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Garten-Hacks

Die häufigsten Rosenkrankheiten und Schädlinge: So schützen Sie Ihre Pflanzen

Rosen sind das Aushängeschild vieler Gärten, doch sie sind anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Mit einigen Tipps und Tricks bleiben die Pflanzen gesund.

Für viele Gartenliebhaber ist die Rose das Herzstück ihres Gartens. Wenn sie blüht, gedeiht und einen angenehmen Duft verströmt, ist das ein Zeichen für einen grünen Daumen. Doch Schädlinge und Rosenkrankheiten können diesen Erfolg schnell zunichtemachen. Aber der Gärtner muss nicht gleich aufgeben und die Pflanze ausreißen. Es gibt einige Ratschläge und Strategien, um die gängigsten Rosenkrankheiten und Schädlinge zu bekämpfen oder sogar zu verhindern, dass sie die Rosen überhaupt befallen.

Schädlinge der Rosen – wie Sie Läuse, Wespen und Zikaden bekämpfen

Rosen sind das Aushängeschild des Gartens. So können Krankheiten und Schädlinge vermieden werden.

Hierzulande gibt es viele Schädlinge, die Rosen im Garten befallen und für Gartenliebhaber eine echte Herausforderung darstellen. Der häufigste in deutschen Rosengärten ist laut Mein-schoener-garten.de die Große Rosenblattlaus (Macrosiphum rosae). Diese kleinen grünen Kreaturen, die nur bis zu vier Millimeter groß werden, können erheblichen Schaden an der Pflanze verursachen. Sie nisten sich in Trieben, Blüten und Knospen ein und schädigen die Pflanze mit ihren klebrigen Ausscheidungen. Darüber hinaus vermehren sich Blattläuse schnell und stark, was ihre Bekämpfung erschwert.

Ein weiterer Schädling, der Probleme bereiten kann, ist die Rosenblattwespe. Sie legt ihre Eier bevorzugt an der Unterseite von Rosenblättern ab. Aus diesen schlüpfen dann bis zu einem Zentimeter große gelb-grüne Larven, die die Blätter anfressen. Sobald die Larven ausgewachsen sind, legen sie ihrerseits Eier an den Rosen ab. Die Rosenzikade ist etwas kleiner und legt ihre Eier im Herbst in der Rinde der Rose ab. Im folgenden Frühjahr schlüpfen die gelb-grünen Larven. Ein Zikadenbefall ist an weißen oder gelblichen Einstichen auf den Blättern zu erkennen.

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Es gibt viele künstliche Mittel gegen Rosenblattläuse, -wespen und -zikaden, die im Pflanzenfachgeschäft oder online erhältlich sind. Dabei sollte man jedoch darauf achten, ein Produkt zu wählen, das bienen- und schmetterlingsfreundlich ist, um diese nützlichen Tiere nicht zu vertreiben oder gar zu töten. Ein Hausmittel gegen Schädlinge ist laut Plantura.garden eine Mischung aus reiner Schmierseife (200 Milliliter) und Wasser (1 Liter). Die Pflanze sollte damit vollständig besprüht werden, um die Schädlinge abzutöten.

Pilzkrankheiten an Rosen erkennen und behandeln

Wenn die Rosen im heimischen Garten nicht von Schädlingen befallen werden, können sie auch unter Pflanzenkrankheiten leiden. Die wohl häufigste ist der Sternrußtau, der sich durch dunkle Flecken auf den Blättern bemerkbar macht. Diese Rosenkrankheit schwächt die Pflanze so sehr, dass sie ihre Blätter von selbst abwirft und ohne Behandlung mit einem Pilzbekämpfungsmittel abzusterben droht.

Ähnlich verhält es sich, wenn die Rose von Mehltau befallen ist, einer weiteren Pilzerkrankung der Blätter. Während Sternrußtau kühlere und feuchte Bedingungen bevorzugt, tritt Echter und auch Falscher Mehltau eher bei schwüler Witterung auf. Mehltau ist an einem weiß-gräulichen, schimmelartigen Belag auf oder unter den Blättern zu erkennen.

Wenn die Flecken auf den Blättern weder dunkel noch weiß, sondern rot sind, handelt es sich um Rosenrost. Diese Rosenkrankheit ist besonders hartnäckig, da die Sporen vom Wind verbreitet werden. Auch diese Krankheit, die vor allem bei feuchtem Wetter auftritt, sollte mit einem Anti-Pilzmittel behandelt werden.

