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Rasenpflege im Sommer

Rasenmähen bei Hitze: Profi nennt wichtige Regel – „Der Rasen wird's dir danken“

Sommerhitze setzt dem Rasen stark zu – besonders bei falscher Pflege. Ein Rasenprofi gibt Tipps, worauf Sie momentan beim Rasenmähen achten sollten.

Im Sommer setzt die sengende Hitze nicht nur den Menschen zu, sondern auch dem Rasen. Wer selbst bei Temperaturen um 30 Grad im Schatten nicht auf das Rasenmähen verzichten will, sollte einige Regeln beachten, um Hitzeschäden an der Grünfläche zu vermeiden.

Rasenmähen bei Hitze: Nicht zu kurz mähen

Bei Hitze gilt: Rasen nicht zu kurz mähen, da ansonsten zu viel Feuchtigkeit verdunstet.

Bei hohen Temperaturen gilt: Den Rasen nicht zu kurz mähen. Wird er zu stark gekürzt, verdunstet das Wasser schneller und die Halme trocknen aus. Braune Stellen im Rasen sind dann vorprogrammiert. „Gehe von deinen gewohnten 3 bis 4 Zentimetern ruhig auf 5 bis 6 Zentimeter hoch“, rät der Rasendoktor in einem Instagram-Video – „Der Rasen wird’s dir danken“. Sobald es kühler wird, kann die Schnitthöhe wieder reduziert werden.

Rasen bei Hitze nicht zur Mittagszeit mähen

Zudem raten Rasenprofis, bei großer Hitze nicht zur Mittagszeit zu mähen. Das gilt auch für die Bewässerung des Rasens, da zu dieser Zeit die Verdunstung zu hoch ist. Besser ist es, die Grünfläche am Abend zu mähen, damit sich der Rasen über Nacht regenerieren kann. Auch die Beregnung sollte in den frühen Morgenstunden oder am Abend erfolgen – zu diesen Zeiten ist die Verdunstungsrate niedrig und das Wasser kann optimal aufgenommen werden.

Rasenpflege rund ums Jahr: Die wichtigsten Arbeiten von Säen bis Mähen

Ältere Frau harkt einen Rasen und bückt sich, um etwas aufzuheben.
Im Frühling sollte man den Rasen von Laub und kleinen Ästen befreien, damit er gut wachsen kann. © Petra Schneider/Imago
Ältere Frau mäht Rasen in ihrem Garten.
Beim ersten Mähen im März oder April sollte das Gras eine Wuchshöhe von etwa sieben Zentimetern haben. Gestutzt wird auf etwa vier bis fünf Zentimeter. © Petra Schneider/Imago
Vertikutierer auf Rasen mit Moos
Anfang April bis Mitte Mai, nach dem zweiten Mähen im Jahr: Das Moos muss raus und der Rasen belüftet werden, dafür sollte man ihn vertikutieren. © Zoonar/Imago
Unkraut in Eimer auf Rasen
Ab April sprießt auch das Unkraut. Wer es früh entfernt, hat später weniger Ärger damit. Regelmäßig im Jahr den Rasen untersuchen und Fremdwuchs tilgen. © Shotshop/Imago
Frau bestreut ihren Rasen mit Kalk.
Kalk ist angebracht, wenn der Boden zu sauer ist und sich viel Moos breit macht. © Redeleit/Imago
Mann liegt auf Wiese.
Auch eine wichtige Aufgabe: Zwischendrin mal alle Fünfe gerade sein lassen und auf dem Grün entspannen. © Westend61/Imago
Mann streut Dünger.
Mitte März bis Mitte April, nachdem sich der Kalk im Rasen aufgelöst hat und kurz bevor der nächste Regen naht, folgt die erste Düngergabe. © Zoonar/Imago
Ein Rasensprenger wässert einen Rasen vor einem Haus.
Das Wichtigste im Sommer: Rasen morgens und gegebenenfalls abends bewässern. Etwa ein Mal in der Woche mähen. © Panama Pictures/Imago
Mann beim Laub rechen
Etwa alle zwei Wochen wird bis November gemäht. Herabfallendes Laub sollte man regelmäßig entfernen, damit der Rasen darunter nicht erstickt und keine Pilze wachsen. © Panthermedia/Imago
Hände halten Grassamen.
Der beste Zeitpunkt für die Nachsaat ist der Herbst, idealerweise im September. Aber auch Ende April und Mai sind geeignete Monate. © Shotshop/Imago

Wie oft sollte im Sommer gemäht werden?

Im Sommer reicht es aus, den Rasen einmal die Woche zu mähen, da der Rasen bei Hitze ohnehin langsamer wächst und zudem empfindlicher ist. Mit weiteren Pflegemaßnahmen wie Düngen, Vertikutieren oder Rasen nachsäen warten Sie am besten ab, bis die größte Sommerhitze vorbei ist. Dank seiner milden Temperaturen eignet sich dafür der Frühherbst weit besser.

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Rubriklistenbild: © Zoonar.com/Ingrid Balabanova/Imago

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