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Im Sommer

Fliegeneier und Maden in der Küche: Wie kann man dem Problem vorbeugen?

Nicht nur im Vorratsschrank will man, dass alles schön sauber und hygienisch ist. Doch was, wenn man in der Wohnung Larven findet?

Obst, Lebensmittelreste oder alter Hausmüll: Das zieht Stuben-, Schmeiß- oder Fruchtfliegen an, die von draußen durchs offene Fenster in die Wohnung gelangen können. Was man auf keinen Fall in der Küche haben will, sind die Fliegeneier beziehungsweise die Maden. Auch Lebensmittelmotten können im Sommer zudem ein Problem sein. Wie kann man vorbeugen?

Lebensmittel gut schützen, und keine Reste herumstehen lassen

Verdorbene Lebensmittel sollte man grundsätzlich sofort aus den Küchenschränken verbannen. Denn dort legen die Tierchen bevorzugt ihre Eier. Wichtig: Dass man Schränke oder Schubladen gründlich reinigt. Wer herausfinden will, woher das Übel stammt, sollte zudem angebrochene Verpackungen wie von Mehl, Müsli oder Reis prüfen und sie bei einem Befall von Lebensmittelmotten direkt entsorgen.

Haferflocken, Müsli und viele weitere Lebensmittel kann man einfach in einen luftdichten Behälter umfüllen. (Symbolbild)

Ohnehin sollte man Lebensmittelreste nicht länger in der Küche stehen lassen, und Sommerobst wie Kirschen, Beeren oder auch angeschnittene Melonen im Kühlschrank lagern. Mehl, Haferflocken oder zum Beispiel Nüsse füllt man am besten mit dem Öffnen der Packung in einen luftdichten Behälter für Lebensmittel um.

