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Die Tomate wächst gut, doch plötzlich zeigen sich braune Flecken auf den Blättern. Der Grund liegt oft buchstäblich am Boden – und lässt sich mit einem einfachen Handgriff vermeiden.
Auch im Sommer, wenn die Tomaten regelmäßig geerntet werden, sollte man die Pflanze nicht sich selbst überlassen. Denn neben ausreichend Gießwasser ist es auch wichtig, die Pflanze mit wachem Auge auf Schädlinge und Krankheiten zu untersuchen, bevor sich diese ausbreiten können und die Ernte vernichten.
Tomaten-Pflege: Untere Blätter sollten Sie unbedingt entfernen
Die meisten Sporen- und Pilzkrankheiten, beispielsweise die Kraut- und Braunfäule, übertragen sich vom Boden auf die unteren Blätter der Pflanze. Sie können sich über die ganze Tomate verbreiten und dazu führen, dass diese abstirbt. Daher sollte man die Blätter, die auf dem Boden aufliegen, abbrechen.
Besser noch greift man dabei jedoch zu einer Gartenschere oder einem scharfen Messer, um die Pflanze nicht zu verletzten und somit Pilzen an der Bruchstelle eine neue Angriffsfläche zu bieten.
Wichtige Tomatenpflege während der Erntezeit
Auch folgende Pflegemaßnahmen sind sinnvoll:
Fleckige, verfärbte und welke Blätter sofort abschneiden, da diese sich auch nicht wieder erholen werden.
Die Pflanze wöchentlich ausgeizen, indem man die Seitentriebe aus den Blattachseln entfernt. Dies erleichtert auch die Ernte.
Ab Mitte August schneidet man die Spitzen des Haupttriebs und der Seitentriebe von Stabtomaten ab – es geht nun nicht mehr um das Höhenwachstum der Pflanze.
Ab August sollte man letzte Blüten abknipsen, da sich keine Früchte mehr ausbilden.
Das Entfernen überflüssiger Blätter hat auch den Zweck, den Tomatenfrüchten nicht unnötig Licht zu rauben. Außerdem geht während der Zeit der Tomatenbildung weniger Kraft in die Blätter. Man sollte jedoch nicht alle Blätter abschneiden oder ausbrechen, da diese für die Photosynthese der Pflanze noch wichtig sind und die Früchte vor Regen schützen.