Ruten von Sommerhimbeeren und Brombeeren dicht an der Basis ab. So haben die jungen Triebe im kommenden Jahr genug Platz. © DreamstimexIlyaska/IMAGO
Eine verblühte Geranie
Um die Blühfreude bei Sommerblumen, z. B. Geranien und Rosen, zu erhalten, sollten Sie sie ausputzen. Das heißt: Alte, verwelkte Blüten entfernen.  © Pro2sound/IMAGO
Eine Hand kürzt mit einer Heckenschere einen Buchsbaum
Immergrüne Hecken (wie Thuja, Eibe oder Buchsbaum) bekommen an einem kühleren, bedeckten Tag ihren Erhaltungsschnitt, damit sie gepflegt in den Herbst und Winter gehen. © Karen Kaspar/IMAGO
Eine Person erntet Lavendel in einem Garten
Kürzen Sie verblühten Lavendel um etwa ein Drittel ein, damit er kompakt bleibt und nicht verholzt. Auch frühblühende Stauden (z. B. Taglilien) können jetzt zurückgeschnitten oder geteilt werden. © Andrii Abryutin/Zoonar.com/IMAGO
Gründüngung im Beet
Wenn das Gemüsebeet abgeerntet ist, sollten die Flächen nicht brachliegen. Eine Gründüngung schützt den Boden, hemmt Unkraut und sammelt wertvolle Nährstoffe für das nächste Jahr.  © Nadezhda Soboleva/imageBROKER/IMAGO
Ein Mann gießt einen Rasen im Sommer
Rasenpflege im August heißt: den Rasen nicht zu kurz mähen, in Trockenphasen wässern und bei Bedarf kahle oder durch Hitze geschädigte Stellen nachsäen und reparieren. © SVEN SIMON/Frank Hoermann/IMAGO
Eine Person fischt Algen im Gartenteich mit einem Kescher ab
Die Sommersonne lässt das Wasser im Gartenteich schnell warm werden und kurbelt das Algenwachstum an. Wer sie regelmäßig abfischt, sichert das biologische Gleichgewicht im Teich. ©  Luftklick/IMAGO

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