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Mehr Lieblingstomaten

Tomaten-Lifehack für mehr Früchte: Vermehren Sie Ihre Pflanze doch einfach

Hobbygärtner schneidet Tomatenpflanze mit Gartenschere
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Wer größere Triebe von der Tomatenpflanze abschneidet, sollte eine saubere Schere verwenden.

Mit einem simplen Griff können Sie Ihre Tomatenpflanze vermehren und schon nach einigen Wochen mehr ernten. Der Schlüssel dafür liegt im Ausgeizen.

Wer Tomaten liebt und im Garten oder auf dem Balkon anbaut, weiß: Von diesem so aromatischen, vielseitigen Gemüse kann man eigentlich nie genug bekommen. Muss man auch nicht. Wer genug Platz hat, kann aus einer bestehenden Pflanze ruckzuck mehrere neue gewinnen – und so den Tomatenertrag in dieser Saison steigern. Ein großer Vorteil: Anstatt Wochen auf das Keimen von Samen zu warten, können Sie mit sogenannten Geiztrieben in kürzerer Zeit kräftige Pflanzen ziehen und früher ernten. Eine Hobbygärtnerin erklärt auf Instagram anschaulich, wie simpel die Methode ist.

Dank Ausgeizen eine neue Tomatenpflanze gewinnen

Der Schlüssel zur größeren Tomatenernte ist das Ausgeizen: Die Vermehrung von Tomatenpflanzen aus den Geiztrieben ist eine sehr praktische Methode, die gegenüber der Aussaat aus Samen einige Vorteile bietet. Diese Stecklings-Technik ist nicht nur schnell und effizient, sondern ermöglicht es auch, die Pflanzensorte zu kontrollieren – sie ist ein Klon der ursprünglichen Pflanze. Außerdem können die gewonnenen Jungpflanzen eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge haben, da sie schon besser entwickelt sind.

Was sind Geiztriebe?

Geiztriebe sind unerwünschte Seitentriebe, die sich in den Blattachseln der Tomatenpflanze bilden. Sie stehen in direkter Konkurrenz zum Haupttrieb und werden normalerweise entfernt, um die Pflanze zu stärken und größere Früchte zu fördern. Regelmäßiges Ausgeizen verbessert die Nährstoffversorgung des Haupttriebs und verhindert, dass die Pflanze unnötig Energie aufwendet.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für mehr Tomaten mit Stecklingen

Eine Userin zeigt den Tomaten-Lifehack auf ihrem Instagram-Account wicked.chicken.farm, indem sie genau schildert, welchen Teil der Pflanze Sie entnehmen müssen, um einen Steckling zu gewinnen.

  1. Wählen Sie gesunde Geiztriebe mit einer Länge von 15 bis 25 cm.
  2. Knipsen Sie die Triebe mit den Fingerspitzen ab und entfernen Sie die unteren Blätter.
  3. Stellen Sie die Stecklinge bis zur Bewurzelung für einige Tage in ein Wasserglas.
  4. Sobald die Stecklinge Wurzeln gebildet haben, pflanzen Sie die Tomatenpflanzen möglichst tief in das Beet oder in einen Topf.

Wählen Sie für diese Methode keine Fleischtomaten oder großwüchsigen Sorten. Diese würden zu viel Zeit benötigen, um Früchte zu tragen. Bei schnell wachsenden Sorten wie Cherrytomaten kann man schon nach etwa zwei Monaten mit einem Ertrag rechnen.

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Tipp: So wurzeln die Tomaten noch schneller

Die Bewurzelung der Tomatenpflanze können Sie beschleunigen, indem Sie sie mit Wurzelaktivatoren anregen. Sie können sie zum Beispiel mit einer Hefe-Wasser-Lösung vorbehandeln oder mit einem Efeututen-Steckling in ein Glas Wasser stellen.

Die Vermehrung durch Geiztriebe bietet eine einfache Möglichkeit, Ihre Lieblingssorten zu vermehren. Diese Technik ermöglicht es Ihnen, schnell und effektiv neue Pflanzen zu ziehen und gleichzeitig die Kontrolle über die Sortenvielfalt in Ihrem Garten zu behalten.

Alte Tomatensorten: Zehn historische Exemplare, die Sie mal probieren sollten

Tomatensorte Schwarze Krim, aufgeschnitten
Die würzig-süße Schwarze Krim ist ein beliebter Klassiker unter den Fleischtomaten. © Panthermedia/Imago
Tomate Goldene Königin am Strauch
Gelbe Tomaten sind keine neue Züchtung: Die robuste ‚Goldene Königin‘ wird seit 1871 in Deutschland angebaut. © agefotostock/Imago
Tomaten-Sorte ‚Indigo Rose‘
Außen fast schwarz und innen rot: Die historische Sorte ‚Indigo Rose‘ sieht spektakulär aus und schmeckt würzig. © Panthermedia/Imago
Grün geflammte Tomaten-Sorte ‚Green Zebra‘
Die meist grün-gelb geflammte Sorte ‚Green Zebra‘ ist sehr bekannt und mit ihrem melonenartigen süßlichen Aroma auch sehr beliebt.  © Westend61/Imago
Cocktailtomate ‚Gelbes Birnchen‘
Die Cocktailtomate ‚Gelbes Birnchen‘ ist eine der ältesten heute bekannten Tomatensorten: Rund um 1800 kam sie in den USA auf den Markt und trägt ihre zahlreichen Früchte wie kleine Glühbirnen. © Pond5 Images/Imago
Tomatensorte Andenhorn am Strauch
Wer nicht genau schaut, könnte das ‚Andenhorn‘ mit einer Spitzpaprika verwechseln. Die Ur-Tomate aus Peru ist ideal für Soßen und Pizza. © Pond5 Images/Imago
Bauer erntet Tomaten der Sorte Ochsenherz im Gewächshaus
An der ‚Ochsenherz‘-Fleischtomate kommt keiner vorbei: Die beliebte russische Sorte wird durchaus mal ein Kilogramm schwer. © Rainer Unkel/Imago
Tomaten ‚Moneymaker‘ am Strauch
Der moderne Name täuscht: Die ‚Moneymaker‘ ist eine alte, saftige und ertragreiche Sorte aus England. © Pond5 Images/Imago
Tomate de Berao
Die Eiertomaten-Sorte ‚de Berao‘ wächst sehr schnell und hoch – und ist sogar tolerant gegen Krautfäule und Blütenendfäule. © agefotostock/Imago
Tomatensorte ‚Berner Rose‘
Die ‚Berner Rose‘ sieht nicht spektakulär aus, die Schweizer Sorte ist aber reichtragend und sehr aromatisch – ideal für Salate. © agefotostock/Imago

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