Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Geeignete Nisthilfen

Nistkasten: Fünf Tipps, wie und wo Sie Vogelhäuser am besten aufhängen

Höhe, Ausrichtung, Abstand zu baugleichen Nisthilfen – wer Vögeln ein Zuhause bieten will, braucht mehr als nur ein Vogelhaus. Hier sind einige Dinge zu beachten.

Meisen, Kleiber, Fliegenschnäpper – das sind laut Naturschutzbund Deutschland (NABU) häufige Bewohner von Vogelhäusern. Wer die kleinen Vögel im eigenen Garten beobachten möchte, hängt oftmals einen Nistkasten auf. Eigentlich ganz einfach: Nisthilfe kaufen, an einen Baum nageln – einzugsbereit! Doch ein paar Dinge sollten Sie schon beachten, wenn Sie bald buntes Treiben im Garten erleben möchten.

1. Vogelhaus aufhängen: Achten Sie auf die geeignete Höhe

Das Vogelhaus ist ein sicherer Rückzugsort für Vögel: aber nur in der richtigen Höhe.

Idealerweise bringen Sie die Nistkästen mit zwei oder drei Metern Abstand zum Boden an. Gehen Sie sicher, dass mögliche Nesträuber wie Katzen nur schwer Zugang haben. Oft finden Sie eine Herstellerangabe in der Gebrauchsanweisung: Weicht diese von den zwei bis drei Metern ab, halten Sie sich an die Angabe aus der Anleitung.

2. Richten Sie den Eingang des Nistkastens nach Osten oder Südosten aus

Aus dem Süden knallt die pralle Sonne auf das Nest, die brütenden Eltern und die verletzlichen Jungvögel – das schadet vor allem dem Nachwuchs. Vermeiden Sie auch die Ausrichtung nach Westen, der sogenannten Wetterseite. In Deutschland verbindet der Deutsche Wetterdienst diese mit schlechtem Wetter. Wind und Regen würden ins Vogelhaus wehen. Kommt der Regen doch einmal von einer anderen Seite, schützt die korrekte Aufhängung der Nisthilfen die Bewohner. Neigen Sie den Nistkasten etwas nach vorne, auf keinen Fall sollte er nach hinten überhängen.

3. Wie Sie ein Vogelhaus befestigen

Um ein Vogelhaus aufzuhängen, eignen sich rostfreie Nägel oder feste Bügel. Letztere haben den Vorteil, dass sie den Baum nicht verletzen.

Federn gefunden? So erkennen Sie, welcher Vogel sie verloren hat

Straßentauben haben robuste, wasserabweisende Federn.
Diese schwarz-weißen, kräftigen Federn gehören zu einem Vogel, der besonders in Städten häufig vorkommt: der Straßentaube.  © M. Henning/Imago
Männliche Amseln haben ein schwarzes Federkleid.
Eine Feder, die vor allem aufgrund ihrer tiefschwarzen Färbung auffällt. Sie gehört zu einer männlichen Amsel.  © Frank Sorge/Imago
Kanadagänse tragen am Körper braune Federn.
Diese schokobraunen Federn gehören zur Kanadagans, die mittlerweile hierzulande die zweithäufigste Gansart ist.  © A. von Dueren/Imago
Raben haben tiefschwarze Federn.
Ihre Federn sind schwärzer als die Nacht, was Raben keinen guten Ruf eingebracht hat. Dabei sind die Tiere äußerst intelligent.  © Sylvie Bouchard/Imago
Die Federn des Waldkauzes sind gemustert.
Den Ruf des Waldkauzes kann man nachts gut vernehmen. Seine Federn zeichnen sich durch ein spannendes Muster aus.  © imagebroker/Imago
Die Blaumeise trägt ihren Namen aufgrund ihrer bläulich schimmernden Federn.
Leicht bläulich schimmern die Federn der Blaumeise, die hier auf herabgefallenem Laub liegen.  © R. Sturm/Imago
Die Federn des Buntspechts sind oft schwarz-weiß gemustert.
Neben rötlichen Federn hat der Buntspecht hauptsächlich schwarz-weiße Federn zu bieten.  ©  blickwinkel/Imago
Das Federkleid des Eichelhähers fällt durch die blau gesprenkelten Federn auf.
Die blau-weiß-schwarz gesprenkelten Federn des Eichelhähers fallen im Garten schnell ins Auge.  © M. Henning /Imago
Das Federkleid der Nachtigall ist schlicht.
Die Nachtigall verzaubert uns mit ihrem auffälligen Gesang. Ihr Federkleid ist eher schlicht.  © blickwinkel/Imago
Die Federn eines Schwans werden mit seinem fortschreitendem Alter immer weißer.
Vom hässlichen Entlein zum wunderschönen Schwan: Die weißen Federn des Vogels tragen zu seinem beeindruckenden Erscheinungsbild bei. (Symbolbild) © Ronald Wittek/Imago

4. Nahrungsangebot sicherstellen – Abstand einhalten

Vor allem bei Nisthilfen gleicher Bauart gilt: Hängen Sie die Vogelhäuser nicht zu nah beieinander auf. Mit zehn Metern Mindestabstand gehen Sie sicher, dass die Tiere nicht zu sehr in Konkurrenz ums Futter stehen. Die Ausnahme bilden Vögel, die in Kolonien brüten – Schwalben etwa.

5. Hängen Sie das Vogelhaus im Herbst auf

Der NABU empfiehlt, Nistkästen im Herbst anzubringen. So bieten Sie Vögeln und anderen Tieren einen Platz zum Überwintern.

Kurz und knapp: fünf Tipps für Vogelhäuser

  • Zwei bis drei Meter Abstand zum Boden einhalten
  • Eingang des Vogelhauses in Richtung Osten oder Südosten ausrichten
  • Rostfreie Nägel oder Drahtbügel verwenden
  • Mindestens zehn Meter Abstand zwischen baugleichen Nistkästen sicherstellen
  • Nisthilfen im Herbst aufhängen

Übrigens: Diese Regeln gelten auch für Futterhäuser (werblicher Link).

Rubriklistenbild: © Konstanin Kokoshkin/IMAGO

Kommentare