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Drei Tipps

Richtiges Bewässern des Rasens – die häufigsten Fehler

Einfach den Rasen mit Gartenschlauch und Gießkanne bewässern? Keine gute Strategie – vermeiden Sie diese Irrtümer.

Sie denken, da Sie schon keine Stauden und Bäume im Garten haben, kommen Sie über das regelmäßige Bewässern und Pflege drumherum? Leider nicht, zumindest wenn dafür ein grüner Rasen Ihren Garten auszeichnet. Worauf es dabei ankommt und welche Fehler Sie vermeiden sollten, lesen Sie hier.

Nicht zu spät, nicht zu viel oder zu wenig

Rasen braucht im Sommer viel Wasser.

Gerade im Sommer ist Ihr Rasen auf eine Bewässerung von Außen angewiesen. Wenn es länger nicht geregnet hat, kann der Rasen schnell austrocknen und wird dann mattgelb. Diese Fehler machen die meisten beim Bewässern:

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  • Die Bodenzusammensetzung ignorieren: Sandige Böden trocknen schneller aus, wie Rasendoktor.de weiß. Bewässern Sie diese eher kurz, aber dreimal die Woche. Lehmige Böden durchdringt das Gießwasser langsamer, dafür wird es dort länger gespeichert. Böden mit hoher organischer Masse speichern das Wasser im oberen Bereich sehr lange. Rasendoktor.de empfiehlt, den Rasenfilz zu durchstechen, damit das Wasser in tiefere Regionen des Bodens dringen kann.
  • Zum falschen Zeitpunkt gießen: Bewässern Sie den Rasen niemals bei voller Hitze, da der Rasen aufgrund Trockenstress und geschlossener Stomata (Pflanzenporen) kein Wasser aufnehmen kann. Am besten eignet sich der frühe Morgen bis sechs oder sieben Uhr.

11 typische Rasenunkräuter, die Sie nicht dulden sollten

Gundermann Glechoma hederacea
Der Gundermann blüht recht hübsch, aber wenn er einmal wuchert, hat die Wiese schnell nur noch wenig Ähnlichkeit mit einem Rasen. © Dreamstime/Imago
Spitzwegerich in Rasen
Ebenso wie sein Verwandter, der Breitwegerich, verdrängt der Spitzwegerich den Rasen. Durch regelmäßiges Mähen auf etwa vier Zentimeter kann man die Ausbreitung im Zaum halten. © Pond5 Images/Imago
Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens)
Wer eine Blümchenwiese haben möchte, kann den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) wuchern lassen. Ansonsten sollte man ihn ausstechen. © Dreamstime/Imago
Getreidefeld, Süßgras Taube Trespe (Bromus sterilis)
Irgendwie sieht sie doch schön aus, die Taube Trespe (Bromus sterilis). Doch Ungräser wie Trespen blühen schnell und bilden rascher Samen, als einem lieb ist. Entfernen kann man sie nur durch manuelles Ausstechen.  © imagebroker/Imago
Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli)
Augen auf: Hirsearten wie die hartnäckige Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli) haben im Rasen nichts zu suchen, denn sie verdrängen das schöne Gras. Am besten beugen Sie mit guter Rasenpflege vor. © imagebroker/Imago
Kriech-Quecke (Elymus repens), blühend
Die Kriech-Quecke (Elymus repens) zählt zu den Süßgräsern. Sie bildet Ausläufer und durchwuchert schnell den Rasen. © Pond5 Images/Imago
Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius) in Rasen
Der oft als störend empfundene Stumpfblättrige Ampfer (Rumex obtusifolius) ist eine Zeigerpflanze, die auf einen stickstoffreichen Untergrund hinweist. Er lockert den Boden, hat aber ein weitreichendes Wurzelsystem und ist schwer zu entfernen.  © Pond5 Images/Imago
Acker Schachtelhalm Equisetum arvense
Wehe, wenn Sie Ackerschachtelhalm oder dessen Sporen tragende Sprosse im Rasen entdecken. Das Kalken der Fläche ist oft eine hilfreiche Option. © CHROMORANGE / Imago
Blühender Weißklee im Rasen
Klee, zum Beispiel Weißklee, bildet im Rasen ebenfalls kriechende Ausläufer. Ob man die bienenfreundliche Pflanze mag, ist Ansichtssache – er wächst auf jeden Fall schnell. © Dreamstime/Imago
Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata)
Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata) wirkt mit seinen filigranen Blüten und Blättern harmlos. Aber das widerstandsfähige Gewächs breitet sich im Handumdrehen aus. © imago stock&people
Löwenzahn Pusteblume mit Samen
Löwenzahn bildet zwei Meter lange Pfahlwurzeln, deren Rodung körperliche Schwerstarbeit ist. Eine Pusteblume bildet etwa 300 Samen, daher sollte man nicht lang überlegen, sondern handeln. © Panthermedia/Imago
  • Zu viel oder zu wenig gießen: Damit das Wasser bis an die Wurzel gelangt, sollten Sie lieber einmal ausreichend lange bewässern, als sehr häufig nur ein wenig. Vermeiden Sie, nur die obere Fläche nass zu halten, da das Unkraut in der Grasnarbe begünstigt. Das meiste Wasser verdunstet direkt an der Oberfläche, bevor es an die Wurzeln gelangt.
    Damit das Wasser bis in die tieferen Erdschichten eindringt und die Wurzeln erreicht, müssen Sie intensiv bewässern. Pro Quadratmeter benötigt der Rasen bis zu 20 Liter Wasser pro Woche. Damit wachsen die Wurzeln auch tief im Boden und überstehen Trockenperioden leichter, so Rasendoktor.de.

Bei Hitze sollten Sie den Rasen niemals mähen, denn er wächst dann ohnehin langsamer. Gießen können Sie mithilfe eines Gartenschlauchs. Allerdings sind Sprenger besser geeignet, da sie das Wasser gleichmäßiger verteilen.

Rubriklistenbild: © Silas Stein/Imago

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