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Graspflege vor dem Winter

Wichtige Graspflege: Rasen im Herbst noch einmal mähen und düngen

Ein robuster Rasen im Frühjahr hängt von der Pflege im Herbst ab. Hier finden Sie die wichtigsten Schritte, um Ihren Rasen für den Winter fit zu machen.

Der Winter kommt bestimmt. Und darum ist der Herbst eine entscheidende Zeit für die Rasenpflege im Garten. In dieser Jahreszeit bereiten Sie Ihren Rasen auf die bevorstehende Winterruhe vor. Die richtige Pflege in dieser Jahreszeit stärkt die Gräser und fördert ihre Widerstandsfähigkeit, sodass sie vor Schnee- und Frostschäden geschützt sind. Dies führt dazu, dass der Rasen im Frühjahr schneller ergrünen kann. Die folgenden drei Maßnahmen sind besonders wichtig:

Damit das Gras im Winter nicht allzu sehr leidet, muss der Rasen im Herbst auch von Laub befreit werden.

Laut der Deutschen Rasengesellschaft e.V. (DRG) sollte der Rasen im Oktober oder November ein letztes Mal auf eine Höhe von 3,5 bis 4,5 Zentimeter geschnitten werden, um ein günstiges Mikroklima zu schaffen und Pilzbefall zu verhindern. Der Zeitpunkt ist richtig, wenn das Gras erwartungsgemäß nicht mehr wächst. Wichtig ist, dass die Messer des Rasenmähers scharf sind, um ausgefranste Halme zu vermeiden, die anfällig für Krankheiten sind. Am besten führt man den Schnitt bei trockenem Wetter durch, um die Messer nicht zu beschädigen, rät BAYERN 1.

Ein kaliumbetonter Herbstdünger stärkt die Zellwände der Gräser und schützt sie vor Frost und Krankheiten. Der richtige Zeitpunkt für die Düngung liegt etwa zwei bis drei Wochen vor dem ersten Frost, also im Oktober oder Anfang November. Dies ermöglicht den Gräsern, die Nährstoffe rechtzeitig aufzunehmen und zu speichern. Den Dünger sollte man gleichmäßig zu verteilen und den Rasen anschließend bewässern, um eine Überdüngung zu vermeiden. 

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Das regelmäßige Entfernen von Herbstlaub ist entscheidend, um das Vergilben des Grases, Fäulnis und Pilzkrankheiten zu vermeiden. Denn liegt das Laub zu lange auf dem Rasen, kann das Gras darunter ersticken und absterben. Laub kann mit dem Rasenmäher aufgenommen oder mit einem Laubbesen entfernt werden. 

Eine gute Möglichkeit, das Laub sinnvoll zu nutzen, ist laut der DRG, es als Mulchmaterial für Pflanzenbeete zu verwenden. Dies schützt Stauden oder Sträucher vor Kälte und gibt ihnen gleichzeitig wichtige Nährstoffe zurück.

Zehn trittfeste Bodendecker, die ganz schön was aushalten

Kriechende Teppichverbene (Phyla nodiflora)
Die Kriechende Teppichverbene (Phyla nodiflora) verträgt sowohl Hitze als auch Nässe und ist sehr strapazierfähig – der perfekte Rasenersatz. © blickwinkel/Imago
Polsterthymian (Thymus doerfleri)
Eigentlich zu schön zum Betreten, aber der Polsterthymian (Thymus doerfleri) verzeiht es. Außerdem entfaltet er dabei einen wunderbaren Duft.  © blickwinkel/Imago
Sternmoos (Sagina subulata)
Auch kleine Nelkengewächse können Bodendecker sein: Das Sternmoos (Sagina subulata) ist eine niedrig wachsende Polsterstaude. © Pond5 Images/Imago
Blauer Bubikopf (Isotoma fluviatilis)
Der Blaue Bubikopf (Isotoma fluviatilis) blüht nicht nur monatelang bis in den Herbst, die dicht wachsende Staude darf auch betreten werden. © blickwinkel/Imago
Potentilla verna, Frühlingsfingerkraut
Von März bis Oktober bildet das Frühlingsfingerkraut (Potentilla verna) mit Blühpausen einen rasenähnlichen, gelben Teppich, den man auch betreten darf – wenn ihn die Bienen nicht schon besetzt haben. © Zoonar/Imago
Spanischer Mauerpfeffer (Sedum hispanicum)
Wild herumhüpfen sollte man eher nicht auf dem Spanischen Mauerpfeffer (Sedum hispanicum), aber begehen kann man den typischen Dachbegrüner ohne Probleme. © Pond5 Images/Imago
Kriechender Günsel (Ajuga reptans)
Der Kriechende Günsel (Ajuga reptans) wird bis zu 15 Zentimeter hoch, ist aber sehr robust und kann einfach wie Rasen gemäht werden. Bienen lieben ihn auch. © agefotostock/Imago
Fiederpolster, Laugenblume (Cotula Squalida)
Ab Mai zeigt das winterharte Fiederpolster (Cotula Squalida) kleine gelbe Blüten. Die pflegeleichte Pflanze bildet schnell dichte Matten. © Panthermedia/Imago
Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
Das unempfindliche Pfennigkraut (Lysimachia nummularia) macht auch im Steingarten und in Bodenfugen eine gute Figur. © agefotostock/Imago
Großblättriges Immergrün ‚Alba‘ (Vinca minor alba)
Von April bis September präsentiert das Großblättrige Immergrün ‚Alba‘ seine Blüte. Dank des dichten Wuchses ist Betreten trotzdem erlaubt. © Raimund Müller/Imago

Wann ist der letzte Rasenschnitt fällig? 

Der letzte Schnitt sollte im Oktober oder November erfolgen, abhängig von den Temperaturen. 

Warum ist Kalium im Herbstdünger wichtig? 

Kalium stärkt die Zellwände der Gräser und schützt sie vor Frost und Krankheiten, was besonders im Winter entscheidend ist.

Wie oft sollte man im Herbst den Rasen mähen? 

Im Herbst sollte der Rasen etwa alle zwei Wochen gemäht werden, bis das Wachstum vollständig eingestellt ist.

Wie wird der Rasen im Herbst bewässert?

Für das Gießen des Grases gilt im Herbst: Weniger ist mehr. Grundsätzlich sollte man den Rasen im Herbst möglichst wenig wässern, um die Pflanzen abzuhärten. Das verbessert die später notwendige Frostresistenz. In trockenen Phasen kann man alle fünf Tage gründlich wässern, sodass der Boden mindestens zehn Zentimeter tief durchfeuchtet wird.

Rubriklistenbild: © Shotshop/Imago

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