Gut kombiniert: Zehn Pflanzen, die besonders gut zu Rosen passen

Es sind Clematis neben Rosen zu sehen.
Kletterpflanzen wie die Clematis unterstützen durch ihren Wuchs und Form Rosen optisch. Aber auch wegen ihrer Blatt- und Blütenfarbe sowie der ähnlichen Blütezeit eignet sich die Clematis optimal als Begleitstaude für Rosen. Die Blütezeit reicht je nach Sortenwahl von Mai bis September. Kletterrosen und Clematis brauchen zudem ein Rankgerüst, an welchem sie entlangwachsen können.  © stock&people/Imago
Es ist eine Strauchrose mit Rittersporn im Garten zu sehen.
Als Rosenbegleiter eignet sich der Rittersporn besonders gut. Die hochwachsenden Blüten bilden einen schönen Kontrast zur Rosenblüte. Die ausgedehnte Blüte des Rittersporns verlängert die Pracht rund um die Rosen im Beet. Dazu sollten Gartenfreunde den Rittersporn gleich nach der Blüte abschneiden und anschließend unbedingt düngen. Die Stauden haben dann die Möglichkeit, im Spätsommer ebenfalls nochmals zu blühen.  © Erich Geduldig/Imago
Lampenputzergras in einem Beet.
Ziergräser wie das Lampenputzergras lassen die Rosen dichter wirken und werten so das Gartenbild auf. Durch sie wirken die Blumen nicht nur voluminöser, sondern bereichern auch die blütenarmen Monate im Winter. Die stimmungsvollen rotbraunen Blüten des Liebesgrases sorgen zudem für einen schönen Kontrast.  © emer/Imago
Es ist ein Eisenhut im Garten zu sehen.
Um die Blütenpracht im Beet zu verlängern, sollte man auf die Blühdauer der Rosenbegleiter achten. Stauden wie der Eisenhut beginnen in der Regel erst nach der Hauptblüte der Rosen, dafür aber bis in den Herbst hinein zu blühen. Der Eisenhut bevorzugt lockere Böden, welche feucht und nährstoffreich sind. Geeignet sind zudem helle oder halbschattige Standorte.  © Peter Widmann/Imago
Es sind Weinreben und Rosen zu sehen.
Echter Wein ist besonders bei Kletterrosen eine beliebte Kombination. Die strahlend grünen Blätter heben die Blütenpracht der Rosen hervor, ohne ihnen die Show zu stehlen. Das Pflanzen von Rosenstöcken neben Weinreben hat zudem eine lange Tradition. Der Grund: Da die Rosen anfälliger sind für Krankheiten wie Mehltau, können Weinbauern so ihre Reben besser schützen.  © LianeM/Imago
Es ist echter Thymian im Beet zu sehen.
Thymian kann Rosen helfen, gesund zu bleiben. Denn die ätherischen Öle des Krauts halten nicht nur Schnecken, sondern auch andere Fraßschädlinge von den Beeten fern. Das robuste Kraut duftet zudem aromatisch und ergänzt mit seinen feinen Blüten die Schönheit der Rosen.  © F. Hecker/Imago
Es ist ein Storchschnabel zu sehen.
Ebenfalls ein Klassiker unter den Rosenbegleitern ist der Storchschnabel. Die blauvioletten Blüten lassen sich mit fast allen Rosenfarben kombinieren. Niedrige, bodendeckende Storchschnäbel lassen sich ideal mit hochwachsenden Rosen kombinieren. Diese legen einen kleinen Blumenteppich um die Rose und blühen über Wochen hinweg.  © Bildagentur Geduldig/Imago
Es ist Oregano zu sehen.
Kräuter wie Oregano sind eine zauberhafte Kombination mit Rosen. Die weißen Blüten des Oreganos wirken neben den Rosen besonders schön. Die grünen Blätter sind darüber nicht nur nützlich, sondern setzen auch einen feinen Kontrast zu den großen Blättern der Rosen.  © Hans Eder/Imago
Strauchrosen mit Lavendel.
Lavendel gehört zu den Klassikern neben Rosen. Nicht nur umspielt die farbenfrohe Pracht des Lavendels die Rosen über die Sommermonate hinweg. Auch der Duft bereichert den Garten und soll zudem Läuse von den Rosen fernhalten. Allerdings kann Lavendel den Schädlingsbefall nur eindämmen. Sind die Läuse einmal auf der Rose, kann der Lavendel sie nicht vertreiben.  © BA-Geduldig/Imago
Es ist ein Buchsbaum zu sehen.
Ein weiterer klassischer Rosenbegleiter ist der Buchsbaum. Mit seinen kleinen grünen Blättern kann er entweder als Strauch zwischen den Rosenstöcken gepflanzt werden oder dient als Umfassung der Beete. Da der Buchsbaum sehr einfach zu pflegen ist, können Gartenfreunde sich so ganz auf die Rosen konzentrieren.  © Imago

Rosen gegen Schädlinge und Krankheiten wappnen

Um zu verhindern, dass Rosen gerettet werden müssen, kann Schädlingen und Pflanzenkrankheiten mit einigen einfachen Maßnahmen vorgebeugt werden. Der erste Schritt ist die Auswahl der richtigen Rosensorte: Laut Mein-schoener-garten.de sollte man idealerweise Rosen mit ADR-Prädikat kaufen, also Pflanzen, die von der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung als besonders robust und widerstandsfähig eingestuft wurden. Es lohnt sich auch, zu recherchieren, welche Sorten in der jeweiligen Wohnregion am besten gedeihen.

Auch der richtige Standort spielt eine Rolle: Rosen mögen es sonnig und der Boden sollte locker und nährstoffreich sein. Sie sollten nicht austrocknen und daher regelmäßig gegossen werden. Auch die Wahl der Pflanzennachbarn ist wichtig. So profitiert die Pflanze zum Beispiel von Salbei. Lavendel hingegen ist entgegen der weit verbreiteten Meinung kein guter Nachbar für Rosen, da er laut Samenhaus.de ganz andere Ansprüche an die Umgebung stellt als Rosen.

Rubriklistenbild: © Imago

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