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Schutz vor Krankheiten

Pflanzen Sie Knoblauch zwischen Erdbeeren: Er verbessert die Ernte

Eine Mischkultur kann Erdbeeren vor unschönem Schädlingsbefall schützen und den Ertrag erhöhen. Knoblauch ist dabei besonders gut geeignet.

Erdbeeren gehören zu den beliebtesten Früchten im Frühjahr und Sommer. Doch die empfindlichen Pflanzen sind besonders anfällig für Krankheiten wie Schimmel oder Mehltau. Wie Gartenfreunde Schädlinge vorbeugen und wie Knoblauch dabei helfen kann, erfahren Sie hier.

Pflanzen: Darum sind Erdbeeren und Knoblauch gute Partner

Knoblauch kann die empfindlichen Erdbeeren vor Schädlingen und Krankheiten schützen.

Anders als bei einer reinen Erdbeer-Monokultur hat eine Mischkultur mit Knoblauch den Vorteil, dass sich die Pflanzen gegenseitig positiv beeinflussen. Die Austauschprodukte von Erdbeeren und Knoblauch fördern das gegenseitige Wachstum. Die Pflanzen nehmen zudem unterschiedliche Nährstoffe auf, wodurch der Boden geschont wird.

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Frische Kräuter, Gemüse und Obst – zehn Sorten, die im Mai Saison haben

Frisch geernteter Rhabarber der Sorte Holsteiner Blut aus dem eigenen Gemüsegarten.
Die Erntezeit für Rhabarber beginnt Anfang Mai und endet mit dem Johannistag Ende Juni – die perfekte Zeit also, auf den Markt zu gehen und daheim einen köstlichen Rhabarber-Kuchen zu backen. © Christian Ditsch/Imago
Frischer grüner Kohlrabi.
Frisch auf den Tisch: Kohlrabi gibt es auf dem Wochenmarkt. Die Knolle kann man ganz unterschiedlich zubereiten. Kohlrabi aus geschütztem Anbau ist bereits Anfang Mai und aus dem Freilandanbau zum Monatsende zur Verarbeitung geeignet.  © Breaking The Walls/Panthermedia/Imago
Grüne Spargel und weiße Spargel dekoriert auf einem rustikalen Holztisch.
Auch frischer Spargel lässt die Herzen vieler Hobbyköche im Mai natürlich höher schlagen. Die Spargelzeit endet traditionell am 24. Juni. © U. J. Alexander/Imago
Bund Radieschen.
Beliebt ist im Mai auch Wurzelgemüse – allen voran Radieschen. Aber auch Möhren, Speiserüben und Spitzkohl haben in diesem Monat Saison.  © IMAGO/imageBROKER/Jürgen Pfeiffer
Tomaten, Gurke und Petersilie auf einem Schneidebrett.
Tomaten und Gurken sind jene Arten von Fruchtgemüse, die durch geschützten Anbau ebenfalls schon im Mai verzehrbar sind. Zudem bieten sich jetzt zahlreiche frische Kräuter an. © Wirestock/Imago
Zubereitung von Feldsalat.
Im Mai landen beinahe alle Salatarten in der Salatschüssel. Wie wäre es zum Beispiel mit einem knackigen Feldsalat? Auch Eisbergsalat, Kopfsalat und Eichblattsalat haben in dem Monat Saison. Bataviasalat, Romanasalat, Lollo rosso und Lollo biondo wollen ebenfalls geerntet werden. Nur Endivien, Radicchio und Rucola haben ihre Erntezeit erst später im Jahr.  © U. J. Alexander/Imago
Gewürze und Kräuter neben einem Holzbrett.
Wer es gerne würzig mag, kann jetzt mit vielen frischen Kräutern nachhelfen: Laut dem Saisonkalender beginnt auch die Erntezeit von Borretsch, Brennnessel, Dill, Kerbel und Pimpinelle – sie reicht bis in den Herbst hinein. © rezkrr/Panthermedia/Imago
Frische grüne Kräuter auf einem Tisch.
Frische grüne Kräuter eignen sich für viele Gerichte im Frühsommer. Für eine mediterrane Gewürznote ernten Hobbygärtner zum Beispiel das reife Blattwerk von Salbei, Thymian, Oregano, Rosmarin, Basilikum und Zitronenmelisse.  © IMAGO / Westend61
Rote und gelbe Äpfel vom Markt.
Frisches Obst gibt es im Mai noch nicht so viel. Fachleute empfehlen vorwiegend Äpfel als Lagerware.  ©  Wirestock/Imago
Frische Erdbeeren auf einem Holzbrett.
Lust auf selbstgemachten Kuchen mit frischen Früchten? Wer Obst aus Freiland- oder aus geschütztem Anbau bevorzugt, pflückt im Mai idealerweise Erdbeeren.  © Imago/Westend61

Gut kombiniert können Mischkulturen zudem dabei helfen, das Ausbreiten von Schädlingen und Krankheiten zu verhindern. So gilt Knoblauch als ein natürlicher Helfer gegen Schimmel bei Erdbeeren. Aber auch Pilzerreger wie Echter Mehltau, Rhizomfäule oder Rot- und Weißfleckenkrankheit können mithilfe des Knoblauchs in Schach gehalten werden. Die fungizide und antibakterielle Wirkung ist dabei auf die im Knoblauch enthaltenen ätherischen Öle zurückzuführen. Aber auch einige Tiere mögen den strengen Geruch der Pflanzen nicht.

Erdbeeren und Knoblauch: Das müssen Sie bei der Mischkultur beachten

Doch Knoblauch kann nicht nur unschönem Schimmelbefall vorbeugen. Knoblauchzehen sollen auch für eine reichere Ernte und mehr Aroma in den Früchten sorgen. Dazu müssen Hobbygärtner die Knoblauchzehen lediglich nahe der Pflanzen in die Erde stecken. Ein weiterer Vorteil: Wer den Knoblauch im Frühjahr pflanzt, kann die Zehen im Sommer ernten.

Ist der Knoblauch einmal ins Beet eingesetzt, kann er weitestgehend sich selbst überlassen werden. Zuvor sollten Hobbygärtner allerdings folgende Regeln beachten:

  • Pflanzen Sie Erdbeeren und Knoblauchzehen nebeneinander an.
  • Zwischen den einzelnen Erdbeerpflanzen sollte dabei auf einen Abstand von mindestens 30 bis 40 Zentimetern geachtet werden.

Obwohl Knoblauch für die Mischkultur am besten geeignet ist, können auch andere Pflanzen eingesetzt werden. Auch Zwiebeln bringen große Vorteile für die Erdbeerpflanzen. Denn sie schützen die Erdbeeren ebenfalls vor Pilzerkrankungen.

Rubriklistenbild: © Viktoriya Birkholz Photography Art/Imago

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