Zehn einfache Tricks, mit denen Sie unangenehme Gerüche aus der Küche verbannen

Essig in einem Fläschchen neben Putzutensilien.
Essig ist ein ständiger Begleiter im Haushalt – auch was das Reinigen oder Entfernen von Gerüchen angeht. Wenn es nach dem Kochen nach Essen, Fett oder Rauch riecht, kochen Sie einfach einen Topf Wasser ab und geben einen Schuss Essig hinein. Das Essigwasser verteilen Sie auf kleinen Schälchen, die Sie wiederum an unterschiedlichen Orten in der Küche aufstellen. Sobald die verschiedenen Gerüche verschwunden sind, lüften Sie einmal gut durch, um auch den Essiggeruch loszuwerden. Dieser lässt sich übrigens auch verringern, indem Sie etwas Rosmarin, Zitronen oder Zimtstangen in die Schälchen hineingeben. Halten Sie beim Abkochen zudem ein wenig Abstand, um den penetranten Duft nicht zu sehr einzuatmen.  © ingimage/Imago
Zimtstangen aufeinander gestapelt
Zur Weihnachtszeit können Sie auch mal die Zimtstangen auspacken, um für einen wohligen Duft in der Küche zu sorgen. Kochen Sie dazu drei Stangen Zimt für ungefähr fünf Minuten in einem Topf und lassen Sie sie anschließend abkühlen. Schon riecht es in der Wohnung angenehm nach dem Gewürz, wie das Online-Portal freundin.de empfiehlt. © Qie Feng/Imago
Orangen- und Zitronenscheiben in Wasser
Gäste haben sich angekündigt und die Wohnung muss nach dem Kochen schnell wieder gut duften? Dann stellen Sie doch eine Schale Wasser mit Zitronen- und Orangenschalen bereit. Das verströmt einen angenehmen Geruch und macht die Essensgerüche im Nu vergessen.  © agefotostock/Imago
Natronpulver vor dunklem Hintergrund
Natron darf als Hausmittel ebenfalls in keinem Haushalt fehlen. Bei schlechten Gerüchen geben Sie einfach einen Esslöffel des Pulvers in eine Schüssel mit Wasser und stellen diese in der Küche auf. Das neutralisiert die unangenehmen Düfte. © Panthermedia/Imago
In Scheiben geschnittene Kartoffel
Wenn Ihre Töpfe und Pfannen nach dem Kochen noch nach Essensresten riecht, können Sie diese mithilfe von Kartoffeln absorbieren. Schneiden Sie den Erdapfel einfach in Spalten und streuen Sie etwas Meersalz darauf. Das Ganze kommt für ungefähr zwei Stunden in die Töpfe – schon sind die Gerüche verschwunden.  © Bozena Fulawka/Imago
Backpulver auf einem Löffel
Sie machen die Kühlschranktür auf und ein unangenehmer Geruch schwebt Ihnen entgegen? Dann wird es höchste Zeit, etwas dagegen zu tun. Zunächst einmal prüfen Sie, ob alle Lebensmittel noch frisch sind – was schlecht geworden ist, wird entsorgt. Anschließend stellen Sie eine Schale mit Backpulver hinein: Es neutralisiert die schlechten Gerüche. © Westend61/Imago
Katzenstreu mit Kelle
Haushalts- und Biomüll können relativ schnell zu müffeln anfangen – selbst, wenn sie noch halb sehr sind. Wer nicht sofort zu den Mülltonnen laufen will, kann sich mit Katzenstreu behelfen. Wenn Sie den Müll das nächste Mal leeren, waschen Sie den Eimer mit heißem Wasser aus und reinigen ihn mit Spülmittel. Anschließend lassen Sie ihn gut trocknen. Erst dann füllen Sie die Katzenstreu hinein und befestigen den neuen Müllbeutel im Eimer. Das hilft dabei, die Gerüche länger fernzuhalten und die Feuchtigkeit zu binden.  © agefotostock/Imago
Geröstete Kaffeebohnen
Kaffeebohnen eignen sich hervorragend dazu, Gerüche zu absorbieren. Stellen Sie einfach ein Schälchen mit den Bohnen in die Küche und lassen Sie sie ihr Werk verrichten. © Nailia Schwarz/Imago
Salz in einer Schale
Auch das Holzschneidebrett kann durch die verarbeiteten Lebensmitteln irgendwann Gerüche annehmen. Entfernen Sie diese ganz einfach mit Salz und Zitrone: Das Salz wird auf das Schneidebrett gestreut und anschließend Zitronensaft darüber geträufelt. Reiben Sie beides gründlich mit einer Bürste ein und lassen Sie das Ganze eine Weile einwirken. Anschließend reinigen Sie das Schneidebrett mit Wasser. So haben Sie nicht nur Gerüche entfernt, sondern auch Keimen Einhalt geboten.  © Panthermedia/Imago
Eine aufgeschnittene Zitrone
Unangenehme Gerüche kommen nicht nur vom Kochen. Um einiges unappetitlicher können die Ausdünstungen sein, die aus dem Abfluss in der Spüle kommen. Mit Zitronen oder Zitronensäure können Sie dem aber Herr werden: Letztere erhalten Sie zum Beispiel in Supermärkten oder Drogerien. Geben Sie einen Esslöffel davon in den Ausguss – das beseitigt nicht nur den Geruch, sondern hilft auch bei Verstopfungen durch Speisereste.  © Imaginechina-Tuchong/Imago

Maden in der Wohnung – was tun?

Mülltüten sollte man nie offen herumstehen lassen, das kann sich vor allem im Sommer schnell rächen und zum Beispiel Fliegen anziehen. Andere Gerüche meiden die lästigen Fliegen in der Wohnung: Das Nachhaltigkeitsportal Utopia.de rät deshalb, zum Beispiel ätherische Öle mit Lavendel- oder Pfefferminz-Duft (werblicher Link) auf Stofftüchern in den Räumen zu verteilen. Weitere Tipps bei dem Problem von Fliegeneiern und Maden in der Wohnung.

Wer Maden auf unsanfte Art loswerden will, kann sie zum Beispiel mit Essigwasser besprühen (dafür mischt man ein paar Esslöffel Essigessenz mit einem Liter Wasser und gibt die Mischung in eine saubere Sprühflasche). Diese Methode wird häufig bei einem Madenbefall der Biotonne empfohlen. Dort kann es in einem heißen, feuchten Sommer von weißen Maden nur so wimmeln.

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Vor allem in der Biotonne werden Maden oft zur Plage

Denn die Fliegenweibchen mit ihren Eiern werden von dem Geruch nicht nur fauliger Obstreste angezogen. Im Sommer begünstigt die Wärme und Feuchtigkeit das Problem. In einem Beitrag von BR24 zum Thema wird unter anderem empfohlen, einerseits die Bio-Sammelgefäße in der Küche täglich zu leeren. Und zudem die Biotonne regelmäßig leeren zu lassen, auch wenn sie noch nicht ganz voll sein sollte. Weitere Tipps, damit die Biotonne möglichst trocken und sauber bleibt.

Rubriklistenbild: © Thomas Trutschel photothek/Imago

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