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Erstaunliche Wirkung

Haferflocken als natürlicher Dünger: So fördern sie das Wachstum von Tomaten

Verbessern Sie das Wachstum Ihrer Tomatenpflanzen im Garten mit Haferflocken als organischem Dünger – damit werden Ihre Tomaten optimal versorgt.

Warum sollte etwas, das für uns so nahrhaft ist, nicht auch gut für Pflanzen sein? Haferflocken enthalten zahlreiche Mineralstoffe wie Zink, Magnesium und Phosphor. Insbesondere Tomaten sind ein sehr nährstoffhungriges Gemüse. Klingt nach einem guten Match.

Haferflocken als Dünger von Tomaten – was es bringt

Ob als trockene Flocken oder als Sud – Haferflocken liefern auch Pflanzen zahlreiche Nährstoffe.

Die Vorteile von Haferflocken als pflanzlicher Dünger sind zum einen, dass man sie meist sowieso im Haus hat und zum anderen, dass eine Überdüngung der Pflanzen nicht möglich ist. Kostengünstig ist das Hausmittel natürlich auch.

Schon für die Anzucht der kleinen Tomatenpflanzen sind Haferflocken geeignet. Aber als Hafermilch oder kerniger Erdzusatz lassen sich auch ältere Pflanzen damit versorgen: Magnesium fördert das Wurzelwachstum und die Aufnahme von Stickstoff. Phosphor wiederum ist gut für die Blütenbildung. Das in Haferflocken enthaltene Kalzium sorgt für kräftige, stabile Triebe, die die Früchte später besser tragen können. Außerdem tun sich Schädlinge dann schwerer, in die Pflanze einzudringen.

Um eine flüssige Hafermilch bzw. ein Haferflockenwasser als Dünger herzustellen, geht man folgendermaßen vor:

  • Drei Esslöffel Haferflocken im Mixer fein mahlen und in einer leeren Flasche mit einem Liter Wasser mischen.
  • Den Sud einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen und gelegentlich umrühren.
  • Die Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen und im Verhältnis 1:1 mit Wasser aufgießen.
  • Den Flüssigdünger je nach Größe der Pflanze alle zwei Tage an den Wurzelbereich gießen. Die Haferflocken auf den Kompost geben oder als Mulch verwenden.

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Alternativ: Direkte Düngung mit Haferflocken

Die Haferflocken lassen sich auch direkt als Dünger einsetzen, indem man sie locker im Wurzelbereich verteilt und wässert. Die Flocken werden nach und nach abgebaut und geben Nährstoffe an den Boden ab. Achten Sie jedoch stets darauf, dass sie nicht verklumpen und gegebenenfalls Schimmel bilden. Wer dies gleich vermeiden möchte, kann die Haferflocken auch fein mahlen und auf die Erde aufbringen.

Werfen Sie Kaffeesatz nicht weg – es gibt 11 Pflanzen, die ihn lieben

Lachsfarbene Blüte einer Kamelie (Camellia japonica)
Im Gießwasser aufgelöst ist Kaffeesatz ein hervorragender Dünger für Kamelien. © imagebroker/Imago
Eine Rosenpflanze mit mehreren roten Kospen und eine kleine Gartenschaufel mit getrocknetem Kaffeesatz
Den getrockneten Kaffeesatz kann man auch direkt in den Boden rund um die Rosen einarbeiten. © Martin Bäuml Fotodesign/Imago
Eine weiß blühende Engelstrompete (Brugmansia sanguinea) im Kübel auf der Terrasse
Die Engelstrompete hat viele große Blüten und dementsprechend einen hohen Nährstoffbedarf. © Werner Otto/Imago
Zwei mehrere Meter hohe Rhododendronbüsche, die lila und pink blühen
Rhododendren benötigen wie auch Hortensien einen sauren Boden. Kaffeesäure ist daher als Dünger ideal. © Gottfried Czepluch/Imago
Ein kleiner rosa blühender Oleander im Kübel auf einer Terrasse
Eine Überdüngung ist beim Oleander unwahrscheinlich, daher: noch einen Kaffee, bitte. ©  allOver/Imago
Blätter des Frauenhaarfarns aus der Nähe
Auch Zimmerpflanzen wie Farne, zum Beispiel das Frauenhaar-Farn, freuen sich gelegentlich über eine Prise Kaffee. © blickwinkel/Imago
Eine Frauenhand pflückt Erdbeeren in eine Schüssel, im Beet liegen Gartenhandschuhe und eine Harke
Perfekte Resteverwertung: Der Kaffeesatz düngt die Erdbeeren nicht nur, er soll auch Schnecken abschrecken. © Westend61/Imago
Ein Kultur-Heidelbeer-Pflanze mit vielen blauen reifen Früchten
Die Heidelbeere mag sauren Boden und verträgt Kaffeesatz daher sehr gut. © blickwinkel/Imago
Eine Frau im gelben T-Shirt pflückt Brombeeren von einem Zweig mit reifen und unreifen Brombeeren.
Auch Beerensträucher wie die Brombeere bilden dank des Kaliums im Kaffeesatz aromatische Früchte. © Cavan Images/Imago
Auf einer Holzbank liegt eine große gelb-grüne Zucchini vor einer Zucchinipflanze
Zucchini wissen – ebenso wie ihre Verwandten, die Gurken –, während der Fruchtbildung eine Extraportion Kaffeesatz zu schätzen.  © Chromorange/Imago
Ein Mann kniet vor einer großen Tomatenpflanze mit mehreren noch grünen Ochsenherztomaten.
Da Tomaten Starkzehrer sind, benötigen sie genug Nährstoffe, um groß und aromatisch zu werden. ©  Westend61/Imago

Mit diesem Haferflocken-Lifehack lassen sich auch alle anderen Gemüsepflanzen versorgen. Wenn die Pflanzen größer sind, reicht diese natürliche Form des Düngens allein vor allem für Starkzehrer wie Tomaten oder Kohl allerdings nicht mehr aus.

Rubriklistenbild: © YAY Images/Imago

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