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Begehrter Nützling

Tigerschnegel: Warum Sie gemusterte Nacktschnecken besser nicht bekämpfen sollten

Ein Tigerschnegel auf einer Wiese.
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Tigerschnegel zählen zu den Nützlingen und sind eine große Hilfe beim Kampf gegen Schädlinge.

Schnecke ist nicht gleich Schnecke: Nacktschnecken sind im Garten keine gern gesehenen Gäste, anders sieht es dagegen bei Tigerschnegeln aus, welche sogar Nützlinge sind.

Wenn man im Garten auf den geliebten Pflanzen etwas Kriechendes wahrnimmt, ist der erste Instinkt, dass es sich bei dem Tier um einen Schädling handelt. Doch auch wenn der Tigerschnegel eine Nacktschnecke ist – auf seinem Speiseplan stehen keine Pflanzen.

Tigerschnegel: Gemusterte Schnecken sollten Sie nicht vertreiben

Wenn es im Garten feucht ist, sind auch Schnecken meist nicht weit. Zwischen April und Oktober tummeln sie sich überall dort, wo man die kleinen glitschigen Tiere nicht gebrauchen kann. Besonders ärgerlich ist es, weil Nacktschnecken Blätter, Obst, Gemüse sowie Triebe von Jungpflanzen fressen. Doch sollten Sie im Garten eine gemusterte Schnecke finden, so handelt es sich dabei mit ziemlicher Sicherheit um einen Tigerschnegel. Dieser hat folgende Vorteile:

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Ein Mann bedient einen Rasenmäher.
Im Frühjahr sollten Sie eventuell das Öl des Rasenmähers wechseln und ihn vor der Nutzung reinigen, falls dies nicht vor der Einlagerung im Winter geschehen ist. © Imago
Ein Lavendelfeld.
Lavendel kann ab Ende Februar geschnitten werden, damit er viele Blüten bildet. © Ralf Ibing/Imago
Hochbeet bedeckt mit Vlies.
Sollte es doch noch einmal zu Frost kommen, sollten Sie auch im Frühjahr eine Abdeckung fürs Beet bereithalten. © O. Diez/Imago
Ein Baum wird geschnitten.
Obstbäume schneidet man idealerweise zwischen Februar und März. Auch einige Stauden brauchen im Februar einen Korrekturschnitt vom Herbst. © Fotogigi85/Imago
Eine Frau, die Pflanzen bewässert.
Beim ersten Aufdrehen der Wasserleitung nach der Winterpause ist Vorsicht geboten. © Manu Padilla Photo/Imago
Rasen wird gedüngt.
Auch der Rasen freut sich im Frühjahr über Zuwendung in Form von Vertikutieren, Moos entfernen und Düngen.  © Ingrid Balabanova/Imago
Eine Frau, die im Beet mit einer Harke Unkraut entfernt.
Im Frühjahr sollten Sie im Beet Unkraut entfernen. © Roshchyn/Imago
Eine Frau, die Erde in einen Topf füllt.
Im März oder April ist es Zeit für eine Grunddüngung.  © Francesco Morandini/Imago
Eine Frau gibt Samen in ein Beet.
Zwiebeln, Mangold, Kohlrabi und Salate können ausgesät werden, wenn der Boden frostfrei ist. © Imago
Ein Terminplaner mit Saatpäckchen.
Legen Sie eine Übersicht an, mit dem Sie die Aussaat von Gemüse im Beet planen.  © O. Schreiter/Imago
  • Tigerschnegel stehen unter Naturschutz und essen Pilze, abgestorbene Pflanzenteile, Aas oder Nacktschnecken sowie deren Eier.
  • Tigerschnegel sind aufgrund ihres Speiseplanes als Nützlinge zu betrachten.
  • Die Tiere sind überall außer im Hochgebirge zu finden. Wenn Sie im Garten Hecken, Gebüsche oder abgestorbene Bäume haben, ist die Chance groß, dass sich dort auch Tigerschnegel aufhalten.
  • Wer sie extra anlocken möchte, der sollte klein geschnittene Champignons oder morsches Holz im Garten verteilen und für feuchte und zugleich schattige Verstecke sorgen.

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Auch Ameisen sind nützlich gegen Schnecken, da sie ebenfalls die Eier von vielen Schädlingsarten fressen.

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